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Pressemitteilungen Gemeinde Killwangen 2001

Übersicht:    
  12.12.2001 Aargauer Zeitung Öffentlicher Verkehr Neuer Mehrzonentarif für Bus >>
  12.12.2001 Aargauer Zeitung Anmeldetermin Musikschule Spreitenbach >>
  11.12.2001 Aargauer Zeitung Ohne Ausweis das Auto des Vaters gelenkt >>
  11.12.2001 Aargauer Zeitung Wieder mehr Arbeitslose >>
  08.12.2001 Aargauer Zeitung Die 5000er-Marke ist überschritten >>
  05.12.2001 NZZ Steuerfuss sinkt um 10 Prozent >>
  05.12.2001 Aargauer Zeitung Das Fundbüro hat gezügelt >>
  01.12.2001 Aargauer Zeitung Guter Gesamteindruck >>
  01.12.2001 Aargauer Zeitung Zweiter Anlauf im Stall-Streit >>
  01.12.2001 Aargauer Zeitung Die Einzonung Rütenen abgelehnt >>
  28.11.2001 Aargauer Zeitung Eine Investition ins Wassernetz >>
  27.11.2001 Aargauer Zeitung Ein Loch in der Abfallkasse ist zu stopfen >>
  27.11.2001 Aargauer Zeitung Eine Schenkung macht's möglich >>
  27.11.2001 Aargauer Zeitung Beitrag an die Wasserversorgung >>
  26.11.2001 Aargauer Zeitung Vakanzen in diversen Kommissionen >>
  26.11.2001 Aargauer Zeitung «Die Kirche erstrahlt in neuem Glanz» >>
  26.11.2001 Aargauer Zeitung Die Ressorts sind verteilt >>
  24.11.2001 Aargauer Zeitung Umzonung: (Zu) grosser Widerstand >>
  22.11.2001 Limmattaler Tagblatt Feuerwehr - Beförderungen in Spreitenbach-Killwangen >>
     
28.12.2001 Öffentlicher Verkehr Neuer Mehrzonentarif für Bus

Der bisherige nationale Tarif der Post auf der Linie 50 Baden-Untersiggen-thal und der Einheitstarif der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) werden durch einen Mehrzonentarif abgelöst. Der Verkehrsverband Aargau Ost (VAO) lädt die Öffentlichkeit ein zu einem Mitwirkungsverfahren über den neuen Bustarif, der ab 15. September 2002 auf allen Linien der RVBW und den neuen Durchmesserlinien 2 und 6 von Spreitenbach beziehungsweise Wettingen nach Untersiggenthal gelten soll. Die Unterlagen liegen zurzeit auf den Gemeindekanzleien Baden, Birmenstorf, Ennetbaden, Gebenstorf, Killwangen, Neuenhof, Obersiggenthal, Spreitenbach, Turgi, Untersiggenthal, Wettingen, Würenlos öffentlich auf. Sie können auch auf der Homepage des VAO eingesehen werden. Stellungnahmen zum neuen Tarif sind bis zum 25. Januar 2002 zu richten an: Verkehrsverband Aargau Ost, Postfach 31, 8142 Uitikon. (gkw)

12.12.2001 Anmeldetermin

SPREITENBACH · Musikschule

Nach den Sportferien beginnt wieder ein neues Semester an der Musikschule Spreitenbach. Für Schüler und Schülerinnen aus Spreitenbach, Killwangen und Bergdietikon bietet sich somit wieder die Gelegenheit, ein Instrument oder Gesang zu erlernen.

Anmeldeformulare können auf den Schulsekretariaten in Spreitenbach, Killwangen und Bergdietikon bezogen werden. Anmeldetermin ist der 15.Dezember. Weitere Auskünfte: Musikschulsekretärin und Musikschulleiter, 056/418 88 43, Montagnachmittag. (e)

11.12.2001 Ohne Ausweis das Auto des Vaters gelenkt

Jugendlicher verursacht Selbstunfall

Einer Patrouille der Gemeindepolizei Spreitenbach ist am Sonntagabend ein Auto aufgefallen, das mit stark übersetzter Geschwindigkeit auf der Bahnhofstrasse in Richtung Killwangen fuhr. Im Bereich des Restaurants Meierhof verlor der Lenker in der Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug und verursachte einen Selbstunfall. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, setzte er seine Fahrt fort. In der Folge nahm die Polizeipatrouille die Verfolgung auf und konnte das flüchtende Fahrzeug schliesslich auf der Industriestrasse anhalten.

Im Fahrzeug befanden sich zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren. Wie sich herausstellte, hatte der ältere der beiden das Auto seines Vaters entwendet und ohne Führerausweis gelenkt. (po/Mü)

11.12.2001 Wieder mehr Arbeitslose

Ende November wurden in Killwangen 19 arbeitsloe Personen gezählt. Verglichen mit dem Vormonat ist das eine Zunahme um 5 Personen. (dm)

08.12.2001 Die 5000er-Marke ist überschritten

Die Raiffeisenbank Würenlos feiert ihr 5000. Mitglied. Sie befindet sich damit nach dem Zusammenschluss mit den Raiffeisenbanken Neuenhof-Killwangen und Spreitenbach Mitte dieses Jahres weiterhin auf Wachstumskurs. Jean-Daniel Richard (2. v. r.), Neuenhof, und seine Gattin Marlyse erhielten von Bankleiter Herbert Schneider (rechts) und dessen Stellvertreter Patrick Binkert einen Gutschein für einen dreitägigen Aufenhalt an der Expo.02 überreicht. Helga Dietz (4999. Mitglied), Spreitenbach, und Liliane Hunziker-Hekel (5001. Mitglied), Würenlos, erhielten Eintritte in den Mystery-Park in Interlaken. (Mü)

05.12.2001 Killwangen: Steuerfuss sinkt um 10 Prozent

vö. Die Einwohnergemeinde Killwangen hat dem Voranschlag 2002 zugestimmt, dem eine Reduktion des bisherigen Steuerfusses von 105 auf 95 Prozent zu Grunde liegt. Der budgetierte Ertragsüberschuss wird auf 162 200 Franken beziffert. Der Restbuchwert des Verwaltungsvermögen nach Abschreibungen beträgt Ende 2002 rund 1,2 Millionen Franken. In diesen Zahlen ist eine im Jahr 2001 eingegangene Schenkung von 1,8 Millionen Franken berücksichtigt.

05.12.2001 Das Fundbüro hat nach Spreitenbach gezügelt

Das Fundbüro für Killwangen wird neu durch die Gemeindepolizei Spreitenbach, Tel. 056/402 00 44, geführt. (gkk)

01.12.2001 Guter Gesamteindruck

Inspektion bei der Elektrizitätsversorgung

Der Schweizerische Elektrotechnische Verein hat bei der Elektrizitätsversorgung nach dreijährigem Unterbruch die Inspektion durchgeführt. Der Bericht über den Zustand der Anlage bescheinigt: Sie entsprechen den Vorschriften, der Gesamteindruck ist gut. (gkk)

01.12.2001 Zweiter Anlauf im Stall-Streit

Zurückgezogenes Traktandum kommt an die nächste Gmeind

Kurz vor der Gemeindeversammlung hatte der Gemeinderat die Umzonung Buechbühl wieder von der Traktandenliste gestrichen. Dank eines Überweisungsantrags werden die Stimmbürger aber jetzt dazu doch noch etwas zu sagen haben.

Die Einspracheverhandlungen hätten gezeigt, dass die Emotionen in diesem Geschäft zu aufgebracht seien, um es an der Gemeindeversammlung zu behandeln; deshalb habe der Gemeinderat, so Gemeindeammann Peter Voser, sich entschlossen, das Traktandum zurückzuziehen.

Worum es geht: Im Gebiet Buechbühl sollen 300 m2 Land von der Zone für öffentliche Bauten in die Wohnzone W2 umgezont und für 150000 Franken an René Voser verkauft werden. Er würde darauf einen Pferdestall erstellen. Damit könnte ein Streit um Pferdeboxen, die Voser im Landwirtschaftsland aufgestellt hat, beigelegt werden. Dieser Fall ist momentan vor Verwaltungsgericht sistiert. Im Übrigen würde Voser der Gemeinde auf seinem Grundstück ein Wegrecht für eine Fussverbindung nach Spreitenbach einräumen.

Unterstützt von Clemens Russenberger stellte Jürg Lienberger (fdp) einen Überweisungsantrag. Das Hauptargumente: Das fragliche Land sei für die Gemeinde nutzlos und eine solch gute Chance, es verkaufen zu können, ergäbe sich kaum noch einmal. Zudem solle die Sache demokratisch beschlossen werden und nicht aufgrund von vermuteten Stimmungslagen «gebodigt» werden. Der Überweisungsantrag wurde mit 64:54 Stimmen angenommen. Das Geschäft muss damit an der nächsten Gmeind traktandiert werden.

Die zweite vom Gemeinderat vorgeschlagene Zonenplanänderung im Gebiet Rütenen wurde mit 74 zu 47 Stimmen abgelehnt. Die Fusswegverbindung zwischen Rütirain und Rütihaldenstrasse, die durch die Umzonung ermöglicht worden wäre, wird als unnötig erachtet.

Steuerfuss um 10 Prozent gesenkt

Das Budget 2002 basiert auf einem um 10% gesenkten Steuerfuss von 95 Prozent. Die Reduktion konnte insbesondere dank der Erbschaft (1,8 Millionen Franken) der 1999 verstorbenen Ortsbürgerin Anna Würsch in diesem Ausmass vorgenommen werden. Noch immer ist das Geld allerdings ausstehend. Gemeindeammann Voser versicherte aber, es sei ihm vom Testamentsvollstrecker zugesichert worden, dass eine A-Konto-Zahlung von 1,5 Millionen Franken noch diese Woche überwiesen werde. Im Interesse der bahnlärmgeplagten Einwohner an der Zelgmattstrasse stellte Ignaz Reutlinger den Antrag, es seien im Budget 10000 Franken für Lärmmessungen vorzusehen. Der Gemeinderat vermochte aber überzeugend darzulegen, dass er auch ohne einen «Sonderkredit» die Möglichkeit hat, in dieser Sache seinen Einfluss zum Wohle der Einwohner geltend zu machen. Der Antrag wurde mit 69 zu 40 Stimmen abgelehnt.

Bei der Abfallbeseitigung ist in den letzten zwei Jahren eine Schuld von 54000 Franken aufgelaufen. Der Gemeinderat ist daran, eine Lösung zu erarbeiten. Im Zentrum der Überlegungen steht die Einführung einer Gebühr für die Grüngutentsorgung. Um die bis zur Realisierung einer Neuordnung auflaufenden Schulden abtragen zu können, wurde ohne Gegenstimme ein Gemeindebeitrag von 75000 Franken bewilligt. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurden Hye-Soo Park-Jeong mit Tochter Sohra, Sinae Park und Nada Petrovic eingebürgert und dem 117000-Franken-Kredit für eine neue Netzverbindung zur Quellenleitung Killwangen-Baden wurde zugestimmt. Trotz des grossen Aufmarschs (146 der 889 Stimmberechtigten waren anwesend) konnte das Quorum für definitive Beschlüsse nicht erreicht werden. (Mü)

01.12.2001 Killwangen - Die Einzonung Rütenen abgelehnt

Die Killwanger Stimmberechtigten haben die Einzonung von 0,7 Aren im Gebiet Rütenen verworfen. Eine Fusswegverbindung, die durch die Einzonung ermöglicht worden wäre, wird als unnötig erachtet. Das vom Gemeinderat zurückgezogene Traktandum «Umzonung Buechbühl» kommt an der nächsten Gemeindeversammlung wieder auf die Traktandenliste. Einem entsprechenden Überweisungsantrag wurde zugestimmt. Die übrigen Traktanden wurden im Sinne des Gemeinderates genehmigt, so auch das Budget 2002 bei einem um 10% reduzierten Steuerfuss von 95%. Anwesend waren von insgesamt 889 Stimmberechtigten deren 146. Sämtliche Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum. (Mü)

28.11.2001 Eine Investition ins Wassernetz

Killwangen - 117000-Franken-Kredit für neue Verbindung zur Leitung nach Baden

Lang, lang ists her - Gemeindeschreiber Josef Rohner meint, ungefähr 100 Jahre - seit Killwangen die Quellenrechte am Heitersberg an die Stadt Baden abgetreten hatte. Als Gegenleistung hatte sich Baden verpflichtet, das Wasserleitungsnetz zu erstellen.

Jetzt stehen technische Verbesserungen an. Bei der Personenunterführung Zürcherstrasse/Fadackerstrasse soll eine neue Netzverbindung zur Quellenleitung zwischen Killwangen  und Baden erstellt werden. Sie würde die bestehende Wasserabgabe im «Moosenhau» ersetzen. Killwangen  profitiere, argumentiert der Gemeinderat in der Vorlage an die Gemeindeversammlung, von einem flexiblen Netzverbund, der im Notfall auch Reservoirfunktionen übernehmen könnte.

63 Millionen Liter gratis

Den grossen Teil des Wassers bezieht Killwangen  von Spreitenbach. Mit Baden beziehungsweise der Regionalwerke AG ist vertraglich ein Gratisbezug von 63000 m3 (63 Millionen Liter) pro Jahr vereinbart, was weiterhin Gültigkeit hat. Die Wasserlieferung hat neu aber nicht mehr exakt 120 Liter pro Minute zu betragen, sondern kann in einer bestimmten Bandbreite schwanken. Quellenrechte und Anlagen auf dem Gemeindegebiet von Killwangen  bleiben wie bisher im Besitz der Regionalwerke AG.

Für die neue Netzverbindung wird der Gemeindeversammlung ein Bruttokredit von 117000 Franken beantragt. Die Regionalwerke werden davon 20000 Franken übernehmen. (Mü)

27.11.2001 Ein Loch in der Abfallkasse ist zu stopfen

Killwangen 75 000 Franken als Beitrag der Gemeinde

Seit 1999 sind in der Kasse der Abfallbeseitigung Aufwandüberschüsse aufgelaufen. Auch das Budget 2002 weist bei einem Aufwand von 212 500 Franken noch ein Defizt von 5900 Franken aus. Dies, obwohl im Frühjahr 2000 die Gebühren erhöht worden waren.

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung nun, im Sinne einer Übergangslösung die aufgelaufenen Aufwandüberschüsse durch einen Gemeindebeitrag von 75 000 Franken abzutragen. Die Verbuchung soll via Investitionsrechnung in den Jahren 2001, 2002 und eventuell 2003 erfolgen. Der Beitrag pro Rechnungsjahr muss begrenzt werden, damit eine Erhöhung des Finanzausgleichs vermieden werden kann.
In Zukunft sollen die Aufwendungen der Abfallbeseitigung wie vom Abfallentsorgungsreglement vorgesehen zu 100 % durch Gebühren gedeckt werden können. Dafür ist die Einführung einer Grüngut-Verrechnung geplant. Die Vorbereitungen dafür sind gemäss Angaben des Gemeinderats angelaufen. Über eine entsprechende Vorlage soll voraussichtlich an der Gemeindeversammlung 2002 diskutiert und befunden werden. (Mü)

27.11.2001 Eine Schenkung machts möglich

Killwangen Reduktion des Steuerfusses auf 95 Prozent

Davon träumt wohl jeder abtretende Gemeindeammann: Dass er an seiner letzten Gemeindeversammlung eine Steuerfussreduktion von 10 % vorschlagen kann. In Killwangen soll realisiert werden, was Peter Voser im Sommer angekündigt hatte. Schon damals stellte er für 2002 eine Senkung von 5 bis 10 % in Aussicht. Im Budget für nächstes Jahr liegt dieser Wert jetzt an der oberen Limite der Angkündigung.

Testament zuerst angefochten

Möglich wird diese massive Reduktion des Steuerfusses auf neu 95 % durch eine Schenkung. Die 1999 verstorbene Ortsbürgerin Anna Würsch vermachte der Gemeinde beträchtliche Vermögenswerte. Von einem Teil der Erben wurde das Testament in der Folge angefochten. Inzwischen hat man sich laut Auskunft von Gemeindeammann Voser in einem Vergleich einigen können. Juristisch ist der Fall abgeschlossen und liegt nun bei der Wettinger Unternehmensberatung Häfliger & Partner, die mit der Testamentsvollstreckung betraut ist.
Noch ist das Legat nicht bei der Gemeinde eingegangen. Voser rechnet aber bis Ende November mit den rund 1,8 Millionen Franken. Sie sollen noch in der Rechnung 2001 als ausserordentlicher Ertrag verbucht und für zusätzliche Abschreibungen verwendet werden. Damit würde Killwangen auf einen Schlag vorübergehend schuldenfrei.
Trotz budgetiertem Ertragsüberschuss werden nächstes Jahr gewisse Investitionen fremdfinanziert. Ende 2002 werden die Schulden laut Voser etwa 1 Million Franken betragen denen allerdings Eigenmittel in entsprechender Höhe gegenüberstehen. Die Nettozinsen liegen im Voranschlag denn auch bei tiefen 2,4 % des Steuerertrags (3,064 Millionen Franken). Die Steuerfusssenkung jedenfalls soll von Bestand sein: für die kommenden 5 Jahre rechnet Voser weiterhin mit Ertragsüberschüssen, sodass die anstehenden Investitionen von insgesamt rund 3 Millionen Franken seiner Ansicht nach mit den laufenden Erträgen finanziert werden können. (Mü)

27.11.2001 Beitrag an die Wasserversorgung

Für die Erneuerung des Wasserleitungsnetzes Steinigstrasse (Baujahr 1913) in Killwangen sichert das Aargauische Versicherungsamt einen Beitrag von 10656 Franken zu. Von den Baukosten sind 122762 Franken beitragsberechtigt. (gkk)

26.11.2001 Vakanzen in diversen Kommissionen

Bei verschiedenen Kommission sind in Killwangen Vakanzen zu verzeichnen. In der Baukommission fehlen noch 3 Mitglieder, in der Energiekommission 2, in der Feuerwehrkommission, Planungskommission und Werkkommission je 1. Ebenfalls vakant sind die nebenamtlichen Stellen des Gemeindedelegierten für steueramtliche Schätzungen sowie des stellvertretenden Bademeisters. Anmeldungen sind dem Gemeinderat bis 15. Dezember einzureichen. Der Gemeindeschreiber gibt Auskunft über die Arbeitsgebiete und nimmt auch Direkt-Anmeldungen entgegen. (gkk)

26.11.2001 «Die Kirche erstrahlt in neuem Glanz»

Neuenhof - Abschluss der Renovation mit Gottesdienst und Einweihungsfest

Nach der halbjährigen «Verbannung» ins Pfarreiheim konnte die katholische Kirche St. Josef wieder bezogen werden. Anwesend waren viele Gläubige unterschiedlichster Herkunft.

Brennende Fackeln säumten den Wegrand vom Pfarreiheim zum Hauptportal der Kirche St. Josef. Als Regionaldekan Rudolf Rieder zusammen mit den Pfarreimitarbeitern Stefan Haener und Regula Sarbach sowie den Ministrantinnen und Minis-tranten die Kirche betrat, war kein einziger Platz mehr frei. Viele Besucher mussten sich mit einem Stehplatz begnügen. Wen erstaunts, war doch das der erste Gottesdienst nach Beendigung der Innen- und Aussenrenovation.

Das zentrale Thema der Messe lautete «Menschen begegnen sich». Zur Veranschaulichung des Mottos hielt ein Mädchen in der Mitte des Längsschiffs einen Reifen in die Höhe, an dem aus jeweils vier verschiedenen Richtungen unterschiedliche Farbbänder befestigt wurden. Diejenigen, welche die Farbbänder zum Mädchen mit dem Reifen brachten, schüttelten sich jeweils die Hände, um derart ihre friedlichen Absichten zu demonstrieren.

Allgemeine Zufriedenheit

Aus der Heiligen Schrift las Haener das Kapitel «Die Hochzeit in Kana» aus dem Johannes-Evangelium vor. Regionaldekan Rieder leitete aus der darin erwähnten Festlichkeit zur bevorstehenden Einweihungsfeier im Pfarreiheim über; er forderte die Anwesenden auf, auch diejenigen, denen es zurzeit nicht besonders gut gehe, in die feierlichen Aktivitäten zu integrieren. Als Zeichen guter nachbarlicher Beziehungen überbrachte ein Vertreter der Kirchgemeinde Killwangen ein Tischtuch und Blumen.

In den vordersten Reihen sassen einige Damen, die dem Anlass gebührend die Neuenhofer Festtagstracht trugen. Unter ihnen auch Rosa Sommerhalder, deren Kleid vor 52 Jahren geschneidert worden war. Sommerhalder ist zwar reformiert, wollte sich aber den feierlichen Gottesdienst keinesfalls entgehen lassen: «Die renovierte Kirche gefällt mir ausgezeichnet, besonders der Himmel vorne erscheint mir jetzt viel natürlicher. Selbst die Bänke sind viel schöner.» Einen guten Eindruck hatte auch ihre Freundin, Dora Müller, die dieselbe Tracht trug: «Die Kirche erstrahlt in neuem Glanz.»

«Renovation war notwendig»

Angetan vom neuen Aussehen war nicht zuletzt Regionaldekan Rieder: «Die Renovation war wirklich dringend notwendig. Endlich zeigt die neuromanische Kirche, welch schöne Seiten sie hat. Insbesondere den Fussboden und die Malerei halte ich für sehr gelungen.» Dann fährt er lachend fort: «Nun müssen wir die Kirche nur noch wiederbeleben; sie hat die geeignete Grösse, damit sie gefüllt werden kann.»

Gelungene Versteigerung

In den Räumlichkeiten des Pfarreiheims nahm nach dem Gottesdienst das grosse Einweihungsfest seinen Lauf. Die zahlreichen Besucher konnten es sich entweder im Esssaal gemütlich machen, wo die Musikgesellschaft Neuenhof aufspielte, oder in der Raclettestube Platz nehmen und zum Dessert die Kaffeestube oder gar die Bar aufsuchen.

Die Mitglieder des Turnvereins, des Gospelchors, der Jungwacht und des Blaurings gaben sich alle Mühe, den Erwartungen der Gäste gerecht zu werden.

Eine besondere Attraktion war die von Eugen Suter mit viel Humor durchgeführte Versteigerung. Angeboten wurden die ersetzten 48 römischen Ziffern sowie die 8 Zeiger, die einst auf den 4 Seiten des Turms die Tageszeit angaben. Gemäss Kurt Bischofberger, Präsident der Kirchenpflege und der Baukommission, brachte die Versteigerung eine Summe von rund 3000 Franken ein.

An diesem Abend sah man viele fröhliche Gesichter. Es wurde geplaudert, gescherzt, debattiert und gesungen. Eine gute Gelegenheit, um als Kirchgemeinde noch mehr zusammenzuwachsen. (pet)

26.11.2001 Die Ressorts sind verteilt
Siehe auch >>

Killwangen - Erste Sitzung des neuen Gemeinderats

Der Killwanger Gemeinderat hat in seiner neuen Zusammensetzung für die Amtsperiode 2002-05 zum ersten Mal getagt und Vorbereitungen getroffen. Vier von fünf Gemeinderäten sind neu im Amt; einzig der künftige Gemeindeammann Willy Holliger gehört schon dem bisherigen Gremium an.

Die Ressortverteilung wurde wie folgt festgelegt:

- Willy Holliger (fdp), Gemeindeammann: Verwaltung, Polizei, Ortsbürger und Forstwirtschaft, Orts- und Regionalplanung, Finanzen;

- Alois Greber (cvp), Vizeammann: Tiefbau, Feuerwehr, Zivilschutz, Landwirtschaft, Jagd;

- Cornelia Biasca (cvp): Fürsorge und Soziales, Bildung;

- Hans Ulrich Denzler (parteilos): Hochbau, Umweltschutz, Lärmbekämpfung, Vereine;

- Leo Dittli (parteilos): Energie, Gemeindeliegenschaften, Friedhof. (Mü)

24.11.2001 Umzonung: (Zu) grosser Widerstand

Killwangen - Gemeinderat zieht Traktandum zurück

Eine Woche vor der Gemeindeversammlung hat der Gemeinderat die beantragte Umzonung im Buechbühl wieder von der Traktandenliste gestrichen. Mehrere Einsprachen, die während des Auflageverfahrens eingegangen waren, haben ihn zu diesem Schritt bewogen. Mit der Umzonung und dem Verkauf des Grundstücks sollte ein Baubewilligungsstreit geschlichtet werden.

Die Vorgeschichte: René Voser wohnt seit drei Jahren an der Buechbühlstrasse 21. Für seine drei Pferde hat er Pferdeboxen aufgestellt - in der Landwirtschaftszone allerdings. Im Rahmen des nachträglichen Baubewilligungsverfahrens wurden die Boxen vom Gemeinderat als nicht zonenkonform abgewiesen. Dagegen reichte Voser beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde ein. Sie ist zurzeit sistiert, weil die Parteien sich auf einen Lösungsweg einigen konnten.

Dieser sah so aus: Vom Gemeindeland zwischen dem Schwimmbad und dem Grundstück Voser sollte ein 12-Meter-Streifen von der «Zone für öffentliche Bauten» in die W2 umgezont werden. Voser wäre dann bereit gewesen, die rund 300 m2 für 150000 Franken zu erwerben. Darauf hätte er - zonenkonform - einen Pferdestall erstellt. Der Gemeinde hätte er überdies ein Fusswegrecht entlang seinem Landwirtschaftsland ins Naherholungsgebiet «Hinterbergen» eingeräumt.

Der Rückzug: Die Einsprecher wollen laut Gemeindeammann Peter Voser nicht, dass in der wachsenden Gemeinde öffentliche Landreserven verkauft werden. Die Einspracheverhandlungen hätten, so der Ammann, ein grosses, emotional aufgeladenes Potenzial gegen die Vorlage offenbart, womit die Gemeindeversammlung nicht belastet werden soll. So viel sei die Sache dem Gemeinderat nicht wert.

Die Fortsetzung: Weil das «Schlichtungsgeschäft» jetzt nicht zustande kommt, wird die Beschwerde vor Verwaltungsgericht wieder aktiviert. Dieses muss dann, so Gemeindeammann Voser, entscheiden, ob die Pferdeboxen im Landwirtschaftsland rechtens sind oder nicht. (Mü)

22.11.2001 Feuerwehr - Beförderungen in Spreitenbach-Killwangen

Folgende Angehörige der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen wurden befördert: Valentin Schmid und Daniel Temperli zu Leutnants; Alois Greber zum Wachtmeister; Richard Bauer, Urs Fischer und Leonz Irniger zu Korporalen. (lt)