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Pressemitteilungen
 Gemeinde Killwangen 2003

     
Übersicht:    
     
  23.12.2003 Aargauer Zeitung Merkwürdiges >>
  08.12.2003 Aargauer Zeitung Fast vierzig Bewerbungen für Lehrstelle >>
  06.12.2003 Aargauer Zeitung Basis für Einführung von Tempo 30 >>
  05.12.2003 Aargauer Zeitung Arbeitslosenzahl hat sich markant erhöht >>
  26.11.2003 Aargauer Zeitung Stadtbahn mit 26 Haltestellen auf einem 12,8 Kilometer langen Trassee >>
  21.11.2003 Tagesanzeiger Die Stadtbahn Limmattal fährt erst in 20 Jahren >>
  21.11.2003 Aargauer Zeitung Stadtbahn bis Killwangen ist auf gutem Weg >>
  21.11.2003 NZZ Vision Stadtbahn Limmattal erhält Konturen >>
  17.11.2003 Aargauer Zeitung Killwangen Motorspritzen und TLF sind betriebsbereit >>
  17.11.2003 Aargauer Zeitung Sie hat sichs anders vorgestellt >>
  13.11.2003 Aargauer Zeitung Beiträge von Bund und Kanton an Waldschäden >>
  11.11.2003 Aargauer Zeitung Das Polster wird bereits wieder dünn >>
  04.10.2003 Aargauer Zeitung Auftrag für Strassenunterhalt erteilt >>
  30.09.2003 Aargauer Zeitung Schulgeldansätze tendenziell leicht sinkend >>
  27.09.2003 Aargauer Zeitung Killwangen Strom wird ab 1. Oktober billiger >>
  24.09.2003 Aargauer Zeitung Borkenkäfer bekämpft >>
  13.09.2003 Aargauer Zeitung Letztes Jagdjahr wurden 14 Rehe geschossen >>
  02.09.2003 Aargauer Zeitung Gemeindebeitrag an das Spitaldefizit >>
  02.09.2003 Aargauer Zeitung 10 Prozent der Fahrzeuglenker zu schnell >>
  23.08.2003 Aargauer Zeitung Neues Wohnquartier in Planung >>
  19.07.2003 Aargauer Zeitung Vierzig heikle Stellen im Strassennetz >>
  19.07.2003 Aargauer Zeitung Mehr Geld in den Finanzausgleich >>
  18.07.2003 Aargauer Zeitung Kosten werden dank Sparanstrengungen der RVBW leicht sinken >>
  16.06.2003 Aargauer Zeitung Den Gemeinderat unterstützt, aber auch zurückgepiffen >>
  14.06.2003 Aargauer Zeitung Der Öffentliche Verkehr muss billiger werden >>
  13.06.2003 Aargauer Zeitung Bachtobelstrasse während 2 Wochen gesperrt >>
  10.06.2003 Aargauer Zeitung Zivilstandsamt schliesst sich Wettingen an >>
  06.06.2003 Aargauer Zeitung Der Landverkauf im Buechbühl ist geplatzt >>
  26.05.2003 Aargauer Zeitung «Projekt Tempo 30» nimmt Konturen an >>
  19.05.2003 Aargauer Zeitung Computer muss gefüttert werden >>
  17.05.2003 Aargauer Zeitung Die zwei Feste des Turnvereins sind bewilligt >>
  10.05.2003 Aargauer Zeitung Gemeinde organisiert Tagung >>
  29.04.2003 Aargauer Zeitung Sibylle Boss kehrt in die Region zurück >>
  25.04.2003 Limmattaler Tagblatt Braucht das Limmattal eine Stadtbahn? >>
  24.04.2003 Aargauer Zeitung Killwangen Hiebsatz im Forst unter dem Wirtschaftsplan >>
  23.04.2003 Aargauer Zeitung Forst arbeitet defizitär >>
  01.04.2003 Aargauer Zeitung 10 Millionen fahren mit dem Bus >>
  31.03.2003 Aargauer Zeitung «Glücksbringer» geht in Pension >>
  27.03.2003 Aargauer Zeitung Generalversammlung der CVP Spreitenbach >>
  26.03.2003 Aargauer Zeitung Für eine rationelle Bewirtschaftung >>
  25.03.2003 Aargauer Zeitung Eine halbe Million mehr als erwartet >>
  15.03.2003 Aargauer Zeitung 21 400 Franken an Steuerbussen stehen aus >>
  14.03.2003 Aargauer Zeitung Verkehrslage: Stark beruhigt >>
  14.03.2003 Aargauer Zeitung Buswendeplatz für Globus-Personaltransporte >>
  13.03.2003 Aargauer Zeitung Lärmsanierung der SBB genügt in Bundesbern >>
  12.03.2003 Aargauer Zeitung Bus-Taufe nach der Gemeindeversammlung >>
  12.03.2003 Aargauer Zeitung Flechten sagen, wie stark die Luft belastet ist >>
  05.03.2003 Aargauer Zeitung Abwehrkampf in Nahaufnahme >>
  17.02.2003 Aargauer Zeitung Killwangen Zahl und Wert der Häuser haben zugenommen >>
  11.02.2003 Aargauer Zeitung Die 1500. Einwohnerin Killwangens ist eine Rückkehrerin >>
  11.02.2003 Aargauer Zeitung Steuerertrag rund 400 000 Franken höher als budgetiert >>
  05.02.2003 Aargauer Zeitung Die Zahl der Arbeitslosen ist angestiegen >>
  05.02.2003 Aargauer Zeitung 4 Fälle beim Friedensrichter nicht erledigt >>
  04.02.2003 Aargauer Zeitung Gemeindepolizei stiess 2002 an Kapazitätsgrenze >>
  03.02.2003 Aargauer Zeitung Keine weiteren Unterkünfte für Asylsuchende >>
  01.02.2003 Aargauer Zeitung Monopol ist nicht zulässig >>
  30.01.2003 Limmattaler Tagblatt Martina Odermatt am schnellsten >>
  29.01.2003 Aargauer Zeitung «Abwehr in Nahaufnahme» >>
  25.01.2003 Aargauer Zeitung Keine knurrenden Mägen bei der Uferreinigung >>
  25.01.2003 Aargauer Zeitung Unihockeyaner kämpften in Obersiggenthal >>
  24.01.2003 Aargauer Zeitung 2003 bleibt die Spesenentschädigung gleich >>
  22.01.2003 Aargauer Zeitung Turnverein darf beim Schwimmbad festen >>
  18.01.2003 Aargauer Zeitung Verteilschlüssel wird überprüft >>
  31.01.2001 Pressemitteilungen im Jahre 2001 >>
  31.01.2002 Pressemitteilungen im Jahre 2002 >>
23.12.2003 Merkwürdiges

Obschon das Jahr 2003 kein kommunales Wahljahr gewesen ist: Es wurde allerorten gewählt. Die Einführung von Schulleitungen dürfte das Überlastungsproblem der Schulpflegen etwas entschärfen. Doch heuer mussten wiederum einige Schulpflegemitglieder ersetzt werden. Exemplarisch: Am Wahlwochenende, als Stephan Koch in die Schulpflege Wohlenschwil gewählt wurde, demissionierte Reto Friedli.

Drei Gemeinderäte wurden im Jahr 2003 neu gewählt: Roger Huber zum Stadtrat von Baden, Daniel Schibli in Neuenhof und Meinrad Kuhn in Mägenwil, der stellvertretend für alle hier abgebildet sei. Noch auf Kandidatensuche ist man in Freienwil, wo es immer noch heisst: Frei(en)willige vor.

Viele Wechsel gab es dort, wo sonst der ruhende Pol einer Gemeinde sitzt: Zahlreiche Gemeindeschreiber traten ab, einige altershalber oder aber aus andern Gründen und nicht immer ganz freiwillig. Eine markante Kanzlerpersönlichkeit war Karl Meier, der in Wettingen auch als Kulturförderer gilt und nach 30 Amtsjahren verabschiedet wurde. Auch die Verdienste von Hans Michel in Spreitenbach und Josef Rohner in Killwangen wurden gewürdigt, beide gingen in Pension. Aus gesundheitlichen Gründen teilt der Belliker Kanzler Willi Meier den Posten mit Nicole Baumann, womit nach dem schnellen Weggang von Sibylle Boss in Killwangen doch noch eine Frau Gemeindeschreiberin im Bezirk wirkt. Nicht mehr im Amt bzw. krankgeschrieben ist Jürg Schönenberger in Würenlos, Peter Meier fiel beim Gemeinderat Oberrohrdorf in Ungnade; sein Nachfolger ist übrigens, Thomas Busslinger, Vizeammann in Birmenstorf, womit dort ein Exekutivamt neu zu besetzen ist.

Im Bezirk gelangten 2003 in den Grossrat: Guido Weber, Spreitenbach, für Ruth Humbel-Näf (cvp), Stefan Keller für Natinalrat Geri Müller (gl), der einen dritten Nationalratssitz nach Baden holte, Peter Voser, Killwangen, für Verena Zehnder (cvp), die den heiklen Posten der Präsidentin im Gemeindeverband Amtsvormundschaft des Bezirks übernahm. (-rr-)

08.12.2003 Fast vierzig Bewerbungen für Lehrstelle

Für die kaufmännische Lehrstelle auf der Gemeindeverwaltung Killwangen (Stellenantritt 9. August 2004) haben sich 37 Bewerberinnen und Bewerber angemeldet. Gewählt wurde Lukas Conrad von Oberehrendingen. (gk)

06.12.2003 Jetzt wird gemessen

Basis für Einführung von Tempo 30

Der Massnahmenplan Verkehrssicherheit dient dem Gemeinderat als Leitfaden für die Umsetzung von Tempo 30. Die Verkehrssicherheit soll in Killwangen generell verbessert werden. Im Dezember werden, wie der Gemeinderat mitteilt, auf verschiedenen Strassenzügen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Sie dienen als Grundlage für das Gutachten, das dem Kanton zur Einführung der Tempo-30-Zone eingereicht werden muss. Der Massnahmenplan soll sich nach dem Grundsatz richten: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Nebst Tempo 30 sind unter anderem auch Kreisel geplant. (gkk)

05.12.2003 Arbeitslosenzahl hat sich markant erhöht

Die Arbeitslosenzahl in der Gemeinde Killwangen hat sich von 47, per Ende September, auf 59 per Ende November 2003 erhöht. (gkk)

26.11.2003 Die Katze ist aus dem Sack

LIMMATTAL · Stadtbahn mit 26 Haltestellen auf einem 12,8 Kilometer langen Trassee

Die geplante Stadtbahn zwischen Killwangen und Altstetten ist Teil eines Verkehrskonzepts, das die Kantone Aargau und Zürich gemeinsam erarbeitet haben. Sie soll den Anteil des öffentlichen Verkehrs im Limmattal erhöhen.

SULEIKA BAUMGARTNER

Seit der Auftrag, eine Gesamtentwicklungsplanung für das Limmattal zu erstellen, erteilt wurde, sind zwei Jahre vergangen. Das Projekt wird im Rahmen der Plattform Aargau-Zürich (PAZ) entwickelt. Nun hat die Projektleiterin für eine Stadtbahn Limmattal, Simone Rangosch, vor der PAZ über die Linienführung informiert. Die Stadtbahn brauche es, weil der Anteil des öffentlichen Verkehrs (öV) am gesamten Verkehrsaufkommen deutlich erhöht werden müsse. Die Siedlungs- und Verkehrsprognosen zeigten klar, dass punktuelle Massnahmen zur Verbesserung des öV-Systems im Limmattal nicht den Quantensprung bewirkten, der zur Bewältigung der stark wachsenden Verkehrsnachfrage erforderlich sei. «Das Strassennetz kann nicht mehr im grösseren Stil ausgebaut werden, weshalb der Zuwachs im Individualverkehr klar an Grenzen stösst», so Rangosch.

Investitionen von 550 Millionen Franken

Aufgrund einer dieses Jahr durchgeführten Studie sieht die Linienführung so aus: ab Farbhof via Bahnhof Schlieren, Spital Limmattal, Schöneggstrasse, Bahnhof Dietikon, Niderfeld, Shopping Center/Tivoli Spreitenbach bis zum Bahnhof Killwangen-Spreitenbach (vergleiche AZ vom 17. 10. 2003). Auf der 12,8 Kilometer langen Strecke sollen 26 Haltestellen bedient werden (siehe Karte). Im Einzugsbereich von 400 Metern um die Haltestellen liegen heute Wohnungen von 37 000 Personen und 27 000 Arbeitsplätze. In Zukunft könnten es «bei dynamischer Siedlungsentwicklung 48 000 Einwohner und 50 000 Arbeitsplätze sein, die von einer Stadtbahn profitieren», heisst es im Konzept. Im langfristigen Endausbau - also in etwa 20 Jahren- ist mit Investitionskosten von rund 500 bis 550 Millionen Franken zu rechnen. Die jährlichen Betriebskosten bei einer durchgehenden Stadtbahn würden sich auf 20 bis 24 Millionen Franken bei Einnahmen von 14 bis 15 Millionen Franken belaufen.

Die Verkehrsexperten gehen davon aus, dass die Mehrheit der neuen öV-Fahrgäste mit der S-Bahn ins Limmattal gelangen und dort an der jeweils günstigsten Haltestelle auf das neue öV-System umsteigen werden, um Arbeitsplätze und Einkaufsgebiete zu erreichen. Die Stadtbahn soll deshalb eine Ergänzung zur S-Bahn (Grobverteiler) und zum bestehenden Busnetz (Feinverteiler) sein. Für die Realisierung sind Etappen vorgesehen. Bis sich die erwartete Verkehrsnachfrage einstellt, kann die Strecke mit Bussen bedient werden. Ein Bus-Eigentrassee sei allerdings nur sinnvoll auf der Strecke zwischen Dietikon und Killwangen. Dieses separate Trassee liesse sich später umbauen und mit der Bremgarten-Dietikon-Bahn verbinden.

Landreserve im Richtplan

Die Linienführung für die Stadtbahn wird Eingang in den überarbeiteten kantonalen Richtplan finden. Die Vernehmlassungsfrist zur Teilrevision ist am 20. Oktober 2003 abgelaufen. Die von Gemeinden oder anderen betroffenen Institutionen eingebrachten Anregungen sind laut Angaben von Rangosch in diesem Richtplanentwurf daher noch nicht berücksichtigt, dienen aber als wichtige Grundlage für dessen Überarbeitung. Die Weiterbearbeitung obliegt dem kantonalen Amt für Raumordnung und Vermessung. Dieses wird die Einwände prüfen und allenfalls in den Vorschlag aufnehmen, der an den Regierungsrat geht. Während die Zürcher und Aargauer Verkehrsplanungsämter das Konzept ausarbeiteten, wurde in verschiedenen Phasen jeweils der Koordinationsausschuss informiert. Sowohl die Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) als auch die Gemeinden Dietikon und Spreitenbach waren laut Rangosch darin vertreten und konnten so laufend ihre Meinung einbringen. Die übrigen betroffenen Gemeinden wurden im Rahmen einer Begleitgruppe und mit Direktkontakten ebenfalls in den Prozess eingebunden.

Kritik aus Schlieren

In Schlieren hat der Stadtrat Ende Juni seinen neuen Verkehrsplan verabschiedet. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden Stimmen laut, welche die Linienführung kritisierten. Im Rahmen der ZPL-Jahrestagung vom 28. Oktober erklärte Stadtrat Jean-Claude Perrin - Ressortvorsteher Bau und Planung -, dass Schlieren von einer Stadtbahn, die der Zürcherstrasse folge, keinen Nutzen habe. Die Bahn wäre in diesem Fall nichts anderes als ein Busersatz mit der Funktion eines Feinverteilers. Seiner Meinung nach müsste das neue Verkehrsmittel aber ein Zulieferer sein. Probleme sieht Perrin auch bei der Steigung zum Spital Limmattal hinauf. Sinnvoller wäre es zudem, die Bahn nördlich der bestehenden SBB-Linie zu führen.

Stadtbahn

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21.11.2003 Die Stadtbahn Limmattal fährt erst in 20 Jahren

Die Kantone Zürich und Aargau haben die Strecke der Stadtbahn Limmattal festgelegt. Sie soll dereinst zwischen Zürich Altstetten und Killwangen verkehren.

Von Janine Hosp

Das Projekt Stadtbahn Limmattal nimmt langsam Gestalt an: Die Kantone Zürich und Aargau, die gemeinsam an der Realisierung arbeiten, haben eine Linienführung festgelegt und werden nun das 12,8 Kilometer lange Trassee sichern und - wenn ihre Parlamente einverstanden sind - in die Richtpläne eintragen.

Die Bahn wird zwischen dem Farbhof, der Endstation des 2er-Trams in Zürich Altstetten, und dem Bahnhof Killwangen-Spreitenbach verkehren und 26 Haltestellen bedienen. Die Strecke verläuft teilweise auf Strassen, auf denen bereits heute Busse verkehren, zwischen Altstetten und Schlieren ist es der 31er, zwischen Schlieren und Dietikon der 301er und der 304er. Nach Dietikon wird die Bahn über die Industriestrasse - zwischen der heute stark genutzten Landstrasse und den Zuggleisen - und dann zwischen Shopping-Center und Tivoli auf der Landstrasse zum Bahnhof Killwangen-Spreitenbach fahren.

Vorlaufbetrieb mit Bus

Bis es aber so weit ist, wird es dauern: «Die Stadtbahn wird nicht in den nächsten 20 Jahren von Altstetten bis Killwangen fahren», meint Reto Lorenzi, Leiter Verkehrsplanung der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion. Zwischen Dietikon und Killwangen könnte jedoch innert wenigen Jahren ein Vorlaufbetrieb mit Bussen aufgenommen werden, die auf einem separaten Trassee fahren. Dort stösst der Individualverkehr in Spitzenzeiten schon heute an seine Grenzen, durch Bauvorhaben in den Gebieten Niderfeld und Spreitenbach wird sich die Situation noch verschärfen. Später könnte die Buspiste zu einem Bahntrassee umgebaut und mit der Bremgarten-Dietikon-Bahn verbunden werden.

Erst nur ein paar Streckenabschnitte

Vom Farbhof bis zum Bahnhof Schlieren könnte vorerst eine Tramlinie verlängert werden, zwischen Schlieren und Dietikon aber wird mangels Nachfrage wohl lange der heutige Busbetrieb beibehalten. Wie Reto Lorenzi sagt, werden die Fahrgäste jedoch ohnehin kaum mit der Stadtbahn von Killwangen nach Altstetten fahren, sondern sie als Zubringer zur S-Bahn nutzen. Bis zu ihrem Endausbau wird die Stadtbahn Limmattal also über Jahre aus Streckenabschnitten bestehen, die von verschiedenen Verkehrsmitteln bedient werden. Wie schnell die Bahn tatsächlich realisiert wird, hängt laut Lorenzi von der Siedlungsentwicklung ab. Gemäss Studien könnte die Zahl der Einwohner im Einzugsgebiet in den nächsten 20 Jahren von 37 000 auf 48 000 Personen steigen, jene der Arbeitsplätze von 27 000 auf 50 000.

Die Stadtbahn ist das wichtigste Projekt des Agglomerationsprogramms der Kantone Zürich und Aargau. Sie werden es im Herbst 2004 beim Bund einreichen - und hoffen, dass er sich an den Kosten von gegen 550 Millionen Franken beteiligt.

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21.11.2003 Stadtbahn bis Killwangen ist auf gutem Weg

PLANUNG · Plattform Aargau-Zürich mit Grenzprojekt

Mit grenzüberschreitenden Planungen setzt sich die Plattform Aargau-Zürich auseinander. Im Zentrum steht eine künftige Stadtbahn durchs Limmattal von Altstetten bis nach Killwangen. Bei den bekannten Verkehrs- und Siedlungsproblemen «ist die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen Aargau und Zürich weit fortgeschritten», schreibt das Baudepartement. Ein gemeinsames Agglomerationsprogramm soll im Herbst 2004 beim Bund eingereicht werden - mit der Idee der Stadtbahn im Mittelpunkt. Die Arbeiten seien so weit gediehen, «dass die Mitwirkung für die Trassee-Sicherung in den Richtplänen der beiden Kantone beginnen kann». Solche Projekte sind auch auf die Entwicklung der Siedlungen abzustimmen. Für den Bund ist das ein wichtiges Kriterium, wenn es um Beiträge an die Investitionen des Agglomerationsverkehrs geht. Besprochen wurden auch Verkehrsstrategien im Knonauer Amt und der Region Mutschellen sowie eine Harmonisierung der öV-Tarife. (mz)

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21.11.2003 Vision Stadtbahn Limmattal erhält Konturen

26 Stationen zwischen Altstetten und Spreitenbach geplant

Adrian Krebs

ark. Die kantonsübergreifende Vision Stadtbahn Limmattal erhält Konturen. Die Planung der Stadtbahn im stark wachsenden und verkehrsgeplagten Limmattal ist das wichtigste Projekt der gemeinsamen Agglomerationspolitik der Kantone Aargau und Zürich. In einer Pressemitteilung haben die Zürcher Baudirektion und das Aargauer Baudepartement am Mittwoch erklärt, die Bahn solle dereinst Zürich Altstetten mit dem Bahnhof Killwangen-Spreitenbach verbinden.

12,8 Kilometer langes Trassee

Wie Reto Lorenzi, Leiter Verkehrsplanung in der Zürcher Volkswirtschaftsdirektion, auf Anfrage erklärte, verlaufe die geplante Linienführung ab Farbhof Altstetten via Bahnhof Schlieren, Spital Limmattal, Bahnhof Dietikon, Niderfeld, Shopping-Center Spreitenbach bis zum Bahnhof Killwangen-Spreitenbach über ein 12,8 km langes Trassee mit 26 Haltestellen. Zunächst gelte es jetzt das Trassee zu sichern. Man müsse mit Richtplan-Einträgen dafür sorgen, dass das nötige Terrain freigehalten werde. Im Kanton Zürich geschieht dies im Rahmen der Revision des kantonalen Verkehrsplans, die voraussichtlich 2005 abgeschlossen sein wird. Im Kanton Aargau wird der Trassee-Eintrag im Rahmen einer Teilergänzung des Richtplans vorgenommen.

Die Stadtbahn soll so weit wie möglich auf eigenem Trassee und nicht auf Strassen geführt werden, erklärte Lorenzi. Bereits heute sei aber klar, dass dies nicht überall möglich ist. So werde die Bahn in Dietikon voraussichtlich auf der Schöneggstrasse verkehren. Lorenzi betonte, dass das Projekt in Etappen realisiert werden soll. Zunächst will man die zwei Teilstücke Altstetten-Schlieren und Dietikon-Spreitenbach realisieren. Zwischen Schlieren und Dietikon wird das potenzielle Passagieraufkommen vorläufig nicht als ausreichend erachtet, um den Bau der Stadtbahn zu rechtfertigen. Ähnlich wie bei der Glatttalbahn, deren erste Etappe aus einer Verlängerung der Tramlinie 11 von Oerlikon nach Schwamendingen besteht, würde die Stadtbahn Limmattal mit der Verlängerung der bestehenden Tramlinie 2 von Altstetten nach Schlieren eröffnet. Für das Teilstück Dietikon-Spreitenbach schwebt den Verantwortlichen eine Verlängerung der Bremgarten-Dietikon-Bahn vor.

Realisierung in Etappen

Der Realisierungshorizont ist laut Lorenzi weiter gesteckt als bei der Glatttalbahn, wo voraussichtlich 12 Jahre nach dem Richtplan-Eintrag von 1995 die Eröffnungsfeier ansteht. Im Limmattal sei die Entwicklung weniger dynamisch als im Glatttal, sagte Lorenzi zur Begründung. Die Kosten für die Erstellung der Stadtbahn veranschlagen die Planer auf 500 bis 550 Millionen Franken. Bei jährlichen Betriebskosten (für die durchgehende Stadtbahn) von 20 bis 24 Millionen Franken und Erträgen von 14 bis 15 Millionen Franken läge der Kostendeckungsgrad bei rund 60 Prozent, was etwa mit demjenigen des Zürcher Verkehrsverbunds übereinstimmt.

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17.11.2003 Killwangen Motorspritzen und TLF sind betriebsbereit

Das Aargauische Versicherungsamt hat das Tanklöschfahrzeug und die Motorspritzen bei der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen inspiziert. Es wurden, wie der Gemeinderat von Killwangen jetzt mitteilt, an den Geräten keine Mängel festgestellt. (gkk)

Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen >>

17.11.2003 Sie hat sichs anders vorgestellt

Gemeindeschreiberin Sibylle Boss hat in der Probezeit gekündigt

Der Hammer der ansonsten emotionslosen Gemeindeversammlung Killwangen kam gleich am Anfang: Gemeindeammann Willy Holliger hätte eigentlich die neue Gemeindeschreiberin vorstellen wollen; doch Sibylle Boss hatte nur zwei Wochen nach Stellenantritt gekündigt. Sie hat, noch in der Probezeit, eine Kündigungsfrist von einer Woche. Für diese ist sie freigestellt worden. Holliger wollte nicht mehr dazu sagen, als dass die Stelle nicht ihren Vorstellungen entsprochen habe und: «Sie war tüchtig.» Er bedauere ihren Weggang. Die Stelle wird wieder ausgeschrieben. Der in Pension gehende Gemeindeschreiber Josef Rohner wird am 5. Dezember seinen letzten Arbeitstag haben. Bis die Nachfolge geregelt ist, werden wohl «Springer» die Vakanz überbrücken helfen.

Gedenktafel ist nur für Anna Würsch

Die traktandierten Geschäfte wurden alle mit grossem Mehr angenommen. Als es um den 310 000-Franken-Kredit für die Sanierung des Schulhauses «Zelgli» ging, brachte der Turnverein-Präsident die Interessen der Sportler ein. Gemeinderat Leo Dittli nahm die Idee einer Doppelturnhalle auf; im Moment sei ein solches Vorhaben nicht geplant. Im Weiteren versicherte er, dass auch die Sportwiese saniert werden soll - und zwar im Zusammenhang mit der Spielplatzgestaltung, wofür die Gmeind weitere 120 000 Franken bewilligte. Diese Finanzierung wird aus dem Legat der verstorbenen Ortsbürgerin Anna Würsch erfolgen. Eine Gedenktafel soll an die grosszügige Donatorin erinnern. Mit grossem Mehr wurde der Antrag von Manya Würsch angenommen, wonach auf der Gedenktafel ausschliesslich Anna Würsch erwähnt sein darf. Offenbar war unter den Ortsbürgern das Begehren aufgekommen, dass sie für ihren Beitrag an den Spielplatz (Holzschnitzel im Wert von 5000 Franken) ebenfalls auf der Gedenktafel aufgeführt würden.

Der Strassen- und Gehwegzustands-plan von Killwangen weist laut Vizeammann Alois Greber vier Strassen aus, die in schlechtem Zustand sind: Die Sanierung der Fadackerstrasse ist im Gang; die Rütihalden- und die Sennenbergstrasse hätten eine Auffrischung zwar ebenfalls dringend nötig, werden aber zurückgestellt, weil die geplante Einführung des Tempo-30-Konzepts auf ihre Gestaltung grosse Auswirkungen haben werde. So bleibt die Bahnhofstrasse: Wenn hier jetzt nichts geschehe, würde auch der Unterbau Schaden nehmen. Die 107 anwesenden Stimmbürger (von 985 Stimmberechtigten) bewilligten für die Strassensanierung im Abschnitt Steinig-Zelgmattstrasse einen Kredit von 356 000 Franken.

Gemeinsamer Zivilschutz

Mit ebenso deutlichem Mehr wurde dem Kredit von 190 000 Franken für die Digitalisierung der Grundbuchpläne, dem Anschluss von Würenlos an die Zivilschutzorganisation Limmattal sowie dem Budget bei unverändertem Steuerfuss von 95 % zugestimmt. (Mü)

13.11.2003 Beiträge von Bund und Kanton an Waldschäden

Die Ortsbürgergemeinde Killwangen erhält laut Angaben des Gemeinderats an die Massnahmen zur Verhütung und Behebung von Waldschäden sowie an die Jungwaldpflege im Jahre 2002 total 8168 Franken an Kantons- und Bundesbeiträgen. (gkk)

11.11.2003 Das Polster wird bereits wieder dünn

Gmeind: Kredite von 1 Mio. Franken

Das Budget der Einwohnergemeinde Killwangen für 2004 weist einen Aufwandüberschuss von 3280 Franken aus. Trotzdem soll der Steuerfuss noch einmal bei 95% belassen werden.

Vor erst zwei Jahren hatten die Killwangener den Steuerfuss von 105 auf 95 % gesenkt. Die Reduktion kam insbesondere dank dem millionenschweren Legat der 1999 verstorbenen Ortsbürgerin Anna Würsch in diesem Ausmass zustande. Doch der Gemeinderat macht keinen Hehl daraus: Bei den vorgesehenen Investitionen (für 2004 sind es rund 974 000 Franken) werde man sich im Hinblick auf den Voranschlag 2005 bereits wieder mit dem Gedanken einer Steuerfusserhöhung zu befassen haben.

Der Nettoaufwand der Einwohnergemeinde wird gegenüber dem Voranschlag 2003 um 150 000 Franken auf 3,1 Mio. Franken steigen (+5 %). Dabei fallen nicht nur die Beiträge für AHV/IV und EL ins Gewicht, sondern mit gut 76 000 Franken auch der in dieser Höhe erstmals anfallende Beitrag in den horizontalen Finanzausgleich. Dies entspricht immerhin rund 2,5 Steuerprozenten.

Aufwertung des Spielplatzes Zelgli

Die Gemeindeversammlung vom nächsten Freitag wird über vier Kreditanträge zu befinden haben. Gemeinderat und Schulpflege erachten eine weitere Sanierung des Schulhauses Zelgli für angebracht. Sie soll in drei Jahres-etappen erfolgen und folgende Arbeiten umfassen: Flachdach, Turnhallenboden und Rubtan-Belag (2004); Betonelemente, Blechfassade und Windfang (2005); Malerarbeiten, Sanitärinstallationen, Türen und Umgebung (2006). Der Kredit beträgt 310 000 Franken.

Für 356 000 Franken soll nächstes Jahr die Bahnhofstrasse im Abschnitt Steinig-Zelgmattstrasse saniert werden.

Der Spielplatz bei der Schulanlage Zelgli soll durch eine attraktivere Gestaltung und eine Vielfalt von Spielgeräten aufgewertet werden. Der Gesamtkredit beträgt 120 000 Franken. Die Finanzierung soll aus dem Legat von Anna Würsch erfolgen.

Digitalisierung der Grundbuchpläne

Im Juni 2002 hatte die Gemeindeversammlung 340 000 Franken für die Vermarkungsrevision und Erneuerung der Grundbuchvermessung bewilligt. Inzwischen hat der Gemeinderat anhand der eingegangenen Offerten nicht nur festgestellt, dass der Betrag nicht reichen würde, auch die Situation hat sich verändert: Wenn am 30. November die Aargauer Stimmberechtigten dem 2. Paket der neuen Aufgabenteilung Kanton-Gemeinden zustimmen, wird die Vermessung künftig Sache des Kantons sein. Der Vorteil: Der Kanton übernimmt die Kosten; der Nachteil: Er bestimmt auch, wer wann drankommt.

Der Gemeinderat ist der Meinung, nicht warten zu können, bis Killwangen mit der Neuvermessung an der Reihe sei. Die Gemeinde und verschiedene Werke benötigten dringend aktuelle Werk- und Übersichtspläne. Deshalb beantragt er für die Herstellung digitalisierter Grundbuchpläne einen Kredit von 190 000 Franken. Er würde hinfällig, falls die Aufgabenteilung in der Volksabstimmung abgelehnt wird. Für diesen Fall behält sich der Gemeinderat vor, im Sommer 2004 einen Nachtragskredit für die Parzellarvermessung zu unterbreiten.

Als erste der vier Vertragsgemeinden wird Killwangen über den Zusammenschluss der Zivilschutzorganisationen Limmattal und Würenlos zu befinden haben (AZ 4. 10. 2003). (Mü)

04.10.2003 Auftrag für Strassenunterhalt erteilt

Für die Treppensanierung und Trottoirverbreiterung beim Treppenaufgang Bahnhofstrasse bis Zedernweg erhält die Robert Regensburger AG, Killwangen, den Auftrag für rund 10 000 Franken. (gkk)

30.09.2003 Schulgeldansätze tendenziell leicht sinkend

Die Schulgeldansätze der Gemeinde Spreitenbach für 2004 erfahren, wie der Gemeinderat Killwangen mitteilt, nur eine geringe Änderung: Primarschule 3381 Franken (Vorjahr 3484), Realschule 5223 (5260), Sekundarschule 4461 (4448), Bezirksschule 4228 (4350), BWS/Werkjahr 5240 (5275). (gkk)

27.09.2003 Strom wird ab 1. Oktober billiger

Ab 1. Oktober wird laut einer Mitteilung des Gemeinderats Killwangen der volle Rabatt von zusätzlich 2,5% an alle Strombezüger weitergegeben. (gkk)

24.09.2003 Borkenkäfer bekämpft

ZIVILSCHUTZ · Erfolgreiche Aktion im Wald

In einer Not-Aktion haben die Dienste der Zivilschutzorganisation (ZSO) Limmattal an verschiedenen Stellen im Wald von Neuenhof und Spreitenbach mit grossen Feuern den Borkenkäfer bekämpft.

Der Jahrhundert-Sommer hat auch das Leben im Wald tangiert. So konnte sich der Borkenkäfer in den vergangenen Monaten ungestört von Nässe und Kälte munter vermehren. Die Population wuchs stetig, sodass mit einer Plage zu rechnen ist. Der Hilferuf des Forstamtes von Neuenhof und Spreitenbach blieb nicht ungehört: Die übergeordnete Zivilschutzorganisation der Gemeinden Neuenhof, Killwangen und Spreitenbach änderte kurzerhand ihren Einsatzplan für den Herbst-WK und half bei der Bekämpfung der drohenden Gefahr.

Dies auf zwei Ebenen: Das beim Holzschlag während des Jahres vom Förster liegen gelassene Astmaterial wird normalerweise dem natürlichen Kreislauf überlassen, sprich: Es verrottet mit der Zeit. Um dem Borkenkäfer die Nahrungsgrundlage zu entziehen, musste dieses Astmaterial nun aus dem Wald gebracht werden.

Per Hand und mit Maschinen räumten die Zivilschützer die betroffenen Stellen und häuften die Äste zu meterhohen Haufen auf. Diese insgesamt rund 150 Kubikmeter Holz wurden anschliessend in Brand gesteckt. Grosse Rauchsäulen stiegen während einiger Tage an rund 20 verschiedenen Orten aus dem Wald und konnten von jedermann wahrgenommen werden.

Eine andere Einsatzeinheit kümmerte sich um den Ausbau der Feuerstelle am Gichweg oberhalb der Stockrainstrasse in Neuenhof. Wie in den vergangenen Jahren schon an vielen anderen Orten auf dem Gebiet der drei Limmattalgemeinden wurde hier die vom Zivilschutz kreierte und bereits an etlichen Stellen im Wald im Einsatz stehende Beton-Grillstelle gebaut. Sie kann ab sofort benützt werden.

Killwangen: Holztreppe Limmat-Dorf

Auf Killwanger Gemeindebann schafften die Einsatzdienste auf einem anderen Gebiet ein Meisterstück: der auf jeder Wanderkarte eingetragene, aber von blossem Auge kaum zu erkennende Wanderweg zwischen dem Limmatuferweg und dem Dorf wurde zu neuem Leben erweckt. Die steile Rampe, die ihren Ursprung in einer Eisenbahnunterführung hat, wurde durch eine Treppe wieder begehbar gemacht. 70 Tritte aus Schweizer Eiche, ergänzt durch ein 45 Meter langes Geländer aus druckimprägnierter Fichte laden nun zum Wandern ein.

Nur wenige Spaziergängerinnen und Spaziergänger hatten sich bisher getraut, den ungesicherten Wanderweg zu begehen, wenn sie ihn denn überhaupt erkannt haben. (zs)

13.09.2003 Letztes Jagdjahr wurden 14 Rehe geschossen

Die Auswertung der Jagdstatistiken für das vergangene Jagdjahr 2002/03 weist laut einer Mitteilung des Gemeinderats für Killwangen folgende Rehwildbejagung aus: 14 Abschussentscheide, 14 Abschüsse, 2 Fallwild. (gk)

02.09.2003 Gemeindebeitrag an das Spitaldefizit

Der Gemeindebeitrag von Killwangen an das Defizit des Kantonsspitals Baden beträgt laut einer Mitteilung der Gemeindekanzlei für das Jahr 2002 163 792 Franken. Der Vorschuss 2003 beläuft sich auf 189 595 Franken. Der Anteil für das Jahr 2004 beträgt voraussichtlich 231 147 Franken. Als Grundlage für die Aufteilung des Regionaldefizits 2002 bis 2004 auf die einzelnen Gemeinden der Spitalregion gilt die Gemeinde-Finanzkraft 2001/2002. (gkk)

 02.09.2003 Zweifelhafte Spitzenreiter

10 Prozent der Fahrzeuglenker zu schnell

Anlässlich der diesjährigen «Aktion Schulbeginn» hat die Gemeindepolizei Spreitenbach in Bergdietikon, Killwangen und Spreitenbach vom 11. bis 18. August tagsüber verschiedene Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Wie die Polizei mitteilt, wurde in den aufgeführten Gemeinden an total zehn Stellen kontrolliert. Der Anteil der zu schnell fahrenden Fahrzeuglenker betrugt beachtliche rund 10 Prozent.

Die zweifelhaften Spitzenreiter waren ein Motorrad-Lenker in Bergdietikon mit 84 km/h und ein Pw-Lenker in Killwangen mit 78 km/h. An beiden Orten beträgt die signalisierte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h.

Gegen diese beiden Fahrzeuglenker wurde beim Bezirksamt Baden ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Zudem müssen sie damit rechnen, dass ihnen der Führerausweis entzogen wird.

Offensichtlich sind sich einige Fahrzeuglenker nicht bewusst, was für eine Gefahr sie mit ihrem Verhalten gerade für die kleinsten Verkehrsteilnehmer darstellen. (Be)

23.08.2003 Neues Wohnquartier in Planung

Auf dem Fadacker entstehen Eigentums- und Mietwohnungen

Zwischen der Steinigstrasse und der Fadackerstrasse in Killwangen soll eine Wohnanlage entstehen. Im Zonenplan der Gemeinde Killwangen ist der Fadacker als Gebiet mit Gestaltungsplanpflicht gekennzeichnet. Die Grundeigentümer - drei Erbgemeinschaften aus Killwangen - haben sich für eine Arealüberbauung entschieden. Um zu einem Projekt von grosser Qualität zu gelangen, wählten sie den Weg über einen Projektwettbewerb. An diesem haben sich vier Architekturbüros aus der Region Baden beteiligt. Das Ziel ist, Eigentums- und Mietwohnungen bereitzustellen, die den heutigen Wohnansprüchen gerecht werden und sich architektonisch gut in die Umgebung einpassen.

Eine gestaffelte Häuserzeile

Zudem soll die Anlage vor dem Lärm der nahen Kantonsstrasse geschützt sein. Das Siegerprojekt «Tetris» (Architektengemeinschaft Rothenfluh + Baur, Neuenhof, und Blunschi Etter Müller, Baden) erfüllt diese Anforderungen. Der Vorschlag ist eine gestaffelte Häuserzeile, die den Abschluss zur Steindlerstrasse bildet. Sämtliche Wohn- und Schlafräume sind auf die ruhige Gartenseite angeordnet. Doppelreihenhäuser entlang dem Föhrenweg schaffen den Bezug zum angrenzenden Einfamilienhausquartier. Alle Wohnungen sind grosszügig belichtet. Die dazugehörende Tiefgarage wird durch Oberlichter natürlich belichtet. «Tetris» wurde zur Weiterverarbeitung vorgeschlagen. Auf Ende Jahr soll das ausgereifte Projekt wenn möglich zur Bewilligung vorliegen.

Am Wochenende vom 5. bis 7. September findet im Ökonomiegebäude der Familie Walter Schaub-Trostan an der Steinigstrasse 8 eine Ausstellung zum Überbauungsprojekt statt (Fr 17-20 Uhr; Sa 9-12 / 14-16 Uhr; So 9-12 Uhr). Interessierte werden dort die Möglichkeit haben, das Projekt für die Arealüberbauung «Fadacker» genauer zu betrachten. (kmo)

19.07.2003 Vierzig heikle Stellen im Strassennetz

Der Massnahmenplan «Verkehrssicherheit» ist im Mitwirkungsverfahren

Der Gemeinderat will die Verkehrssicherheit in Killwangen verbessern. Bergwärts der Kantonsstrasse soll generell Tempo 30 gelten, limmatwärts sollen Einzelmassnahmen ergriffen werden.

Michael Mülli

Sichere Mobilität für alle: Das will der Gemeinderat Killwangen mit entsprechenden Massnahmen auf dem Gemeindegebiet erreichen. In Analogie zu «Vision Zero» des Bundesamts für Strassen will man das Strassenverkehrssystem so gestalten, dass keine schweren Unfälle mehr passieren: Fehler von Verkehrsteilnehmern dürfen keine fatalen Folgen haben, die Strasse muss sie verzeihen können.

250 000 Franken Sachschaden

In den letzten fünf Jahren wurden auf dem Strassennetz von Killwangen 48 Unfälle registriert: 27 auf Gemeindestrassen (davon 9 Abbiegunfälle, 6 Schleuder- und Selbstunfälle und 5 Unfälle beim Queren); 21 auf der Kantonsstrasse (davon 10 Auffahrunfälle, 5 Abbiegunfälle). Es gab zwar 29 Verletzte, aber glücklicherweise keine Toten. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf etwas über eine Viertelmillion Franken.

Bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit geht es laut Gemeindeammann Willy Holliger jetzt darum, die verfügbaren Mittel zweckmässig einzusetzen: dort, wo es am nötigsten ist und wo am meisten erreicht werden kann.

Unter Beizug von Verkehrsingenieur Hans Rudolf Schilling ist eine Bestandesaufnahme erstellt worden. Eine Mängelliste zeigt rund 40 heikle Stellen im Verkehrsnetz der Gemeinde auf: zu schneller Verkehr, gefährliche Knoten, unbefriedigende Fussgängerführungen bis hin zu Abholverkehr bei den Schulen.

Der Massnahmenplan richtet sich nach dem Grundsatz: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Als generelle Massnahmen sind die Information der Bevölkerung, die Sicherung der Schulareale sowie rollstuhlgängig gemachte Fusswege vorgesehen. Als Massnahme in einer Zone ist für das ganze Gemeindegebiet südwestlich der Kantonsstrasse Tempo 30 vorgesehen. Nordöstlich der Zürcherstrasse sollen Massnahmen an einzelnen Stellen ergriffen werden (s. kontextuellen Artikel).

Man muss erfinderisch sein

Es brauche keine Pseudogutachten, meint Schilling, sonder minuziöses Abschreiten des Gemeindegebiets: «An jeder kritischen Stelle muss man eine der konkreten Situation entsprechende Lösung finden; man muss erfinderisch sein. Dazu braucht es die lokalen Kenntnisse der Bevölkerung.» «Natürliche» Massnahmen würden verstanden; wo es «künstlich» wird, gebe es Opposition: «Der Verkehrsteilnehmer darf Massnahmen für die Verkehrssicherheit nicht als Schikane empfinden.»

Bis zum 15. August läuft das Mitwirkungsverfahren, in dessen Rahmen alle Einwohner ihre Stellungnahmen, Anträge, Ergänzungen, Einwände und Zustimmungen dem Gemeinderat schriftlich einreichen können. Nach deren Auswertung wird der Gemeinderat den Massnahmenplan definitiv beschliessen und die Prioritäten festlegen. Dieser dient dann als Leitfaden für die Umsetzung der einzelnen Massnahmen, die jeweils den entsprechenden Bewilligungsverfahren unterliegen werden.

GEPLANTE MASSNAHMEN · Tempo 30, Kreisel, Pförtner und optische Verengung

Im Gemeindegebiet rechts der Kantonsstrasse (von Neuenhof her kommend) ist vorgesehen, Tempo 30 einzuführen. Solche Zonen kommen laut Verkehrsingenieur Hans Rudolf Schilling heute ohne «Hindernisse» aus und seien günstiger geworden: «Sie appellieren an die Vernunft.» Es soll ein Mischverkehr entstehen, wo aufeinander Rücksicht genommen wird. Diese Vorstellung gipfelt in der Vision eines multifunktionalen Gemeindeplatzes beim Gemeindehaus am Knoten Schul-/Kirchstrasse/Schürweg, wo sich die verschiedenen Verkehrsteilnehmer ebenso wie unterschiedlichste Nutzungen begegnen würden.

Auf dem limmatseitigen Gemeindegebiet ist keine flächendeckende Tempo-30-Zone vorgesehen; hier sollen Einzelmassnahmen ergriffen werden. Kreisel sollen geprüft werden bei den Knoten Bahnhof-/ Steinbruchstrasse, Zürcher-/Fadackerstrasse, Zürcher-/Bahnhofstrasse und Zürcherstrasse/Brühlweg. Nach der Entlastung durch den Halbanschluss Spreitenbach soll die Gestaltung der Zürcherstrasse überprüft werden: «Sie ist allerdings zu neu», so Schilling, «als dass sie schon wieder umgebaut werden könnte.» Es schweben ihm aber schon Möglichkeiten vor, wie sie optisch zu verengen wäre. Auf der Post- und Bahnhofstrasse soll die Kernfahrbahn markiert werden; auf der Bahnhof- und Industriestrasse soll die Fussgängerführung verbessert werden; der Verkehr auf der Steinigstrasse soll eingeschränkt werden; und die Ortseinfahrt von Neuenhof her soll allenfalls mit einer Pförtnerung gebremst werden. (Mü)

Meinungsumfrage Tempo 30 >>

19.07.2003 Mehr Geld in den Finanzausgleich

Die Gemeinde Killwangen hat für das Jahr 2004 aufgrund des Basisjahres 2002 einen Betrag von 76 280 Franken in den kantonalen Finanzausgleichsfonds zu entrichten. Im laufenden Jahr müssen nur 6900 Franken abgeliefert werden. (gk)

18.07.2003 Startvorbereitungen für den Fahrplan 2004

Kosten werden dank Sparanstrengungen der RVBW leicht sinken

Auf den freien Wettbewerb ab 2007 sind die Arbeiten des VAO ausgerichtet. Vorerst steht jedoch der Fahrplanwechsel 2004 im Vordergrund der Planung.

Der Fahrplan 2004 (Bahn/Bus 2000) gilt ab 14. Dezember 2003. Er bringt massive Änderungen. Die Reisezeiten werden verkürzt, die Ankunftszeiten im Bahnhof Baden angepasst. Diese Verschiebung bedingt auf dem Netz des Verkehrsverbundes Aargau Ost (VAO) Korrekturen. «Vor allem an Wochenenden und Randzeiten muss der Fahrplan angepasst werden», sagt der Spreitenbacher Gemeindeammann Ruedi Kalt, Präsident des VAO. Die Fahrplanvorschläge wurden den Gemeinden zur Stellungnahme unterbreitet. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist auch Bestandteil des Verkehrsleitbildes für die Region Baden-Wettingen.

Trotzdem sollen die Kosten, zumindest diejenigen, die über den VAO anfallen, nicht steigen, sondern eher sinken. Zu verdanken ist dies den Regionalen Verkehrsbetrieben Baden-Wettingen AG (RVBW). «Die Einsparungen sind das Ergebnis vieler kleinerer Massnahmen», sagt RVBW-Direktor Rolf Meier. So hat die intensivere Kontrolle mehr Schwarzfahrer zutage gefördert und abschreckend gewirkt (AZ 3. 7. 2003). Rund 1% vermochte die RVBW ihren Betriebsaufwand zu senken. Von diesem Geld soll über die Hälfte für die Einführung des 15- statt 20-Minuten-Taktes auf der Linie 3 (Brunnenwiese-Baden SBB-Rütihof) verwendet werden. Um 45 000 Franken konnte die Offerte 2004 an den VAO gesenkt werden. «Wir müssen dazu beitragen, dass die Kosten im öffentlichen Verkehr nicht weiter steigen, sondern eher sinken», sagt Meier.

Ohne Solidarität geht es nicht

RVBW und Postauto rechnen 2004 mit einem Umsatz von rund 14,9 Millionen Franken. Bei einem Kostendeckungsgrad von 54,21% verbleibt ein Defizit von rund 6,98 Millionen Franken, das durch die öffentliche Hand abgedeckt werden muss. Der Kanton übernimmt 609 551 Franken, der Rest wird auf die Verbandsgemeinden aufgeteilt (nebenstehender Kasten). Diese Kosten werden unter den Gemeinden nach einem Schlüssel verteilt, der die Einwohnerzahl, die Strecke auf dem Gemeindegebiet sowie die Zahl der Haltestellen berücksichtigt. Killwangen will noch weniger bezahlen. In einer Verhandlungsrunde wurde ihr ein Rabatt von 10% zugestanden. Dies, weil sie mit 3 Linien (2, 4, 8), aber nur 2 Haltestellen (Bahnhof, Mühlehalde) tendenziell überversorgt ist. Mit diesem Rabatt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gemeindeversammlung (16. 6. 2003) nicht einverstanden. Sie erteilten dem Gemeinderat den Auftrag zu weiteren Verhandlungen. Sogar über einen Austritt aus dem VAO wurde laut nachgedacht. Eine Konsequenz davon könnte sein, dass der Bus in der Mühlehalde nicht mehr anhalten würde. «Das wäre ein Schildbürgerstreich», sagt Rudi Kalt. Jetzt steht eine weitere Verhandlungsrunde bevor. Der Spielraum des VAO ist jedoch gering. Was die Killwanger nicht bezahlen, müsste auf die anderen Verbandsgemeinden abgewälzt werden.

Regionalverkehr kostet separat

Über den VAO wird der Agglomera tionsverkehr, aber nicht der Regionalverkehr abgerechnet. Deshalb sind die Linienteile nach Birmenstorf und Gebenstorf nicht enthalten. Ausserhalb des VAO werden beispielsweise die Anschlüsse an der neuen Haltestelle Mellingen-Heitersberg oder die zum Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) gehörenden Busse von Dietikon nach Spreitenbach abgerechnet. (dm)

Beiträge der Gemeinden an den Agglomerationsverkehr

Gemeinde Subvention Kanton Nettobeiträge %

Baden 95 882 2 099 437 30,09

Ennetbaden 22 797 499 166 7,15

Killwangen 9 265 202 869 2,91

Neuenhof 26 119 571 906 8,2

Obersiggenthal 24 443 535 203 7,66

Spreitenbach 29 898 654 656 9,38

Untersiggenthal 16 976 371 705 5,32

Wettingen 61 046 1 336 672 19,16

Würenlos 323 122 96 960 1,38

Total 609 551 6 368 579 91,26

Kanton 609 551 8,74

Beträge netto, in Franken, gerundet. Würenlos inklusive Regionalverkehr.

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16.06.2003 Den Gemeinderat unterstützt, aber auch zurückgepiffen

Einwohnergemeindeversammlung stimmte allen Anträgen der Exekutive bei nur ganz wenigen Gegenstimmen zu

Die Diskussionsfreudigkeit schlug erst unter dem Traktandum «Verschiedenes» durch. Und es ist primär ein Thema, das die Bewohner von Killwangen beschäftigt, der Beitrag an den Verkehrsverbund Aargau Ost (VAO). Im VAO sind die Gemeinden des regionalen Busnetzes zusammengeschlossen. In seinem Auftrag betreiben die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen AG (RVBW) das Netz. Durch Killwangen führen 3 Linien (2, 4, 8). Bedient werden die Haltestellen Mühlehalde und Bahnhof Killwangen-Spreitenbach. Nach dem geltenden Verteilschlüssel muss Killwangen über 200 000 Franken pro Jahr bezahlen. In den Verhandlungen sei es gelungen, mit Unterstützung des Badener Stadtammanns Josef Bürge den Betrag um 20 000 Franken zu senken, sagte Gemeindeammann Willy Holliger. Ein Ergebnis, mit dem er nicht zufrieden ist. Er war deshalb auch froh, dass die Versammlung mit 118 Stimmen dem Gemeinderat den Auftrag zu weiteren Verhandlungen aufforderte. Allenfalls soll die Gemeinde aus dem VAO austreten. Während der Diskussion wies Holliger auf eine weitere drohende Erhöhung der Defizitabgaben an den öffentlichen Verkehr hin: «Wenn die S-Bahn nach Aarau fahren wird, müssen wir auch dafür bezahlen.»

Im Anschluss an die Versammlung versöhnten sich die Killwanger etwas mit dem öffentlichen Verkehr. Sie durften einen neuen RVBW-Bus auf den Namen «Killwangen» taufen und dies mit einem Apéro begiessen. Direkt neben dem Gemeindewappen prangt übrigens der Schriftzug des nicht sehr geliebten «VAO».

Ebenfalls aus der Versammlung kam der Antrag, die Vermietung eines ehemaligen Feuerwehrraumes im Mehrzweckgebäude rückgängig zu machen. Die Exekutive hat dem Raum an Gemeinderat Leo Dittli vermietet. «Unter der Hand», wie ihm vorgeworfen wurde. Mit 67 zu 28 wurde der Antrag angenommen. Bisher teilten sich die Eltern und die Gemeinde die Kosten für den Musikschulunterricht. Dank Entgegenkommen der Gemeinde Spreitenbach konnte der Tarif gesenkt werden. Zudem übernimmt die Gemeinde neu 55% der Kosten. «Mit der Kostensenkung wollen wir den Musikunterricht fördern», sagte Gemeinderätin Cornelia Biasca. Der Änderung wurde ebenso klar zugestimmt, wie allen anderen Traktanden (AZ 14. 6. 2003, Aargau- Bund). Weil nur 125 der 970 Stimmberechtigten an die Gemeindeversammlung gekommen waren, unterliegen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum. (dm)

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14.06.2003 Killwangen Der Öffentliche Verkehr muss billiger werden

Der Gemeinderat soll weiterhin für einen tieferen Beitrag an den Verkehrsverbund Aargau Ost (VAO) kämpfen. Mit 118 von 125 möglichen Stimmen, wurde einem entsprechenden Antrag aus der Versammlung zugestimmt. 125 der 970 Stimmberechtigten konnte Gemeindeammann Willy Holliger zur Gemeindeversammlung begrüssen. Die traktandierten Anträge des Gemeinderates wurden bei jeweils einzelnen Gegenstimmen gutgeheissen: Rechnung und Rechenschaftsbericht 2002, Einbürgerung Magdalena und Marek Hagel Bujakowska, Pionierfahrzeug für die Feuerwehr und neuer Betragsverteilschlüssel für die Musikschule. Mit der Taufe des RVBW-Busses «Killwangen» endete der Abend. (dm)

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13.06.2003 Bachtobelstrasse während 2 Wochen gesperrt

In Killwangen wird die Quelle «Bachtobel» provisorisch gefasst werden. Damit diese Arbeiten ausgeführt werden können, muss die Bachtobelstrasse ab nächstem Montag für zwei Wochen (vom 16. bis 27. Juni) für jeglichen Fahrverkehr gesperrt werden. Die Umleitung wird signalisiert. (gkk)

10.06.2003

 

Zivilstandsamt schliesst sich Wettingen an

Mit der Neuorganisation des Zivilstandswesens dürfte Killwangen, wie der Gemeinderat mitteilt, dem Zivilstandskreis Wettingen zugeteilt werden. Pro Einwohner werden Kosten von 8 Franken anfallen. Es wird ein Gemeindevertrag abgeschlossen. (gkk)

06.06.2003 Der Landverkauf im Buechbühl ist geplatzt

Geschäft von Traktandenliste gestrichen

Der Gemeinderat wollte eine Bauparzelle im Buechbühl verkaufen. Kurz vor Vertragsunterzeichnung ist die Käuferschaft vom Geschäft zurückgetreten. Dessen Behandlung an der Gmeind ist hinfällig geworden.

Der Kaufvertrag lag vor. Für 732 050 Franken wollte die Gemeinde das an der Buechbühlstrasse gelegene, 13,31 a grosse Grundstück verkaufen. Die Parzelle ist voll erschlossen und liegt in der Wohnzone W2. Die Gemeindeversammlung hätte dem Landverkauf noch zustimmen müssen. Die Käuferschaft hat jetzt aber doch noch kalte Füsse bekommen - ihr sind die Investitionskosten zu hoch. Das Geschäft wird hinfällig, der Gemeinderat hat es von der Traktandenliste abgesetzt.

Das Grundstück gehört seit dem Landumlegungsverfahren von 1981 der Gemeinde. 1996 und 1998 hatte die Gemeindeversammlung den Gemeinderat ermächtigt, das Bauland innert zweier Jahre zu einem Quadratmeterpreis von 700 Franken zu verkaufen. Verkaufsbemühungen blieben erfolglos. Man musste erkennen, dass der angesetzte Preis zu hoch war. Die jetzigen Interessenten hätten nur noch 550 Franken pro Quadratmeter zu bezahlen gehabt.

Neues Feuerwehrauto

Nebst den wiederkehrenden Geschäften wird der Gemeindeversammlung die Beschaffung eines Pionier-Rüstfahrzeugs für die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen zur Beschlussfassung vorgelegt. Das bisherige Pikettfahrzeug müsse, so der Gemeinderat, unter anderem deshalb ersetzt werden, weil der Aufbau durchgerostet sei und die geforderten Leistungsnormen bei Einsätzen auf dem Sennen- und Heitersberg wegen schwacher Motorenleistung nicht erfüllt würden. Zudem will man nicht auf den Maximalbonus verzichten, den das Aargauische Versicherungsamt (AVA) dieses Jahr noch ausrichte.

Nach durchgeführtem Submissionsverfahren erhielt die Firma Iveco, Hendschiken, den Zuschlag. Sie wird das neue Pionier-Rüstfahrzeug Iveco Eurotrakker 4x4 Eurofire voraussichtlich 2004/2005 ausliefern. Es kostet brutto knapp 500 000 Franken. Daran hat Killwangen 13,31 % oder 66 000 Franken (Spreitenbach 86,69 %, 431 000 Franken) zu bezahlen. Abzüglich der AVA-Subventionen verbleibt Killwangen ein Nettobetrag von 40 000 Franken.

Ertragsüberschuss höher als erwartet

Die Rechnung 2002 der Einwohnergemeinde Killwangen schliesst bei einem Umsatz von fast 6,4 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 706 000 Franken ab. Er liegt damit um 543 000 Franken über dem Budget (162 200 Franken). Der Ertragsüberschuss wurde für zusätzliche Abschreibungen verwendet.

Musikschule: Eltern werden entlastet

Der Gemeinderat beantragt den Stimmbürgern, den Musikschultarif zugunsten der Eltern zu ändern. Seit 1979 bezahlen Eltern und Gemeinde für den Musikunterricht an der Musikschule Spreitenbach je 50%. Neu soll die Gemeinde 55%, die Eltern 45% tragen. Der Gemeinde entstünden Mehrkosten von 4630 Franken. (Mü)

Gemeindeversammlung: Freitag, 13. Juni, 20 Uhr, Turnhalle Zelgli.

03.06.2003 Unterhalt neu geregelt

Vertrag für den Werkunterhalt «Elektrizität»

Killwangen schliesst mit der Atel Elektroanlagen K+M AG, Spreitenbach, einen neuen Werkunterhaltsvertrag für das gesamte Elektrizitäsversorgungsgebiet ab. Gleichzeitig wird das Sicherheitskonzept für den Betrieb von Mittelspannungs- und Niederspannungsanlagen integriert. (gkk)

26.05.2003 Ende Juni erhält die Bevölkerung Einblick

«Projekt Tempo 30» nimmt Konturen an

Der Massnahmenplan «Verkehrssicherheit» liegt, wie der Gemeinderat mitteilt, im Entwurf vor. Als erste Zielsetzung gelte: «Killwangen will attraktiv sein zum Wohnen und Leben und interessant zum Arbeiten.» Die Mängel im Verkehrsnetz der Gemeinde sollen durch geeignete, differenzierte Massnahmen behoben werden. Sie werden gegliedert in generelle Massnahmen, Massnahmen in Gebieten sowie Massnahmen an Strassen. Zudem wird unterschieden nach kurz- und mittelfristigen Massnahmen.

Der Gemeinderat lässt sich vom Grundsatz leiten: «So wenig Massnahmen wie möglich, aber so viel Massnahmen wie nötig.» Die Bevölkerung wird in die weitere Planung miteinbezogen. Der Entwurf des Massnahmenplanes wird am Montag, 23. Juni 2003, 20 Uhr im Werkgebäudesaal vorgestellt. Auch Verkehrsingenieur Hans Rudolf Schilling wird an dieser Orientierungsversammlung anwesend sein. (gkk)

19.05.2003 Computer muss gefüttert werden

Rechnungen für den Strom kommen später

Die Gemeindeverwaltung Killwangen bereinigt ihr neues EDV-System. Die einzelnen Wohnungen müssen noch den Gebäuden zugeteilt werden. Dieser Vorgang dient der kommunalen Finanzverwaltung später für die Erstellung der Stromrechnungen. Mitte Juni werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Einwohner müssen sich noch so lange gedulden, bis sie dann ihre Stromrechnung wieder bezahlen «dürfen». (gkk)

17.05.2003 Die zwei Feste des Turnvereins sind bewilligt

Die Beach-Party des TV Killwangen steigt am 31. Juli. Am 2. August feiert der TV sein 75-Jahr-Jubiläum. Die Bewilligungen sind erteilt. (gd)

10.05.2003 Gemeinde organisiert Tagung

Dieses Jahr organisiert Killwangen die Tagung der Limmattal- und Furttalgemeinden, und zwar am 18. September. Zur Debatte stehen gemeindeübergreifende Themen. (gd)

29.04.2003 Sibylle Boss kehrt in die Region zurück

Nachfolgerin für Josef Rohner gewählt

Die ehemalige Gemeindeschreiberin von Freienwil wurde zur neuen Gemeindeschreiberin in Killwangen gewählt. Sibylle Boss wird die Stelle am 1. November antreten. Gemeideschreiber Josef Rohner geht Ende Jahr in Pension. Boss war 5 Jahr in Freienwil tätig, seit März absolviert sie einen Weiterbildungsurlaub in Australien. (dm)

25.04.2003 Braucht das Limmattal eine Stadtbahn?

DIETIKON · Generalversammlung des Industrie- und Handelsvereins mit Referaten zu Verkehr und Entwicklung

Braucht das Limmattal eine Stadtbahn? Was sind Schlüsselthemen bei der zukünftigen Entwicklung dieser Wachstumsregion? Die GV des Industrie- und Handelsvereins Dietikon bot Informationen aus erster Hand.

Fragen rund um den Verkehr und die Entwicklung sind Dauerbrenner im Limmattal. Die planerischen Herausforderungen machen dabei kaum an Grenzen Halt. So ist denn auch die von den Kantonen Zürich und Aargau gemeinsam getragene Arbeit an einer Gesamtentwicklungsplanung für die Wachstumsregion auf den gesamten Raum beidseits der Limmat zwischen Zürich und Baden ausgerichtet. Im Rahmen der Generalversammlung des Industrie- und Handelsvereins (IHV) Dietikon berichtete Simone Rangosch vom Amt für Verkehr des Kantons Zürich über den Stand der Planung für ein leistungsfähiges Verkehrssystem. Hinter dem «Verkehrskonzept Limmattal» stehe die Leitidee, den Wirtschafts- und Lebensraum zu fördern, sagte die Projektleiterin. Mit Blick auf die zukünftigen Entwicklungen im Bereich Arbeitsplätze und Wohnen gehe es darum, die Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems gesamthaft zu erhöhen. Nötig sei aber insbesondere ein «Quantensprung» beim öffentlichen Verkehr.

Im Verlaufe dieses Jahres werden die Trasseestudien für ein «urbanes Verkehrssystem» zwischen Bahnhof Altstetten und Killwangen sowie ein Angebotskonzept für 2007 und 2015 erarbeitet. Genau geprüft werden müssen im Weiteren die Wirtschaftlichkeit und die betriebliche Zweckmässigkeit. Die Frage, ob das Limmattal eine Stadtbahn dereinst wirklich brauche, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschliessend beantwortet werden. Es sei aber wichtig, sich frühzeitig Gedanken zu machen und durch einen Richtplaneintrag Planungssicherheit zu erlangen. Das Investitionsrisiko könnte, so Rangosch weiter, durch einen anfänglichen Busbetrieb auf dem Eigentrassee tief gehalten werden. Im Moment stehe es gerade «etwas auf der Kippe», ob die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu erwartende Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklung den Bau einer Stadtbahn rechtfertige oder ob ein leistungsfähiges Bussystem ausreichen werde.

Eine unterirdische Linienführung - also der Bau einer U-Bahn angesichts der teilweise engen Platzverhältnisse - ist nicht Teil der gegenwärtigen Überlegungen, sagte Rangosch auf eine Frage aus dem Kreis der IHV-Mitglieder. Würde die Stadtbahn als Normalspur gebaut, liesse sich dagegen die Idee prüfen, ob sie bei Killwangen ans SBB-Netz angebunden werden könnte.

Jörg Hartmann von der Abteilung Raumentwicklung des Aargauer Baudepartements stellte das «Entwicklungskonzept Limmattal» und die in diesem Zusammenhang entworfenen «Schlüsselthemen» - Siedlungsentwicklung, Wohnstadt Limmattal, regionale Freiräume, Funktionsfähigkeit der Hochleistungsstrassen - vor.

Keine Änderungen im Vorstand

IHV-Präsident Dietrich Pestalozzi bat die Planungsfachleute darum, die Bedürfnisse der im Limmattal ansässigen Wirtschaft zu berücksichtigen. An der vorgängig durchgeführten Generalversammlung des Vereins war er zusammen mit seinen Vorstandskollegen und dem Sekretär im Amt bestätigt worden.

Auf dem Veranstaltungsprogramm des IHV findet sich auch in diesem Jahr ein Wirtschaftspodium. Dieses findet am 19. November in der Stadthalle Dietikon statt. Das Thema lautet: «Wirtschaftliche Fehlleistungen - Flops mit Lernpotenzial?» Als Teilnehmer bereits bekannt sind SVP-Präsident Ueli Maurer und die Baselbieter SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger. (wi)

Mehr Informationen: www.ihv-dietikon.ch

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24.04.2003 Killwangen Hiebsatz im Forst unter dem Wirtschaftsplan

Der Hiebsatz betrug letztes Jahr in Killwangen laut Angaben des Gemeinderats 497 Kubik (nach Wirtschaftsplan 610) und brachte einen Erlös von 29 058 Franken. Mit dem Christbaumverkauf konnten Einnahmen von 3176 Franken erwirtschaftet werden. In den Christbaumkulturen wurden neu 1950 Bäume angepflanzt. (gkk)

23.04.2003 Forst arbeitet defizitär

Rechnungsabschluss der Ortsbürger

Die Rechnung 2002 der Ortsbürgergemeinde Killwangen schliesst mit Aufwand und Ertrag von 108 280 Franken ab. Budgetiert waren 104 400 Franken. Der Ertragsüberschuss beläuft sich auf 15 245 Franken (Budget 15 000). Der Beitrag an den Turnverein Killwangen für die Anschaffung einer neuer Vereinsfahne beträgt 5000 Franken. Das Guthaben bei der Einwohnergemeinde vergrösserte sich um 39 770 Franken und beträgt nun neu 1 051 571 Franken.

Der Aufwandüberschuss bei der Forstverwaltung betrug 2275 Franken und wurde der Forstreserve belastet, die jetzt noch 171 349 Franken ausweist.

Der Ertrag aus der Holzernte belief sich auf 33 703 Franken. Er liegt wegen der tief gehaltenen Absatzpreise um 20 297 Franken unter dem Budget. Die Ausführung von Arbeiten zugunsten der Einwohnergemeinde trug dazu bei, dass das Defizit beim Wald trotzdem tief gehalten werden konnte. (gkk/Mü)

01.04.2003 10 Millionen fahren mit dem Bus

RVBW AG · Die Aktionäre sind zufrieden mit ihrem Transportunternehmen

Die RVBW erfüllt ihre Aufgabe in der Region gut. Sie hat im vergangenen Jahr 10,5 Millionen Passagiere auf den neun Linien transportiert.

Die fehlenden Russpartikelfilter bei den neuen Bussen war das einzige Thema, über das an der Generalversammlung der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden Wettingen AG (RVBW) so etwas wie eine Diskussion aufkam. Der Würenloser Gemeinderat Max Allmendinger warnte vor den Russpartikeln aus den neuen Euro-3-Motoren. Die Emission sei zwar geringer als bei den früheren Euro-2-Motoren, aber die Russpartikel seien kleiner. Sie könnten in die Lunge und von dort sogar in die Blutbahnen gelangen. Diese Gefahr dürfe nicht unterschätzt werden. RVBW-Direktor Rolf Meier war in seiner Ansprache auf das Problem der Russpartikel eingegangen. Er bestätigte, dass die neuen Busse nicht mit Russpartikelfilter ausgerüstet seien (AZ, 1. 3. 2003). Die Wirksamkeit der Filter sei nicht nachgewiesen, weshalb die RVBW entgegen der ursprünglichen Absicht auf deren Einbau vorerst verzichtet habe.

Im Geschäftsjahr 2002 steigerte das Unternehmen seine Leistungen wiederum. Die Vertreter der acht Aktionärsgemeinden (Kasten) konnten sich an der von Präsident Peter Voser geführten Generalversammlung davon überzeugen. Markant war der Zuwachs auf den Linien 3 (+ 4,5%, Brunnenwiese - Baden - Rütihof)) und 5 (+ 9,8%, Ennetbaden - Baden - Baldegg). Seit September fahren die RVBW und das Postauto gemeinsam nach Untersiggenthal. Das ausgezeichnete finanzielle Ergebnis setze den Schlusspunkt unter ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Die Aktionärsvertreter (Gemeinderäte) waren so zufrieden, dass sie allen Anträgen zustimmten.

Die Freizeit beginnt im Bus

Der Freizeitverkehr wird bei der RVBW immer bedeutender. Früher hat sie fast ausschliesslich Pendler zur Arbeit transportiert. Seit einigen Jahren zeige sich, so Rolf Meier, dass die Mobilitätsbedürfnisse in der Freizeit zunehmen. Die RVBW will im Freizeitverkehr eine aktive Rolle spielen. Als Beispiele erwähnte er das Nachtbusnetz. Es wird in eigener Verantwortung und ohne Auftrag des VAO oder des Kantons aufgebaut und erweitert.

An der Comexpo (30. 4.-5. 5. 2003), der Leistungsschau der Gewerbetreibenden aus Baden und Wettingen (HGV) tritt die RVBW mit besonderen Angeboten auf. Der Eintritts-Pin zur Ausstellung im Tägi Wettingen gilt auch als Fahrkarte und kann auf dem ganzen Netz bei den Chauffeuren gekauft werden. Die RVBW bietet während der Ausstellungszeit praktisch durchgehend einen 10-Minuten-Takt zum Ausstellungsgelände. Zum Bahnhof Wettingen und ins Altenburgquartier wird eine zusätzliche Verbindung angeboten.

Verkehrsfachmann gewählt

Peter Scheidegger (1942), Bern, wurde neu in den Verwaltungsrat gewählt. Der diplomierte Bauingenieur ETH arbeitet bei der Bahn + Bus Beratung AG 3B in Bern. Das Beratungsunternehmen ist eine Tochtergesellschaft verschiedener öffentlicher Transportunternehmen aus dem Raum Bern. 35 Jahre, wovon fast 20 Jahre als Direktor, arbeitete Scheidegger beim Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) sowie bei der Busbetriebe Solothurn und Umgebung. Im Verwaltungsrat der Wynen- und Suhrentalbahn (WSB) sitzt er als Aktionärsvertreter des Bundes.

Als Verwaltungsratsmitglieder bestätigt wurden Peter Voser (Präsident), Killwangen, Regine Ammann Schoch, Obersiggenthal Lorenz Höchli, Baden, und Walter Hugentobler, Wettingen. Die Revisionsstelle, die seit Juli 2002 in Ernst + Young AG, Zürich, umbenannte Arthur Andersen AG, wurde bestätigt. (dm)

KENNZAHLEN, 31. 12. 2002

Einwohner im Gebiet 72 000

Fahrgäste 10 527 000

Streckennetz, km 106

Fahrleistung, km 2 869 000

Mitarbeiter 149

Fahrzeuge 46

Bilanz (Auszug)

Eigenkapital 6 439 000

Fremdkapital 11 638 000

Aufwand 18 697 000

Ertrag 8 534 000

Abgeltungen 10 278 000

Betriebsgewinn 115 000

Aktionäre: Baden, Ennetbaden, Killwangen, Neuenhof, Obersiggenthal, Spreitenbach, Wettingen, Würenlos. (dm)

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31.03.2003 «Glücksbringer» geht in Pension

PORTRäT · Josef Gut russte 37 Jahre Kamine in Neuenhof, Killwangen und Spreitenbach

Heute Montag hat Josef Gut seinen letzten Arbeitstag. Nach fast 50-jähriger Berufstätigkeit hängt der Kaminfegermeister am Abend seinen Zylinder endgültig an den Nagel.

Michael Mülli

Sorgen plagten seinen Lehrmeister, als in dessen Revier Ende der 50er-Jahre schon die zehnte Ölfeuerung in Betrieb genommen wurde. Eine düstere Zukunft habe er dem Beruf prophezeit: «Wenn Ölheizungen sich durchsetzen, werden wir keine Arbeit mehr haben.» Josef Gut war 1954 bis 1957 im Luzerner Hinterland gerade dabei, ein Handwerk zu erlernen, das bis heute ein zwar verändertes, aber breites Tätigkeitsfeld bietet.

Es hatte dem Bauernsohn jeweils mächtig Eindruck gemacht, als der Kaminfeger auf den Hof kam und den Kamin ausbrannte: Durch Abfackeln wurde das Pech verbrannt, das sich an den Kaminwänden angesetzt hatte. Der Kaminfeger beugte so Kamin- und Hausbränden vor - und war dadurch zum Glücksbringer geworden.

Auf den 1. Januar 1966 wurde Josef Gut vom Aargauischen Versicherungsamt zum Revierkaminfegermeister der Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Bergdietikon gewählt. Als die Zuständigkeit für das Kaminfegerwesen 1992 den Gemeinden übertragen wurde, gab er Bergdietikon aus gesundheitlichen Gründen ab. Zuletzt betreute er rund 1600 Kunden - «tolle Kunden», wie er präzisiert. Dies, obwohl er nicht mehr so verwöhnt worden sei wie früher: «Damals trank man hier und dort ein Glas Rotwein; und zwei-, dreimal gabs Znüni - da musste ich zu Hause nichts mehr essen.» Aber nicht nur die Kunden hatten immer weniger Zeit dafür. Auch für den Kaminfegermeister als Kleingewerbler ist Zeit Geld. So freut sich Josef Gut darauf, dass sein Leben ab morgen nicht mehr nur aus Terminen bestehen wird: Entspannen will er vorerst einmal, den Garten in Ordnung klopfen, sich seiner Seidenhühnerzucht widmen, die Schweiz bereisen und die angeeigneten Kochkurskenntnisse anwenden: «Ich habe immer etwas zu tun.»

Ein halbes Jahr dauerte die Suche nach einem Nachfolger, bis man auf den 34-jährigen Daniel Knöpfel aus dem sanktgallischen Oberuzwil stiess. Überhaupt sei es, so Gut, schwierig geworden, Nachwuchs zu rekrutieren. Ob es an der russigen Arbeit liegt? Natürlich dürfe man sich nicht vor Dreck scheuen. Aber die Arbeit sei sauberer und die Kaminreinigung überhaupt zur Nebensache geworden. Ein Kaminfeger sollte zwar auch heute noch schwindelfrei sein; aber auf die Dächer muss er dank modernen Werkzeugen immer weniger steigen. Die Wartung der wärmetechnischen Anlagen dagegen sei immer wichtiger geworden. Dazu kommen vermehrt feuerpolizeiliche Aufgaben (Feuerungs-, Abgas- und Brandschutzkontrollen). Obwohl der Koffer mit den teuren Messinstrumenten den traditionellen Zylinder immer mehr aus dem Berufsbild des Kaminfegers verdrängt, pflegt Josef Gut noch die Symbole: Zur Amtsübergabe reichte er sein Kratzeisen, das laut einer bundesrätlichen Verordnung so geformt sein muss, dass es «fest, aber doch bequem» auf der Schulter liegt, seinem Nachfolger weiter.

27.03.2003 Generalversammlung der CVP Spreitenbach

Nach dem Willkommensapéro im Foyer begrüsste Präsident Peter Muntwyler die 40 Mitglieder und Gäste, die sich im Zentrumsschopf zur ordentlichen Generalversammlung der CVP Spreitenbach eingefunden hatten. Dank optimaler Vorbereitung konnten die Traktanden zügig behandelt werden. So hiessen die Anwesenden das Protokoll der letzten Generalversammlung und die Jahresberichte des Präsidenten und des Gemeinderats ohne Diskussion einstimmig gut. Die Jahresrechnung 2002, die mit einem erfreulichen Überschuss abschloss, sowie das Budget 2003 mit gleich bleibenden Mitgliederbeiträgen wurden auf Empfehlung der Revisoren ebenfalls einstimmig genehmigt.

Das vom Vorstand ausgearbeitete Jahresprogramm wurde ebenfalls gutgeheissen. Es sieht die üblichen Informations- und Diskussionsabende vor den Gemeindeversammlungen sowie die Teilnahme an den Parteitagen und Anlässen der Bezirks- und Kantonalpartei vor.

Am 8. Mai findet im Zentrumsschopf ein öffentlicher Politabend zum Thema Asylpolitik mit Nationalrätin Doris Leuthard als Referentin statt. Vom 15. bis zum 18. Mai findet im Rahmen der Einweihung der 3. Bareggröhre das Baregg-Fest statt, an dem die Ortsparteien Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos gemeinsam das Festlokal «Traumpavillon» führen werden. Bereits eine Woche später, am Sonntag, 25. Mai, organisiert die CVP zum zweiten Mal den Zmorge auf dem Bauernhof von Guido Weber. Ein weiterer Politanlass zu einem aktuellen Thema und die CVP-Wanderung im September runden das Programm 2003 ab.

Unter Traktandum Verschiedenes überbrachten Ueli Rothenfluh und Hans-Peter Trutman die Grüsse und besten Wünsche der Nachbarparteien Neuenhof, Killwangen und Dietikon. Beide gaben der Freude Ausdruck über die in den letzten Jahre erfolgte verstärkte und erspriessliche Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg.

Gemeindeammann Ruedi Kalt ging in seinem Votum kurz auf die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsvorlagen vom Mai ein und wies auf die National- und Ständeratswahlen vom Herbst hin. Er munterte die Anwesenden auf, sich tatkräftig für die Wahlen einzusetzen.

In einem Kurzreferat orientierte Gemeinderat Franz Escher die Anwesenden anhand von Zahlen und Plänen ausführlich über den Halbanschluss Spreitenbach. Er äusserte sich zuversichtlich, mit den betroffenen Nachbargemeinden eine allseits befriedigende Lösung für die Finanzierung, von der die Realisierung schliesslich abhängt, zu finden.

In seinem Schlusswort wies Präsident Peter Muntwyler auf die seit Februar aufgeschaltete Homepage hin (www.cvp-spreitenbach.ch), die von Daniel Kalt sehr gefällig gestaltet wurde und auch weiterhin betreut und auf aktuellem Stand gehalten wird.

CVP Spreitenbach, E. Gretener

26.03.2003 Für eine rationelle Bewirtschaftung

FORSTREVIER HEITERSBERG · Auf sechs Ortsbürgergemeinden angewachsen

Das Forstrevier Bellikon-Remetschwil hat sich demjenigen von Oberrohrdorf, Staretschwil, Killwangen und Spreitenbach angeschlossen. Der Vertrag zur Bildung einer Betriebsgemeinschaft ist auf dem Heitersberg unterzeichnet worden.

Michael Mülli

Kopfbetrieb des neuen Forstreviers ist die Ortsbürgergemeinde Spreitenbach. Deren Ammann Rudolf Kalt sprach anlässlich der Vertragsunterzeichnung im Restaurant Heitersberg von einem «besonderen Tag». Der Ort war bewusst gewählt: als «Mittelpunkt der künftigen Gemeinsamkeit».

Der Zusammenschluss erfolgte im Interesse einer rationalen Bewirtschaftung der Waldflächen. Das neue Revier umfasst 639 Hektaren: «Das kann betriebswirtschaftlich als ideal betrachtet werden», meinte Kalt. Die Kopfgemeinde ist verantwortlich sowohl für das Personal als auch für die Anschaffung der Maschinen. Die Vertragsgemeinden sind vertreten in der Revierkommission, die Anträge stellen kann bei der Wahl des Försters und des hauptamtlichen Personals sowie für die Anschaffungen für das Forstrevier. Über die geleisteten Arbeiten von Personal und Maschinen werden Stundenrapporte geführt. Diese bilden die Grundlage für die Aufteilung der Kosten auf die Vertragsgemeinden.

Die ersten Gespräche zur Bildung eines Forstreviers im Raum Heitersberg hatten 1995 stattgefunden. Es war absehbar, dass die drei langjährigen Förs-ter von Oberrohrdorf, Spreitenbach und Bellikon in absehbarer Zeit pensioniert würden. Per 1. 1. 2000 schloss sich das damals schon existierende Revier der Ortsbürgergemeinden Oberrohrdorf, Staretschwil und Killwangen mit demjenigen von Spreitenbach zusammen. Es entstand das Forstrevier Heitersberg mit 454 Hektaren Wald. Schon damals wurde signalisiert, dass eine Erweiterung denkbar sei. Dieser Zeitpunkt ist jetzt mit der bevorstehenden Pensionierung des Belliker Försters Hans Kaufmann gekommen. Der neue Vertrag wird am 1. September 2003 in Kraft treten. Personell findet eine Zusammenführung statt. Der Forstwart von Bellikon, Marcel Weber, wird ins Team des Spreitenbacher Försters Peter Muntwyler integriert. Dieses zählt dann 4 Forstwarte und 1 Lehrtochter.

Die bisher von Bellikon gepflegte Waldfläche von Bergdietikon wird künftig ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des Forstreviers Heitersberg fallen. Demgegenüber wird der Kanton Aargau seinen ehemals von den Gemeindeförstern betreuten Staatswald wieder in eigener Regie bewirtschaften.

Die Gemeindeammänner von Remetschwil (Hans Wettstein) und Bellikon (Walter Hauenstein) bedankten sich für die «unkomplizierte Aufnahme»; ihre Wälder befänden sich jetzt in guter Gesellschaft.

25.03.2003 Eine halbe Million mehr als erwartet

Positiver Rechnungsabschluss

Die Verwaltungsrechnung 2002 der Einwohnergemeinde Killwangen schliesst bei einem Umsatz von 6,374 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 676 788 Franken ab. Das Budget hatte einen solchen von 162 200 Franken vorgesehen.

Besser abgeschlossen als budgetiert haben die Allgemeine Verwaltung (um 31 183 Franken), die Öffentliche Sicherheit (24 000 Franken), die Soziale Wohlfahrt (6486 Franken), die Volkswirtschaft (10 646 Franken) und die vorgeschriebenen Abschreibungen (37 725 Franken). Zudem lagen die Steuereinnahmen rund 400 000 Franken und die Zuwendung aus dem Legat «Anna Würsch» (hier liegt die Schlussabrechnung noch nicht vor) um 240 000 Franken über den Erwartungen.

Mehrausgaben hingegen sind zu verzeichnen bei den Abteilungen Bildung (138 690 Franken), Kultur (15 830 Franken), Gesundheit (33 667 Franken), Verkehr (23 821 Franken), Umwelt/Raumordnung (3763 Franken) und Kapitaldienst (14 989 Franken). Bei der Wasserversorgung beträgt der Ertragsüberschuss 124 037 Franken. Die Schulden gegenüber der Einwohnergemeinde reduzieren sich auf 29 121 Franken (Vorjahr 154 456). Beim Abwasser konnte das Guthaben gegenüber der Einwohnergemeinde auf 1,117 Mio. Franken erhöht werden (Vorjahr 1,072). Das gleiche Bild bei der Elektrizitäsversorgung: Das Guthaben bei der Einwohnergemeinde vergrössert sich von bisher 554 317 auf neu 645 593 Franken.

Abfallbewirtschaftung im roten Bereich

Die Abfallbewirtschaftung weist einen Aufwandüberschuss von 24 054 Franken aus. Die Schuld gegenüber der Einwohnergemeinde beträgt 24 671 Franken. Im November 2001 war zur Abtragung des damals aufgelaufenen Aufwandüberschusses ein Gemeindebeitrag von 75 000 Franken beschlossen worden. Dieser ist inzwischen aufgebraucht. Die Erhöhung der Grundgebühr wirkt sich erst im Rechnungsjahr 2003 aus. (gkk/Mü)

15.03.2003 21 400 Franken an Steuerbussen stehen aus

Gemäss kantonalem Steueramt ergibt sich für das Rechnungsjahr 2002 für die Gemeinde Killwangen folgendes Busseninkasso: Der Ausstand betrug Anfang Rechnungsjahr 800 Franken; die Strafbefehle beliefen sich für die laufende Periode auf 31 000 Franken; der Busseneingang betrug 10 400 Franken (die Hälfte Gemeindeanteil); der neue Ausstand beläuft sich demnach auf 21 400 Franken. (gkk)

14.03.2003 Verkehrslage: Stark beruhigt

Verzicht auf Sofortmassnahmen

Ende letzten Jahres war noch vorgesehen, in Killwangen innerorts als Sofortmassnahme die Montage verkehrsberuhigender Signalisationen in die Wege zu leiten. Die Gemeinde hatte zur Zeit der Weihnachtseinkäufe viel Schleichverkehr zu erdulden, der sich nicht nur an die Kantonsstrasse hielt, sondern sich auch durch die Quartiere zwängte. Inzwischen hat sich die Verkehrssituation stark beruhigt. «Dies ist einerseits saisonal bedingt; aber auch der Baregg ist durchlässiger geworden», meint der Killwangener Gemeindeschreiber Josef Rohner - die Autofahrer bleiben offenbar wieder vermehrt auf der Autobahn. Der Gemeinderat sieht deshalb momentan davon ab, Massnahmen zu ergreifen. An seiner Klausurtagung vom 27. März wird er aber das Projekt «Tempo 30» diskutieren. (Mü)

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14.03.2003 Killwangen Buswendeplatz für Globus-Personaltransporte

Im Bereich Bahnhof Killwangen-Spreitenbach ist den RVBW bewilligt worden, den Bus für Personaltransporte der Firma Globus auf dem alten Buskehrplatz zu wenden. Der Bahnhof wird ab 31. 3. von Montag bis Freitag im 15-Minuten-Takt angefahren. (gkk)

13.03.2003 Lärmsanierung der SBB genügt in Bundesbern

Beschwerde der Gemeinde abgewiesen

Die Beschwerde des Gemeinderats gegen die seiner Meinung nach ungenügenden Lärmschutzmassnahmen, wie sie die SBB in ihrem Sanierungsprojekt vorsehen, ist abgewiesen worden - soweit überhaupt darauf eingetreten wurde. Ebenso erging es den zwei anderen Parteien aus Killwangen, die in dieser Sache bei der Rekurskommission des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Beschwerde führten.

Das Bundesamt für Verkehr wird nun, wie der Killwangener Gemeinderat mitteilt, in einem vereinfachten Verfahren für einige Teilbereiche die notwendigen Erleichterungen noch zu verfügen haben. Was die konkreten baulichen Lärmschutzmassnahmen an Gebäuden betrifft, seien die Beschwerdeführer auf das kantonale Verfahren verwiesen worden.

Gegen den Entscheid kann beim Bundesgericht eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden. Die Gemeinde verzichtet laut Gemeinderat auf einen solchen Schritt. (Mü)

 

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12.03.2003 Bus-Taufe nach der Gemeindeversammlung

Für einmal wird in Killwangen der Gemeindeversammlungsabend nicht mit dem Traktandum «Verschiedenes und Umfrage» zu Ende gehen. Im Anschluss an die Verhandlung vom 13. Juni 2003 findet nämlich noch eine Taufe der besonderen Art statt: Ein Bus der RVBW wird dann den Namen «Killwangen» erhalten. Dass nach einer Taufe gefeiert wird, ist wohl klar! (gkk)

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12.03.2003 Flechten sagen, wie stark die Luft belastet ist

In den Jahren 1989 bis 1995 hatte die Abteilung für Umwelt (AfU) im westlichen Limmattal Flechtenkartierungen veranlasst und koordiniert. Flechten sind ein guter Indikator für flächendeckende Aussagen zur lokalen Langzeitluftbelastung. Um festzustellen, ob und wie sich die Luftbelastung in den letzten Jahren verändert hat, wird in diesem Jahr eine Folgeuntersuchung über den ganzen Perimeter in Auftrag gegeben. Die Gesamtkosten betragen rund 83 000 Franken. Da die Gemeinde Killwangen in das geplante Untersuchungsgebiet fällt, wird das Projekt von der Gemeinde mit 1000 Franken unterstützt. (gkk)

Weiter Infos zu diesem Thema:

Flechten sind Zivilisationsmüde

Flechtenkartierung als Mittel zu Luftgütebestimmung

05.03.2003 Abwehrkampf in Nahaufnahme

LIMMATSTELLUNG · Dokument über Brückenverteidigung Killwangen-Würenlos

Die Nacht vom 14. auf den 15. Mai 1940 vergisst die Aktivdienst-Generation des Zweiten Weltkrieges nie: In jenen Stunden wurde aufgrund von Informationen auch aus deutschen Nachrichtenquellen mit Deutschlands Angriff auf die Schweiz gerechnet. Wehrmänner schrieben oder telefonierten von ihren geheim zu haltenden Standorten nach Hause und verabschiedeten sich. Dann bezogen sie ihre Stellungen. Gegen 2 Uhr wurde die Offensive erwartet.

Bei Einbruch der Nacht machte sich zwischen Spreitenbach und Killwangen auch ein 21-jähriger Unteroffizier mit 8 Mitrailleuren zum Abwehrkampf bereit. In grösster Eile bauten sie ihren Maschinengewehrposten im Obstkeller eines alten Bauernhauses an der Badenerstrasse aus. Gerüstbretter und Eisenklammern aus dem nahen Baugeschäft dienten als Unterlage, das kleine Kellerfenster als Sicht- und Ausschussloch. «Unsere Lage im Falle eines Angriffs war hoffnungslos; einziger Schutz boten uns die morschen Kellermauern und einige Sandsäcke davor; ein Rückzug war unmöglich; einer meiner Soldaten ritzte die Zeichen unserer Einheit und unsere Namen mit dem Geburtsdatum auf ein Brett; der Keller würde sicher unser Grab sein.»

Zum Glück kam es anders: Der erwartete Einmarsch in die Schweiz erwies sich als Scheinmanöver der deutschen Heeresleitung. Nach dreiwöchiger höchster Alarmbereitschaft kamen die Schweizer Grenztruppen wieder etwas zur Ruhe. Wie sich aber später bestätigte, hatte die Wehrmacht durchaus eine Vorstellung über das schweizerische Abwehrdispositiv. Sie wusste, dass die unmittelbare Verteidigungszone am Rhein durch ein zweites, rückwärtiges Stellungssystem - «in geschickter Anlehnung an Bodengestaltung und Geländehindernisse» - ergänzt war und den Angreifer «zu völlig neuem Aufmarsch unter schwierigen Verhältnissen zwingen würde».

Von Altstätten bis ins Wasserschloss

Wichtiger Bestandteil dieser Abwehrkette war die Limmatstellung von Altstätten über Dietikon, Bergdietikon, Spreitenbach, Killwangen bis ins Wasserschloss bei Gebenstorf. Sie wurde verstärkt durch Panzersperren, Drahtverhaue, Bunker und Unterstände. Etliche dieser Bauten wurden inzwischen abgebrochen. Die militärhistorisch bedeutsame Anlage ist im Sinn eines «dokumentarischen Heimatschutzes» vor sechs Jahren in einem Buch von Walter Lüem und Andreas Steigmeier der Nachwelt überliefert worden. Als Ergänzung und Vertiefung veröffentlichten Lüem und Max Rudolf, früherer Lehrer und Aargauer Heimatschutzpreisträger, dieser Tage die Broschüre «Abwehr in Nahaufnahme».

Das über 60-seitige, illustrierte Heft reflektiert die Probleme der in der Limmatstellung eingesetzten Truppen, ihre Zeitnot und oft unzureichenden Mittel. Quasi wie unter der Lupe wird sodann die minutiöse Verteidigungs- und Einsatzplanung eines Infanterie-Zuges an der Brücke Killwangen-Würenlos aufgezeigt. Der damalige Zugführer Ernst Bretscher konnte nach über 60 Jahren noch detaillierte, auf Karton gezeichnete Krokis mit den Waffenstellungen, den genauen Schusszielen auf dem gegenüberliegenden Würenloser Limmatufer, den Besatzungslisten der sechs Gruppennester und ihren exakten Feueraufträgen beisteuern.

Derartige Unterlagen einer so kleinen militärischen Einheit kommen Militärhistorikern selten in die Hände. Abgesehen von ihrer Rarität sind sie ein beeindruckendes Beweisstück, wie gewissenhaft der Abwehrkampf vorbereitet wurde. Höchst aufschlussreich ist auch die Projizierung der damaligen Waffenstellungen auf Fotos von der heutigen Landschaft: Sie zeigen eine durch Autobahn und andere Bauten stark veränderte neue Situation - eben den Umbruch im Limattal. Wie sähe ein militärischer Ernstfall in dieser total anderen Umgebung aus? Wenn man sich dazu den unglaublich leidenschaftslosen Zeitzeugenbericht des 21-jährigen Korporals aus jener aufwühlenden Kriegsnacht vor Augen hält, kann man die unauslöschlichen Erinnerungen der Aktivdienst-Generation nachvollziehen. (H. P. W.)

«Abwehr in Nahaufnahme» Für Fr. 10.- zu beziehen auf den Gemeindekanzleien Spreitenbach, Killwangen, Würenlos, oder für Fr. 13.- inkl. Versandspesen beim Antiquariat GMS, Postfach 453, 8037 Zürich.

Kriegsgeschichte aus Killwangen >>

17.02.2003 Killwangen Zahl und Wert der Häuser haben zugenommen

Das Aargauische Versicherungsamt hat in Killwangen total 513 Gebäude (Vorjahr 502) brandversichert. Die Versicherungssumme über alle Gebäude beträgt rund 359 Millionen Franken (Vorjahr 338). (gk/dm)

11.02.2003 Die 1500. Einwohnerin Killwangens ist eine Rückkehrerin

Im Jahre 1974 durfte die Gemeinde Killwangen den 1000. Einwohner feiern. Eine ähnliche Zeremonie ging gestern im Gemeindehaus über die Bühne: Ammann Willy Holliger und Kanzler Josef Rohner hiessen Brigitte Keller als 1500. Einwohnerin in der Gemeinde willkommen und überreichten ihr eine Wappenscheibe und einen Blumenstrauss. Ganz unbekannt dürfte Brigitte Keller der Bevölkerung nicht sein: Die 40-Jährige wohnte zwischen 1984 und 1997 in Killwangen und ist nun nach einem Abstecher nach Berlin in den Aargau zurückgekehrt. «Die Grossstadtatmosphäre hat mir gefallen», sagt Keller. «In Killwangen aber schätze ich besonders die Ruhe.»

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11.02.2003 Steuerertrag rund 400 000 Franken höher als budgetiert

Mehreinnahmen bei den natürlichen Personen

Der Steuerertrag der Gemeinde Killwangen für das Jahr 2002 beträgt rund 3,5 Mio. Franken, budgetiert waren 3,1 Millionen. Der Mehrertrag von rund 400 000 Franken entspricht einem Plus von 12 Prozent.

Zu diesem erfreulichen Ergebnis haben an erster Stelle der Mehrertrag bei den natürlichen Personen mit zirka 200 000 Franken und an zweiter Stelle die Erbschaftssteuern mit rund 135 000 Franken beigetragen. Das Budget für die Erbschaftssteuern betrug 20 000 Franken.

Die Einkommens- und Vermögenssteuern brachten etwas mehr als 3 Mio. Franken ein (Budget 2,9 Mio.).Die Quellensteuern betrugen rund 40 000 Franken (Budget 30 000 Franken), die Aktiensteuern rund 135 000 Franken (Budget 100 000 Franken) und die Grundstückgewinnsteuern 19 000 Franken (Budget 10 000 Franken). Nach- und Strafsteuern wurden keine eingenommen (Budget 500 Franken) und die Erbschafts- und Schenkungssteuern beliefen sich auf rund 155 000 Franken (Budget 20 000 Franken).

Der Ausstand beziffert sich auf rund 715 000 Franken und liegt gegenüber dem Vorjahr um rund 140 000 Franken höher. Bei der Rubrik Verlust und Erlasse von Steuern ist gegenüber dem Voranschlag von -20 000 Franken ein Minderaufwand von 19 299 Franken zu verzeichnen.

05.02.2003 Die Zahl der Arbeitslosen ist angestiegen

Im Januar ist die Arbeitslosenzahl in Killwangen von 43 Personen im Oktober 02 auf neu 46 angewachsen. (gk)

05.02.2003 4 Fälle beim Friedensrichter nicht erledigt

Das Friedensrichteramt Wettingen II, 8962 Bergdietikon, gibt die Gesamtauswertung 2002 wie folgt bekannt: Die Gemeinde Killwangen betreffen vier Vergleiche, vier Urteile, neun Weisungen, zwei Abschreibungen. Von 23 Fällen blieben 23 unerledigt. (gkr)

04.02.2003 20 Personen verhaftet

SPREITENBACH · Gemeindepolizei stiess 2002 an Kapazitätsgrenze

Im vergangenen Jahr konnte die Gemeindepolizei Spreitenbach zahlreiche Fahndungserfolge verzeichnen. Stark zugenommen hat gleichzeitig die Arbeitsbelastung, was zu Überstunden und personellen Problemen führte.

Die Spreitenbacher Gemeindepolizei läuft seit Monaten personell am Limit: Im vergangenen Jahr verfassten die fünf Beamten 462 Anzeigen an verschiedene Amtsstellen (Vorjahr: 273). Insgesamt mussten - ohne Radarkontrollen - 1837 (1506) Ordnungsbussen ausgesprochen werden. Ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit rückte die Gemeindepolizei zudem 357-mal aus; eine erneute Steigerung um rund zehn Prozent zum Vorjahr. In direktem Zusammenhang mit der höheren Anzahl der Einsätze während der Pikettzeit steht eine erhebliche Zunahme der geleisteten Überstunden.

Stark hat auch die Arbeit im Hintergrund zugenommen: Die beiden Verkehrsinstruktoren der Gemeindepolizei erteilten an den Primarschulen und Kindergärten von Spreitenbach und Killwangen total 58 Lektionen, was mehr als einer Verdoppelung zum Vorjahr entspricht. Dies ist auf ein neues Konzept zurückzuführen, das einen stufengerechten Verkehrsunterricht aller Kinder während der Kindergarten- und Primarschulzeit zum Ziel hat. Dies bedeutet auch eine grössere Belastung der Instruktoren. «Wir sind momentan personell am Anschlag», fasst Werner Bertschi, Chef der Gemeindepolizei, die gegenwärtige Situation zusammen. «Wir müssen die personelle Situation dringend überprüfen.» Die Gemeindepolizei Spreitenbach wird zwar dieses Jahr um eine Stelle aufgestockt. «Diese Ressourcen benötigen wir jedoch, um die Gemeinde Bergdietikon, die in unser Tätigkeitsgebiet eingebunden wird, zu betreuen.»

Zusammenarbeit intensiviert

Die grosse Arbeitsflut hat den Beamten der Gemeindepolizei Spreitenbach im vergangenen Jahr auch Erfolge beschert: Gesamthaft wurden 20 Personen verhaftet (Vorjahr 12) und 11 (13) polizeilich gesuchte Personen ermittelt. So konnte im November ein italienischer Staatsangehöriger in Zusammenhang mit Pw-Aufbrüchen verhaftet werden und wurden drei Jugendliche im Sommer nach einem Raub an Gleichaltrigen im Einkaufszentrum Tivoli überführt.

Zusammen mit der Gemeindepolizei Neuenhof wurden auch über hundert Abend- und Nachtpatrouillen, mit der Kapo Spreitenbach total 55 gemischte Präventionspatrouillen, durchgeführt. Gesamthaft brachte es die Gemeindepolizei Spreitenbach - ohne die normalen Patrouillen tagsüber eingerechnet - auf 228 Patrouillen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Kontrolle von Wohnquartieren, Industriegebieten, Schulanlagen und der Einkaufszentren.

Insgesamt wurden in den Gemeinden Spreitenbach und Killwangen im letzten Jahr 13 Radarkontrollen durchgeführt. Gesamthaft wurden 14 240 Fahrzeuge gemessen, der Anteil der zu schnell fahrenden Fahrzeuglenker liegt bei 11,3 Prozent. (az/pi)

03.02.2003 Keine weiteren Unterkünfte für Asylsuchende

Die durchgeführte Erhebung des Kantonalen Gesundheitsdepartementes hat ergeben, dass Killwangen genügend Asylsuchende beherbergt. Für die nächste Zeit wird die Gemeinde keinen zusätzlichen Wohnraum beschaffen müssen. (gk)

01.02.2003 Monopol ist nicht zulässig

Vertrag über das Plakatwesen neu geregelt

Bisher hatte die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) das Vorrecht, in Killwangen Werbeplakate aufzustellen. Das Bundesgericht hat klargestellt, dass die Monopolisierung des Privatgrundes für den Plakatanschlag durch die Gemeinde und die anschliessende Vergabe an eine einzige Plakatfirma unzulässig ist. Ab 1. Januar 2003 wird nur noch der öffentlichen Grund erfasst. Die APG reduziert daher die jährlichen Abgaben um 1600 Franken. Per Ende Jahr 2002 ist die Aktion «Das Plakat hilft» ausgelaufen. Die bestehende Plakatstelle beim Gemeindehaus wird der APG weiterhin für eine einseitige kommerzielle Werbung für 600 Franken jährlich zur Verfügung gestellt. (gk)

30.01.2003 Martina Odermatt am schnellsten

SKI/SNOWBOARD · 12. Jugendskitag mit Aargauer Siegerin

Der «schnällscht Züri-Schi» kommt aus dem Kanton Aargau. Die 14-jährige Martina Odermatt aus Killwangen flitzte am 12. Jugendskitag im Alpthal bei Brunni am schnellsten durch die Tore. Mit einer Zeit von 44.10 Sekunden erzielte sie bei den Mädchen die Tagesbestzeit und liess ihre Mitkonkurrentinnen über zwei Sekunden hinter sich. Der Anlass wurde von der IG Skiclub der Stadt Zürich organisiert. Insgesamt genossen 150 Kids den Schnee und die gute Stimmung am Fusse des grossen Mythen. (lt)

Snowboard, Mädchen 2: 1. Gina Somaini (Zürich) 0:58.0 . 2. Carla Somaini (Zürich) 1:01.47. 3. Joëlle Güttinger (Zürich) 1:08.49. Ferner: 6. Sabrina Barbieri (Schlieren) 1:22.43. - Total 7 klassiert.

Mädchen 3: 1. Fabienne Bruttin (Adliswil) 1:09.52. 2. Tanja Schärer (Urdorf) 1:14.39. 3. Fabienne Dietre (Urdorf) 1:36.11. 4. Stephanie Leemann (Urdorf) 1:56.04.

Knaben 1: 1. Roberto Barbieri (Schlieren) 1:31.65.

Knaben 2: 1. Yannik Maier (Zürich) 57.77. 2. Michael Schwendiger (Meilen) 1:03.50. 3. Aaron Fraefel (Uerikon) 1:04.39. Ferner: 10. Thomas Sebregondi (Schlieren) 1:17.15. - Total 15 klassiert.

Knaben 3: 1. Markus Götsch (Zürich) 58.53. 2. Sandro Somaini (Zürich) 58.95. 3. Lorenzo Viera (Schlieren) 1:05.93. - Total 7 klassiert.

Tagessiegerin: Gina Somaini (Zürich) 58.07.

Tagessieger: Yannik Maier (Zürich) 57.77.

Ski, Mädchen 1: 1. Naomi Nuzzi-Ravasio (Hausen) 50.37. 2. Sina Kessler (Zürich) 56.54. 3. Andrea Kessler (Zürich) 1:00.05. - Total 6 klassiert.

Mädchen 2: 1. Anna Kessler (Zürich) 48.90. 2. Tamara Häfeli (Stallikon) 49.34. 3. Manuela Moser (Schönenberg) 56.33. - Total 8 klassiert.

Mädchen 3: 1. Martina Odermatt (Killwangen) 44.10. 2. Roxane Häfeli (Stallikon) 46.33.

Knaben 1: 1. Marco Studer (Hausen) 47.28. 2. Alexander Däppen (Zürich) 50.08. - Total 8 klassiert.

Knaben 2: 1. Andrea Broggi (Oetwil) 46.90. 2. Marco Krepelka (Zürich) 48.11. 3. Kevin Martin 49.74. - Total 9 klassiert.

Tagessiegerin: Martina Odermatt (Killwangen) 44.10.

Tagessieger: Pascal Hürlimann (Zürich) 42.79.

29.01.2003 «Abwehr in Nahaufnahme»

Walter Lüem, Herrliberg, hat die Schrift «Abwehr in Nahaufnahme» erstellt. Darin werden die Verhältnisse vom Winter 1939/40 und vom Mai 1940 der in  Killwangen stationierten Militärtruppen dargestellt. Eine Dokumentation kann in der Gemeindekanzlei eingesehen werden, wo auch eine Bestellliste aufliegt. (gk)

25.01.2003 Keine knurrenden Mägen bei der Uferreinigung

Am Samstag, 15. März 2003, wird die Limmatuferreinigung durchgeführt. Mit vereinten Kräften soll die Limmat von Unrat befreit werden. An die organisierende Pachtvereinigung Stausee-Wettingen hat der Gemeinderat Killwangen einen finanziellen Beitrag von 300 Franken für die Deckung der Verpflegungskosten gesprochen. (gk/pi)

25.01.2003 Unihockeyaner kämpften in Obersiggenthal

Kürzlich kreuzten in der Obersiggenthaler Dreifach-Turnhalle wieder die Unihockeyaner ihre Stöcke. Der Badener Kreisturnverband führte das 10. Kreis-Unihockey-Turnier der Jugend durch. 38 Mannschaften spielten in drei Kategorien von morgens früh bis am Abend. Der Einsatz der Mädchen und Jungen um Bälle und Ränge war sehr engagiert. Die Mannschaften auf dem ersten und zweiten Platz jeder Kategorie haben sich für das kantonale Unihockeyfinale am 22. März in Wohlen qualifiziert. Die gute Infrastruktur der Dreifach-Turnhalle, die Verpflegung durch den STV Obersiggenthal und der gute Einsatz von Spielern, Schiedsrichtern und Helfer machten das Turnier zu einem Erlebnis. (zvg)

Ranglistenauszug: Kategorie A Mädchen (4 Mannschaften): 1. Niederrohrdorf, 2. Obersiggenthal 2, 3. Obersiggenthal 2 Kategorie A Knaben (8 Mannschaften):1. Obersiggenthal 1, 2. Obersiggenthal 2, 3. Niederrohrdorf Kategorie B Mädchen (7 Mannschaften): 1. Dättwil 2, 2. Niederrohrdorf, 3. Mägenwil Kategorie B Knaben (11 Mannschaften): 1. Killwangen, 2. Niederrohrdorf, 3. Mellingen Kategorie C Knaben (8 Mannschaften): 1. Killwangen, 2. Würenlos 1, 3. Obersiggenthal.

24.01.2003 2003 bleibt die Spesenentschädigung gleich

Die Sitzungs- und Taggelder werden in der Gemeinde Killwangen für das Jahr 2003 nicht erhöht. (gkk)

22.01.2003 Turnverein darf beim Schwimmbad festen

Der Gemeinderat hat dem Turnverein zur Durchführung einerseits der Bundesfeier (Beach-Party 2003) für den 31. Juli sowie auch der Jubiläumsfestivitäten (75 Jahre Turnverein Killwangen) für den 2. August auf dem Areal des Schwimmbades und dem angrenzenden Wiesland die Standortbewilligung erteilt. (gkk)

18.01.2003 Verteilschlüssel wird überprüft

Unzufrieden mit Verdoppelung der Buskosten

Der Gemeinderat Killwangen hat mit dem Verkehrsverband Aargau Ost (VAO) Verhandlungen aufgenommen, deren Ziel die Nachbesserung des Verteilschlüssels für die Buskosten ist. Der Vorstand des VAO hat laut Angaben des Gemeinderates Bereitschaft signalisiert, das Geschäft zu überprüfen. Es werde aber festgehalten, dass eine allfällige Anpassung des Verteilschlüssels erst auf das Jahr 2004 hin realisiert werden könnte.

Anlässlich der Budget-Gemeindeversammlung von letztem November hat sich Widerstand gegen den neuen Verteilschlüssel der Buskosten formiert. Der Gemeinde Killwangen beschert er für 2003 eine Erhöhung um 106 900 auf neu 225 700 Franken. Der Gemeinderat wurde beauftragt, entsprechende Verhandlungen zu führen. Im Fall ihres Scheiterns soll gar der Austritt aus dem Verband erwogen werden. (Mü)

01.01.2003 Es Guets Neuis

Die CVP Killwangen wünscht Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr