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Aktuelles der CVP Killwangen >> Pressemitteilungen 2001 >> Pressemitteilungen 2002 >> Pressemitteilungen 2003 >> Pressemitteilungen 2005 >> |
Pressemitteilungen |
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| Übersicht: | ||||||||
| 16.12.2004 Mittelland Zeitung | Die A1-Holperpiste bleibt bis 2008 >> | |||||||
| 08.12.2004 Mittelland Zeitung | Diebe nahmen Passantin Schmuck ab >> | |||||||
| 08.12.2004 Mittelland Zeitung | Rücktritt beim Betreibungsamt >> | |||||||
| 02.12.2004 Mittelland Zeitung | Die Bauverwaltung wird neu organisiert >> | |||||||
| 30.11.2004 Mittelland Zeitung | Diesmal sind alle Kandidaten auf einer Liste >> | |||||||
| 27.11.2004 Mittelland Zeitung | Wahrheitstest durch den Kanton >> | |||||||
| 27.11.2004 Mittelland Zeitung | ZVV/RVBW Zwei Busse nach Killwangen >> | |||||||
| 13.11.2004 Mittelland Zeitung | Killwangen Gemeindeversammlung >> | |||||||
| 05.11.2004 Mittelland Zeitung | Hitze gegen Gestank >> | |||||||
| 04.11.2004 Mittelland Zeitung | Gemeinderat sucht Investor für «Rütenen» >> | |||||||
| 04.11.2004 Mittelland Zeitung | ZVV fährt bis bald Killwangen >> | |||||||
| 29.10.2004 Mittelland Zeitung | Spreitenbach Beförderungen bei der Feuerwehr >> | |||||||
| 28.10.2004 Mittelland Zeitung | Mehr Platz für die Fussgänger >> | |||||||
| 05.10.2004 Mittelland Zeitung | Vorschlag für eine Amputation >> | |||||||
| 23.09.2004 Mittelland Zeitung | Einige hatten es Eilig >> | |||||||
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24.08.2004 Limmattaler Tagblatt |
Stadt Zürich in Schatten gestellt >> | |||||||
| 29.07.2004 Mittelland Zeitung | Erfolgreicher Lehrabschluss >> | |||||||
| 20.07.2004 Aargauer Zeitung | Killwangen Den Tankwart in die Toiletten eingeschlossen >> | |||||||
| 17.07.2004 Mittelland Zeitung | Einblick in die Schauräucherei >> | |||||||
| 09.07.2004 Mittelland Zeitung | Projekt für Halbanschluss an A1 ist reif >> | |||||||
| 08.07.2004 Mittelland Zeitung | Mittelinsel auf der Zürcherstrasse beantragt >> | |||||||
| 14.06.2004 Mittelland Zeitung | Im bergseitigen Teil gilt künftig Tempo 30 >> | |||||||
| 07.06.2004 Mittelland Zeitung | Mäder AG hält Luftreinhaltung nicht ein >> | |||||||
| 28.05.2004 Mittelland Zeitung | Killwangen Es riecht noch ein Weilchen >> | |||||||
| 12.05.2004 Mittelland Zeitung | Einheitliches Reglement für gemeinsame Polizei >> | |||||||
| 08.05.2004 Mittelland Zeitung | Im «Süden» solls ruhiger rollen >> | |||||||
| 08.05.2004 Mittelland Zeitung | Killwangen Tempo 30 im halben Dorf >> | |||||||
| 20.04.2004 Aargauer Zeitung | Zufriedenheit mit der RVBW >> | |||||||
| 08.04.2004 Aargauer Zeitung | Zahlen verfärbten sich von Rot nach Schwarz >> | |||||||
| 22.03.2004 Tagesanzeiger | Spitzenjahr für den Borkenkäfer >> | |||||||
| 16.03.2004 Aargauer Zeitung | Was die Limmat zu schlucken hat! >> | |||||||
| 09.03.2004 Aargauer Zeitung | Zürcher Bus bis Killwangen Bahnhof >> | |||||||
| 21.02.2004 Schweizer Bauer | Sennenberg wird verkauft >> | |||||||
| 20.02.2004 Aargauer Zeitung | Steuerparadies Killwangen >> | |||||||
| 06.02.2004 Aargauer Zeitung | Die ZSO Kommission wurde ergänzt >> | |||||||
| 04.02.2004 Aargauer Zeitung | Ein Dorf will fast flächendeckend Tempo 30 >> | |||||||
| 30.01.2004 Aargauer Zeitung | Es braucht drei Meter mehr Mast >> | |||||||
| 28.01.2004 Aargauer Zeitung | Böses Nachspiel für Kirchenstifter >> | |||||||
| 27.01.2004 NZZ | Trassee für Stadtbahn soll in den Richtplan >> | |||||||
| 19.01.2004 Aargauer Zeitung | Deutlich bessere Qualität der Luft >> | |||||||
| 17.01.2004 Aargauer Zeitung | Irène Kuttler ist neue Kanzlerin >> | |||||||
| 14.01.2004 Aargauer Zeitung | Am Samstag im Stundentakt heiraten >> | |||||||
| 05.01.2004 Aargauer Zeitung | Neujahrsapéro >> | |||||||
| 05.01.2004 Aargauer Zeitung | 50 Jahre Pfarrei St. Anton Wettingen >> | |||||||
| 31.01.2001 | Pressemitteilungen im Jahre 2001 >> | |||||||
| 31.01.2002 | Pressemitteilungen im Jahre 2002 >> | |||||||
| 31.01.2003 | Pressemitteilungen im Jahre 2003 >> | |||||||
| 16.12.2004 |
Die A1-Holperpiste bleibt bis 2008 Autobahn-Sanierungen Neue Beläge zuerst auf der A2, dann gestaffelt auf der A1 Im Aargauer Limmattal und von der Reuss bis Lenzburg sind neue Beläge auf der A1 nötig. Zuerst kommt jedoch 2005 die Erneuerung der A2 vom Wiggertaler Kreuz bis zur Kantonsgrenze zu Luzern. hans lüthiFür den Nord-Süd-Verkehr ist auf dem Aargauer Teilstück schon seit zwei Jahren ersichtlich, dass sich hier eine grössere Baustelle anbahnt. Eigentlich sollten die Arbeiten weiter fortgeschritten sein, sie haben sich aber wegen einer Submissionsbeschwerde verzögert. «Doch nun sind die Randstreifen und die Mittelstreifen verstärkt und die Rohrblocks verlegt worden», sagt Kreisingenieur Manuel Baldi vom Autobahnwerkhof in Schafisheim. Die Sanierer der A2 vom Wiggertaler Kreuz bis zur Luzerner Kantonsgrenze wären jetzt bereit, doch für Belagseinbauten ist es zu kalt. Baustellen sind darum nur bei den Einfahrten und am Rand zu sehen. Doch von März bis Oktober 2005 werden die neuen Beläge auf dem 6,7 Kilometer langen Teilstück mit Hochdruck eingebaut. Sogar 300 bis 400 Meter über die Kantonsgrenze hinaus, weil das die Luzerner wegen des Anschlusses nicht geteert haben. Der heute nur 13 Zentimeter dicke Belag wird durch einen 22 Zentimeter starken Belag ersetzt. Zuoberst kommt ein Flüsterbelag mit 15 Jahren Lebensdauer, «der Belag darunter hält problemlos 25 bis 30 Jahre», verspricht Baldi. Die Investitionen betragen nächstes Jahr 25 Millionen Franken, der Verkehr rollt im bewährten 4:0-System, «ab Herbst werden die Autofahrer von den Restarbeiten nichts mehr spüren». Verbreiterung der Brücken auf A1 Mit dem Gesamtbauwerk Baregg sind auch die Beläge auf der A1 in Neuenhof und bis zur Limmat saniert worden. Das weitere Trassee im Aargauer Limmattal bis zur Kantonsgrenze kommt ebenfalls bald an die Reihe. Im jüngsten Amtsblatt sind erst die Vorarbeiten ausgeschrieben, wegen des grossen Volumens nach WTO/Gatt-Übereinkommen. Wer sich mit einer Offerte beteiligen will, muss obligatorisch an der heutigen Begehung teilnehmen, die um 14 Uhr im Restaurant Meierhof in Killwangen beginnt. «In aller Regel ist das Interesse gross», sagt Fridolin Vögeli, Leiter der Unterabteilung Strassenunterhalt im Baudepartement. Mit den aufwändigen Vorarbeiten und dem Belagseinbau geht es um ein Bauvolumen von 120 Millionen Franken. Zuerst müssen ab Herbst 2005 die Furtbachbrücke, die Limmatbrücke und der Lehnenviadukt in Killwangen-Spreitenbach verbreitert werden. Immer 6 Spuren im Limmattal Wenn alles termingemäss abläuft, wird der Belag auf der A1 im Limmattal zwischen Anfang 2006 und Herbst 2008 eingebaut. Selbstverständlich muss der dichte Verkehr auch in dieser Bauphase möglichst ungehindert vorwärts kommen. «Darum wollen wir, abgesehen von wenigen Ausnahmen, immer sechs Spuren im System 5:1 zur Verfügung stellen. Das ergibt je drei Fahrstreifen in Richtung Zürich und nach Bern», verspricht der Unterhalts-chef den Autofahrern. Westlich des Bareggs ist die ganze Rampe bis zum hohen Reusstalviadukt in perfektem Zustand, doch ab Anschluss der A3 im Birrfeld geht die Fahrbahn rasch in eine Holperpiste über. «Der gesamte Belag ist aber nicht so schlecht dran, wie das die Verkehrsteilnehmer empfinden», betont Fridolin Vögeli. Selbst wenn er die Strecke zwischen der Reuss und Lenzburg sofort sanieren wollte, ginge das aus zwei Gründen nicht: Der Bund erlaubt innerhalb von 50 Kilometern nur noch eine Autobahnbaustelle, zudem sind die zwingend nötigen Vorarbeiten noch nicht gemacht. Die Brücken über den Aabach bei Lenzburg und über das Bünztal bei Othmarsingen müssen zuerst verbreitert werden - als Voraussetzung für die 4:0-Verkehrsführung während der Bauzeit. Bei dieser 1998 im Aargau erstmals angewendeten Pioniermethode rollt der ganze Verkehr auf einer Fahrbahn, während auf der anderen ungestört gebaut wird. Als Notlösung Belag abfräsen Vor allem die Normalspur zwischen Lenzburg und Reuss ist eine Rüttel-Schüttelstrecke. «Vielleicht müssen wir den Belag etwas abfräsen, dann holpert es weniger», sagt Vögeli zu einer Notmassnahme, die primär in der Nacht ohne grosse Verkehrsbehinderung möglich wäre. Gemäss heutiger Planung wird der alte Belag erst nach der Sanierung im Limmattal ersetzt, also erst in den Jahren 2008 bis 2010. Fazit: An der Autobahn wird immer gebaut, die Frage ist nur, wann und wo. |
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| 08.12.2004 |
Diebe nahmen Passantin Schmuck ab Sie fragten erst nach Zigaretten, wollten dann aber Geld: Zwei junge Männer haben am Montag um ca. 23.35 Uhr eine 26-jährige Frau beraubt, die zu Fuss auf dem Heimweg vom Bahnhof Killwangen nach Spreitenbach war. Die Burschen packten die Frau am Oberarm und stahlen ihr das Notengeld von 60 Franken. Auch ihre goldene Halskette mit einem Kreuz-Anhänger musste sie abgeben. Der eine Dieb wird als ca. 16- bis 18-jährig beschrieben, 180 cm gross, von fester Statur. Er trug eine dunkle Bomberjacke und eine dunkle Baseballmütze. Eine Baseballmütze trug auch der zweite, 15 bis 17 Jahre alt, 170 cm gross, schlank und sportlich (dunkel) bekleidet. Beide sprachen Schweizerdeutsch mit Akzent. Hinweise: Kantonspolizei in Spreitenbach (056 418 80 40). (mz) |
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| 08.12.2004 |
Rücktritt beim Betreibungsamt Aus Altersgründen hat der Betreibungsbeamte von Killwangen per 31. Dezember 2004 seinen Rücktritt erklärt. Ab 1. Januar 2005 wird das Betreibungsamt von Killwangen neu von den Betreibungsbeamten der Gemeinde Spreitenbach geführt. Damit kann die Zusammenarbeit weiter ausgebaut und können weitere Synergien genutzt werden. (az) |
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| 02.12.2004 |
Die Bauverwaltung wird neu organisiert Die Bauverwaltung (die administrative Führung des Bau- und Planungswesens) wird auf 1. Januar 2005 an das Ingenieurbüro Senn in Nussbaumen übertragen. Der Entscheid über Baubewilligungen bleibt weiterhin beim Gemeinderat. Das Büro Senn ist der Gemeinde Killwangen seit mehr als 30 Jahren vertraut: Es nahm die materielle Prüfung der Baugesuche, die Bauabnahmen und die technische Beratung wahr. Zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle ist ab 1. Januar 2005 das Ingenieurbüro Senn, Südallee 2, 5415 Nussbaumen, Telefon 056 296 30 00; Fax 056 296 30 03 sowie per Mail ingsenn@ingsenn.ch. Zuständig für Hochbauten ist Bruno Roth bzw. Paul Senn für Tiefbauten. Wer sich in Baufragen beraten lassen will, kann die unentgeltliche Bauberatung nutzen. Neu findet sie alle zwei Wochen im Werkgebäude Killwagen statt. (az) |
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30.11.2004
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Diesmal sind alle Kandidaten auf einer Liste bezirk Baden Die CVP hat an ihrem Parteitag 24 Kandidierende für die Grossratswahlen nominiert. Am Nominationsparteitag der CVP des Bezirks Baden in Baden folgten die Delegierten ohne Gegenstimmen dem Antrag der Parteileitung, den Wahlkampf mit einer einzigen Liste für den ganzen Bezirk Baden zu bestreiten. Drei der zehn Grossräte treten nicht mehr an: Karl Frey, Gemeindeammann, Wettingen, Erich Stieger, Rechtsanwalt, Baden, und Rudolf Kalt, Gemeindeammann, Spreitenbach. Die CVP strebt im Bezirk Baden als klares Ziel die Wiederwahl ihrer bisherigen, wieder kandidierenden Grossräte im verkleinerten Grossen Rat an. Sie will nicht nur diese sieben Sitze verteidigen, sondern strebt einen achten an. Die CVP ist überzeugt, mit dieser Liste eine hervorragende Auswahl anbieten zu können, die eine gute Mischung aus den Mitgliedern des gegenwärtigen Grossen Rates mit neuen Kräften repräsentiert. Sie stammen aus öffentlichen Ämtern, verantwortungsvollen Positionen der Wirtschaft oder sind freie Unternehmer. Erfreulich sind auch die Kandidaturen aus den Reihen der Jungen CVP. Unter dem Vorbehalt weiterer möglicher Nachnominierungen zieht die CVP des Bezirks Baden mit 24 Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Es sind dies die Bisherigen Andreas Binder, Rechtsanwalt, Ba den, Josef Bürge, Stadtammann, Baden, Esther Egger-Wyss, kfm. Angestellte, Gemeinderätin und Fraktionschefin der CVP im Grossen Rat, Kirchdorf, Nicole Meier Doka, lic. phil., Wettingen, Andreas Senn, Gemeindeschreiber, Würenlingen, Peter Voser, Vermögensverwalter, Killwangen, und Guido Weber, Landwirt, Spreitenbach. Neu kandidieren Patrick Arni, Student und Journalist, Würenlingen, Rolf Fehr, Eidg. dipl. Baumeister, Würenlos, Roland Fischer, Schulheimleiter, Untersiggenthal, Stephan Frey, Schreiner, Wettingen, Lukas Fus, Account Manager, Nie derrohrdorf, Robert Keller, Lehrer, Spreitenbach, Juliane Läng, Kantonsschülerin, Nussbaumen, Max Läng, Gemeindeammann, Nussbaumen, Manuel Meier, Student, Wettingen, Barbara Morese, Kauffrau, Mellingen, Michael Purtschert, Product & Sales Manager, Daniel Schibli, Chief Financial Officer, Neuenhof, Bernhard Schmid, cand. phil. I, Andreas Schorno, Rechtsanwalt & Steuerberater, Würenlos, Michael Wicki, Anwalt und Notar, Baden, Kurt Wiederkehr, Ingenieur ETH, Stadtrat, Baden, Daniel Zehnder, Bauingenieur HTL, Würenlos. (cvp) |
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| 27.11.04 |
Wahrheitstest durch den Kanton ZSO Limmattal Gute Noten der kantonalen Prüfer für die Gemeinden Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Unter dem Titel Veritas (Wahrheit) fühlten die kantonalen Prüfer der Zivilschutzorganisation (ZSO) Limmattal den Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos auf den Zahn. Drei Tage dauerte die Inspektion der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz aus Aarau. Mit amtlichen Röntgenblicken und behördlichen Argusaugen wurden das Material, die Schutzanlagen, das Alarmierungskonzept und die Ausbildungsunterstützung unter die Lupe genommen. Sogar das Gespräch mit den Behörden der vier ZSO-Gemeinden war ein Bestandteil des Einsatzes. Die Prüfer stellten sich kritischen Fragen der kommunalen Behördenvertreter und stellten selber kritische Fragen. Sind sowohl die ZSO als auch die Zivilschutzstelle gut geführt? Sind die Anlagen einsatzbereit? Ist alles Material vorhanden? Darüber und über noch viel mehr hatte das Team um ZSO-Kommandant Hansruedi Matter Rechenschaft abzulegen. Prädikat vorbildlich Die leichte Nervosität hinter den Kulissen der ZSO Limmattal war unbegründet. Materialchef Felix Weber wartete mit seiner ganzen Erfahrung auf und liess sich von Prüfer Giovanni Fagone nicht aus der Ruhe bringen. Mit seiner informatikgestützten Materialbewirtschaftung (die vom Zivilschutz selber entwickelt wurde) war er es, der Fagone zum Staunen brachte. Jeder Helm, jedes Schräubchen fanden sich genau an jenem Ort, wo es gemäss Datei verstaut sein sollte. Perfekt die Ordnung, präzis die Planung. Fagones Zwischenresultat war entsprechend kurz und bündig: Prädikat vorbildlich. Von den Planungen der Zivilschutzorganisation und der Zivilschutzstelle, beides von Hansruedi Matter in Personalunion geführt, waren die Prüfer ebenso überzeugt. Inspektor Guido Beljean von der Sektion Planung und Technik in der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz sprach von einem sehr guten Bild. Die Dokumentation habe beeindruckt und die Vollständigkeit der Verwaltung aller Daten habe grosses Erstaunen ausgelöst. Positiv auch das Bild der Telematik. Von sehr guten Grundlagen war dort die Rede. Lediglich belanglos die Kritik in Sachen Schutzanlagen. Sie seien sehr gut unterhalten und absolut einsatzbereit. Und die periodische Kontrolle der privaten und öffentlichen Schutzräume funktioniere dort, wo sie bereits durchgeführt worden ist, gut bis sehr gut. Noch bevor der schriftliche Schlussbericht vorliegt, darf ZSO-Kommandant Matter auf dieses Zwischenergebnis mehr als stolz sein. Es stecke viel Arbeit dahinter, sagte er, und fügte hinzu: «Da ist ein grosses Planungswerk nötig, das nicht zwischen Schlafen und Frühstück erledigt werden kann.» (zso) |
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| 27.11.2004 |
ZVV/RVBW Zwei Busse nach Killwangen Künftig werden die von Dietikon kommenden Busse des Züricher Verkehrsverbundes (ZVV) bis zum Bahnhof Killwangen fahren. Bisher war das Shoppi Endstation. ZVV und RVBW anerkennen ihre Billette gegenseitig. (dm) Mehr zur Geschichte der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Killwangen >> |
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13.11.2004
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Killwangen Gemeindeversammlung An den Ausbau der Bahnhofstrasse muss die Gemeinde Killwangen einen Beitrag von 580 000 Franken leisten. Die Stimmberechtigten haben gestern Abend an der Gemeindeversammlung darüber entschieden. Weiter standen das Budget 2005 und mehrere Einbürgerungen auf der Traktandenliste. Der aktuelle Versammlungsbericht ist im Aargau-Bund dieser Zeitung abgedruckt. Eine ausführliche Fassung folgt in der Montagausgabe. (dm) |
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| 05.11.2004 |
Hitze gegen Gestank Killwangen Baugesuch für Luftreinigungsanlage Jahrzehntelang waren die Emmissionen der Walter Mäder AG, Killwangen, ein heikles Thema. Nach intensiven Verhandlungen zwischen Gemeinde und Unternehmen zeichnet sich nun ein Ende der Auseinandersetzung an. Die Walter Mäder AG hat das Baugesuch für eine Abluftreinigungsanlage eingereicht. Die Luft soll bei hohen Temperaturen gereinigt werden. (dm) |
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| 04.11.2004 |
Gemeinderat sucht Investor für «Rütenen» Killwangen Gut besuchte Ortsbürgergemeindeversammlung beschloss die Beteiligung an der AARGO-Holz AG. 30 von 72 Stimmberechtigten haben die Gmeind besucht. Das Quorum von 15 wurde weit überschritten, sodass alle Beschlüsse abschliessend gefasst werden konnten und diese nicht dem fakultativen Referendum unterliegen. Beschlossen wurde die Beteiligung an der AARGO-Holz AG, einer Verkaufsorganisation zur Verbesserung der Holzabsatzmöglichkeiten. Nach längerer Diskussion wurde dem Gemeinderat die Kompetenz erteilt, einen Investor für die Baulandparzelle 839 («Rütenen») zu suchen. Der Antrag eines Ortsbürgers, den Verkauf des Rütenen-Baulands auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, wurde abgelehnt. Auch der Voranschlag für 2005 wurde gutgeheissen. (kut) Wissenswertes über den Killwanger Wald >> |
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| 04.11.2004 |
ZVV fährt bis Killwangen Limmattal Buslinie aus Dietikon wird ab 12. Dezember verlängert. Momentan fahren die Busse des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) bis zum Shoppi Spreitenbach. Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Linie bis zum Bahnhof Killwangen-Spreitenbach verlängert. Damit können die aus Aarau, Zürich oder noch weiter entfernt wohnenden Kundinnen und Kunden künftig mit der S-Bahn bis Killwangen-Spreitenbach fahren und dort in den ZVV- Bus umsteigen. Ebenfalls die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) ermöglichen Umsteigebeziehungen. (dm) Seite 9 Mehr zur Geschichte der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Killwangen >> |
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29.10.04
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Spreitenbach Beförderungen bei der Feuerwehr Anlässlich der Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen wurden folgende Beförderungen vorgenommen: Stefan Meierhofer zum Korporal; Daniel Wiederkehr zum Korporal; Urs Fischer zum Leutnant; Philipp Neukomm zum Leutnant; Peter Muntwyler zum Oberleutnant. (gks) |
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28.10.04
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Mehr Platz für die Fussgänger Killwangen Nebst dem neuen Belag bekommt die Bahnhofstrasse auch neue Gehwege. Matthias SteimerAm 12. November 2004 wird über den Kredit von 596 400 Franken für die Sanierung der Bahnhofstrasse im Abschnitt Zelgmattstrasse-Kantonsstrasse abgestimmt. Im Vordergrund der drei Erneuerungen steht die Sicherheit der Fussgänger. Der Gemeinderat hat im Juni vergangenen Jahres die Baubewilligung für die Arealüberbauung «Alte Post» erteilt. In dieser Baubewilligung wird verlangt, dass die im Überbauungsplan von 1992 vorgesehene Gehwegverbreiterung von 1,2 Meter auf 2 Meter vertraglich geregelt wird. Dies betrifft den Abschnitt von der Kantonsstrasse bis zum Treppenaufgang Zedernweg. Die Kosten des Teilprojekts «Alte Post» belaufen sich auf 144 000 Franken. Mehr Sicherheit für Fussgänger Gleichzeitig soll der Fussgängerübergang von der Bahnhofstrasse zur Mühlehaldestrasse erstellt werden. In diesem Zusammenhang wird im Kurvenbereich der Bahnhofstrasse ein Fussgängerübergang mit einer Insel erstellt. Auch die Mühlehaldenstrasse erhält dabei einen Fussgängerübergang mit den nötigen Zugängen in Form von Gehwegen. Um dieses Vorhaben zu realisieren, muss der bergseitige Strassenrand leicht zur Kurveninnenseite verschoben werden. Die Kosten dieser Arbeiten in einer Höhe von 108 000 Franken gehen zulasten der Gemeinde. Ebenfalls gleichzeitig werden für eine Summe von 77 500 Franken Anpassungen und Ergänzungen an den Werkleitungsnetzen durchgeführt. Die Gesamtkosten dieses ersten Projektes belaufen sich auf 329 500 Franken. Der Gehweg von der Mühlehaldenstrasse bis zur Kantonsstrasse soll ausgebaut werden. Hierzu sind im Bereich der heutigen Post umfangreiche Anpassungen nötig. So müssen beispielsweise die Parkplätze verschoben werden und die Gemeinde muss Land erwerben. Das zweite Projekt kostet 116 500 Franken. Neuer Belag notwendig Der Belag der Bahnhofstrasse hat in den vergangen Jahren schwer gelitten. Nachdem im Sommer ein Teilabschnitt saniert worden ist, ist nun der Abschnitt von der Zelgmattstrasse bis zur Kantonsstrasse fällig. Dieses dritte Projekt kostet 150 000 Franken. Zulasten der Gemeinde fallen 486 750 Franken, die Überbauung «Alte Post» muss 97 450 Franken übernehmen und der Grundeigentümer der Parzelle 259/1028 12 200 Franken.
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| 05.10.2004 |
Vorschlag für eine Amputation Öffentlicher verkehr Gemeinderäte von Neuenhof und Wettingen überlegen Einsparungsmöglichkeiten. dieter minderZwischen Neuenhof und Spreitenbach verkehren drei Linien der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW). Da haben die Gemeinderäte von Neuenhof und Wettingen Sparpotenzial geortet. Die RVBW wissen nichts davon, sie beabsichtigen, die Linie 8 später bis Dietikon zu verlängern. Die Linie 8 RVBW ist die einzige im regionalen Busnetz, die nicht eine Durchmesser-, sondern eine Tangential linie ist. Sie verkehrt zwischen Wettingen und Spreitenbach. Künftig könnte sie nur noch von Wettingen bis zum Bahnhof Killwangen[100]-Spreitenbach unterwegs sein. «Momentan ist dies nicht mehr als ein Gedankenspiel», sagt der Wettinger Gemeindeammann Karl Frey. Mit dem Gedanken gespielt haben die Gemeinderäte von Neuenhof und Wettingen an einer gemeinsamen Sitzung. Die Gemeinderäte erachten es als «laufende Aufgabe», Sparmöglichkeiten zu finden. Und da sie, wie alle anderen Gemeinden, die von der RVBW bedient werden, das Defizit des Betriebes decken müssen, könnten sie sich hier Einsparungen vorstellen. Frey gibt aber zu bedenken, dass die Wettinger die direkte Verbindung nach Spreitenbach verlieren würden. Die Linie 4 (Baden-Spreitenbach) fährt via Schwimmbadstrasse. Sie bedient also nur Haltestellen am Rande der Gemeinde. Linie 8 bleibt erhalten Bis zu den Verantwortlichen des Verkehrsverbundes Aargau Ost (VAO) und der RVBW ist die Idee der bei den Regierungen noch nicht durchgedrungen. «Die Linie 8 bleibt auch nach dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember in der heutigen Form erhalten», sagt RVBW-Direktor Rolf Meier. Mittel- und langfristig ist eine Stadtbahn durch das Limmattal geplant. «Auf dem Trassee könnte auch der Bus verkehren», sagt Meier: «Dann könnte die Linie in neuer Form bis Dietikon geführt werden.» Mit der Linie 8 werden auch die Industriebetriebe im Härdli durch den öffentlichen Verkehr erschlossen. Die Kantonsgrenze ist für die Busse aus dem Aargau nach wie vor ein unüberwindliches Hindernis. Personen aus dem Raum Baden-Wettingen, die im Dietiker Industriegebiet arbeiten oder einkaufen wollen, müssen mit dem öffentlichen Verkehr grössere Umwege auf sich nehmen. Als schnelle Alternative benutzen sie meist das Auto. In ost-westlicher Richtung ist die Kantonsgrenze durchlässig. Seit Jahrzehnten fahren Busse von Dietikon bis zum Shoppi. Jetzt soll diese Linie bis zum Bahnhof Killwangen-Spreitenbach verlängert werden. Mehr zur Geschichte der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Killwangen >> |
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| 23.09.2004 |
Einige hatten es eilig Auf einigen Strassen in den Gemeinden Killwangen und Spreitenbach wurden durch die Regionalpolizei Spreitenbach Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. In der Zone 30 an der Brüelstrasse waren von den 62 gemessenen Fahrzeugen 17 zu schnell unterwegs, was einem Anteil von rund 27% entspricht. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 48 km/h. Bei den letzten beiden Geschwindigkeitsmessungen auf der Poststrasse musste keine einzige Geschwindigkeitsüberschreitung registriert werden. In Killwangen wurde an der Zürcherstrasse kontrolliert. Von den 715 Fahrzeugen fuhren 62 oder 9% zu schnell. Die höchste bei dieser Kontrolle gemessene Geschwindigkeit betrug 74 km/h bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. (rp/dm) |
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| 24.08.2004 |
Stadt Zürich in Schatten gestellt «Limmattalstadt» 40 Prozent mehr Arbeitsplätze als 1985 - Tendenz weiter steigend In «Limmattalstadt», dem zweitgrössten Ballungszentrum der Zürcher Agglomeration, herrscht im Vergleich zur Stadt Zürich eine überdurchschnittliche Dynamik. Zwischen Killwangen und Dietikon wurden 2001 rund 38 000 Arbeitsplätze gezählt. Sven BroderSchlicht «spektakulär» nennt die Statistik Stadt Zürich die Entwicklung, welche die zwei grössten Ballungszentren der Zürcher Agglomeration in den letzten 30 Jahren durchgemacht haben. Dies ist zum einen die als «Glattalstadt» bezeichnete Gruppierung von acht Glattalgemeinden zwischen dem Flughafen und dem Zürcher Stadtzentrum. Zum anderen die «Limmattalstadt» - ein 15 Kilometer langes Siedlungsband von Altstetten über Schlieren und Dietikon bis in den Nachbarkanton Aargau. So zählen die fünf Gemeinden der «Limmattalstadt» - Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen - gemäss einer Betriebszählung aus dem Jahr 2001 zusammen über 38 000 Arbeitsplätze. Das sind 40,5 Prozent oder 10 956 Arbeitsplätze mehr als 1985. «Spektakuläres» Entwicklung «Spektakulär» sei dieses Wachstum vor allem im Vergleich zur Stadt Zürich. Dort hat die Zahl der Beschäftigten (in Betriebszählungen gleichbedeutend mit der Zahl der Arbeitsplätze) in demselben Zeitraum nur um 4672 Personen zugenommen. 2001 wurden auf Stadtgebiet insgesamt 339 529 Beschäftigte gezählt. Doch nicht nur als Arbeitsort hat die «Limmattalstadt» an Bedeutung zugelegt. Denn im Gegensatz zur Stadt Zürich, wo die Wohnbevölkerung seit 1980 um 6249 Personen (minus 1,7 Prozent) abgenommen hat, ist die Bevölkerung in den fünf Gemeinden entlang der Limmat um 3146 Personen (plus 6,1 Prozent) auf 54 630 Personen im Jahr 2000 angewachsen. Von den drei Zürcher Gemeinden der «Limmattalstadt» haben bevölkerungsmässig allerdings nur Schlieren (plus 465) und Urdorf (plus 828) zugelegt. In der Stadt Dietikon - mit 21 353 Einwohnerinnen und Einwohnern bei weitem die grösste Gemeinde der «Limmattalstadt» - resultierte in den Jahren zwischen 1980 und 2001 hingegen ein Bevölkerungsrückgang von 412 Personen (minus 1,9 Prozent). Betrachtet man allerdings die Entwicklung der letzten 10 Jahre, ergibt sich ein anderes Bild. So hatte Urdorf im Zeitraum 1980 bis 1990 einen kleinen Bevölkerungsrückgang (minus 250). Dieser Verlust konnte aber mit einem Zuwachs von 1078 Personen bis zum Jahr 2000 wieder mehr als wettgemacht werden. In Dietikon betrugen die entsprechenden Zahlen minus 613 bis zum Jahr 1990, beziehungsweise plus 201 für die Periode 1990 bis 2000. Demgegenüber gab es in Schlieren seit 1990 eine negative Bevölkerungsentwicklung mit einem Verlust von 458 Einwohnerinnen und Einwohnern. In Sachen Arbeitsplätze hat vor allem Urdorf seit 1985 mächtig zugelegt, und zwar um 3133 auf insgesamt 5936. Dies entspricht einer Zunahme um 111,8 Prozent. Auch Schlieren (plus 49,8 Prozent), Dietikon (plus 30,4 Prozent) und Spreitenbach (13,2 Prozent) haben diesbezüglich vorwärts gemacht. Killwangen hingegen musste im gleichen Zeitraum den Verlust von 404 Arbeitsplätzen (minus 14,8 Prozent) hinnehmen. Am meisten Arbeitsplätze (über 10 000) sind in der «Limmattalstadt» zwischen 1985 und 1991 entstanden. Danach ist die Zahl leicht gesunken. Erst nach 1998 hat sich die Lage wieder verbessert und es konnten innerhalb von nur drei Jahren 3766 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Potenzial noch nicht ausgeschöpft Wie die Statistik Stadt Zürich in ihrem «Städtevergleich» weiter schreibt, besteht auf dem Gebiet der «Limmattalstadt» ein grosses Entwicklungspotenzial, «vor allem dank den erheblichen, bereits gut erschlossenen Industrielandreserven.» Die zukünftige Hauptrolle Zürichs unter den Zentrumsgebieten bleibe zwar unbestritten. Die «Glattalstadt» und auch die «Limmattalstadt» mit dem Zentrumsgebiet Dietikon dürften aber weiter an Bedeutung gewinnen. «Glatttalstadt» und «Limmattalstadt» im Vergleich zur Stadt Zürich <PDF> mehr zur Bevölkerungsentwicklung von Killwangen >> |
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| 29.07.2004 |
Killwangen
Erfolgreicher Lehrabschluss
Daniel Sgier, Nussbaumen, hat die kaufmännische Lehre auf der Gemeindeverwaltung Killwangen absolviert und im Juni 2004 die Lehrabschlussprüfung bestanden. Der Gemeinderat Killwangen gratuliert Daniel Sgier herzlich zur erfolgreichen Prüfung und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. (pd) |
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| 20.07.2004 |
Killwangen
Den Tankwart in die Toiletten eingeschlossen
Eine Automobilistin, die an der Shell-Tankstelle an der Bahnhofstrasse in Killwangen tanken wollte, alarmierte am Sonntag gegen 15 Uhr die Polizei: Der Tankwart sei in den Toiletten-Raum eingeschlossen. Wie die Polizei mitteilt, hatte ein Unbekannter den Tankwart mit einer Faustfeuerwaffe bedroht, als jener um 14.15 Uhr die Tankstelle verlassen wollte. Der Täter habe den Tankwart gezwungen, den Tresor zu öffnen, und ihn anschliessend in den Nebenraum eingeschlossen. Mit einer Beute von mehreren tausend Franken sei er anschliessend geflüchtet. Seither läuft die Fahndung; die Kapo Spreitenbach (056 418 80 40) sucht Zeugen. (mz) |
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| 17.07.2004 |
Besonderes
Ferienerlebnis: Einblick in die Schauräucherei
Während der Sommerferien (ab nächstem Montag, 19. Juli) verwandelt sich die Nordfisch AG an der Würenloserstrasse 2 in Killwangen in eine Schauräucherei (Mo-Fr, 11-17 Uhr). Die Räucherei ist vom Bahnhof Killwangen aus bequem zu Fuss zu erreichen. Bei Betrieb stehen auch genügend Parkplätze zur Verfügung. Im ehemaligen Dictaphone-Gebäude ist die Nordfisch AG seit einem Jahr ansässig, nachdem sie vorher über 20 Jahre in Spreitenbach domiziliert war. Die Nordfisch AG ist einer der rar gewordenen Betriebe, die sich dem traditionellen und damit ausgesprochen handwerklichen Räuchern von Fleisch, Vogel und Fisch verschrieben haben. Entgegen dem allgemeinen Trend ist nicht Quantität, sondern Qualität das Credo von Inhaber Hughes Armbruster und seinem kleinen Team. Beim Räuchern im Backsteinofen wird nur Rauch von natürlichem Holz, gemischt mit wild gewachsenen Kräutern, verwendet. Trotz Tradition werden immer wieder neue kulinarische Kreationen angeboten, die man kaum auf dem konventionellen Markt erhält. Der Verkaufsladen ist das ganze Jahr geöffnet. Zudem ist Nordfisch in Wettingen jeweils am Freitag und in Baden jeden 2. Samstag auf dem Markt präsent. Während der Sommerferien hat nun jedermann Gelegenheit, den Betrieb zu besichtigen. Das betriebseigene Bistro verköstigt die Besucher zu moderaten Preisen mit einer speziell hierfür erstellten Auswahl. Für «Gross-Familien» wird aus organisatorischen Gründen um Voranmeldung gebeten. 056 401 41 11, www.nordfisch.ch. (ah) |
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| 09.07.2004 |
Projekt
für Halbanschluss an A1 ist reif
Spreitenbach Bundesrat entscheidet demnächst Beim Bau der dritten Röhre am Baregg misslang der Versuch, den Autobahn-Halbanschluss Spreitenbach auch gleich ins Gesamtprojekt zu integrieren und damit stark zu forcieren. Zweck einer direkten Anbindung des Spreitenbacher Einkaufsgebiets an die Autobahn ist die Entlastung der oft und extrem überlasteten Kantonsstrasse durch Neuenhof und Spreitenbach. Mit dem Halbanschluss Spreitenbach soll der Einkaufsverkehr aus dem Aargau künftig auf der A1 bleiben und das Ziel direkt anpeilen. Das schon letzten Herbst mit dem Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) zweiter Stufe eingereichte Projekt für den Bau des Halbanschlusses ist nahezu reif zur Genehmigung. «Wir erwarten die Bewilligung durch den Bundesrat in nächster Zeit», betont Projektleiter Christian Grilz. Dann geht es Richtung Ausführungsprojekt und die dritte Stufe des UVB. Zu den Auflagen des Buwal gehören Ersatzmassnahmen für die Reduktion von Grünflächen. «Zudem Lösungen für die Amphibien und für das Abwasser, das nach neuen Gesetzen nicht mehr direkt in die Limmat fliessen darf», so Grilz. Stadtbahn in Planung einbezogen Frühere Verkehrsprognosen sind den sich jetzt klarer abzeichnenden Realitäten angepasst worden. «Aufgrund der konkreten Planungen wissen wir jetzt wesentlich mehr und haben die Prognosen von damals mit dem heutigen Wachstum verglichen», sagt Grilz mit dem Hinweis auf reduzierte Parkplatzzahlen, etwa beim Neubau der Ikea, und geringere Nutzungsdichten. Anderseits hat man eine bessere Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr einbezogen, ganz konkret die Planung der Stadtbahn von Schlieren nach Killwangen. Diese Entwicklungen wirken sich auf den Halbanschluss aus, aber ebenso auf die Gemeindestrassen - bis hin zur Landstrasse. Der Halbanschluss Spreitenbach soll etwa 29 Millionen Franken kosten. Der Betrag wird zwischen dem Kanton Aargau und dem Bund aufgeteilt. Die genaue Kostenaufteilung wird noch dis-kutiert. Baubeginn im Jahr 2006 Genehmigt der Bundesrat das generelle Projekt, so soll er im Herbst über das Ausführungsprojekt und den UVB entscheiden können. Vor Ende dieses Jahres ist die öffentliche Auflage geplant, an der die Gemeinden Spreitenbach, Killwangen, Neuenhof und Würenlos, aber auch Betroffene und Verbände mitwirken können. Ein Baubeginn im Jahr 2006 hängt noch von der Genehmigung und Finanzierung ab, die Bauzeit ist auf zwei Jahre berechnet worden. Dabei ist auf die Koordination mit der vorher geplanten A1-Sanierung bei Neuenhof zu achten. (Lü.) Mehr zur Geschichte der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Killwangen >> |
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| 08.07.2004 |
Killwangen
Mittelinsel auf der Zürcherstrasse beantragt
Der Gemeinderat Killwangen teilt mit, er habe beim Baudepartement des Kantons Aargau beantragt, den Fussgängerstreifen auf der K274 auf Höhe der Liegenschaft Zürcherstrasse 6 mit einer Mittelinsel auszurüsten. (gkk) |
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| 14.06.2004 |
Im
bergseitigen Teil gilt künftig Tempo 30
Killwangen Die Gmeind bewilligt 80 000 Franken für die Verkehrsberuhigung, die Anfang 2005 umgesetzt ist. Es war für Irène Kuttler, die neue Gemeindeschreiberin von Killwangen, eine ruhige erste Gemeindeversammlung. Ammann Willy Holliger konnte die Traktandenliste fast ungestört durchziehen. Die Voten aus der Versammlung waren an einer Hand abzulesen. Dennoch war die Gmeind überraschend gut besucht: 134 von 986 Stimmbürgern hatten sich von den harmlosen Geschäften nicht abhalten lassen zu erscheinen. Sie bewilligten mit 96:29 Stimmen 80 000 Franken für bauliche Massnahmen zur flächendeckenden Einführung von Tempo 30 im bergseitigen Dorfteil. Dies sei, so Holliger, der Schlüssel für eine verbesserte Lebens- und Wohnqualität. Weniger schnell heisse weniger Unfälle. Die Anregung aus dem Plenum, Tempo 30 sei auf den Schulbereich zu begrenzen, wurde zu unbeherzt vorgetragen, als dass sie das Geschäft hätte kippen können. Für die Projektierung und Planung liefen bisher 30 000 Franken auf, die der Laufenden Rechnung belastet wurden. Wenn alles nach Terminplan läuft, wird die Umsetzung Anfang 2005 abgeschlossen sein. Mit dem TCS-Tempomessgerät will der Gemeinderat dann die Verkehrsteilnehmer vorerst sanft auf die neue Geschwindigkeitslimite aufmerksam machen, bevor sie mit scharfen Kontrollen durchgesetzt wird. Fast schuldenlos Die Rechnung 2003 wurde mit 124:1 angenommen. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 564 000 Franken ab. Davon sind 84 000 dem Legat Anna Würsch zuzuschreiben. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 129 000 Franken. Werden die Ertragsüberschüsse 02 und 03 ohne das Legat miteinander verglichen, ergibt sich eine Zunahme von 14 000 Franken. Der Überschuss wurde für zusätzliche Abschreibungen verwendet. Die Nettoinvestitionen von 366 000 Franken konnten vollständig selbstfinanziert werden. Die Abweichung gegenüber dem Budget ist darauf zurückzuführen, dass die Vermarkung und Vermessung sowie der Strassenbau Schulstrasse nicht realisiert wurden. Bezüglich Grundbuchvermessung bemerkte Holliger unter Verschiedenem, dass es vorwärts gehe: Die Submission werde noch diesen Monat zu Ende geführt. Die Nettoverschuldung der Gemeinde wurde innert Jahresfrist von 296 000 auf 32 000 Franken reduziert. Die Rechnungen aller Gemeindewerke weisen einen Ertragsüberschuss aus - dank erhöhter Grundgebühr erstmals auch die Abfallbewirtschaftung. Funkstille beim Halbanschluss Das Gemeindebürgerrecht erhielten Sharon Dvorsak, Ivona Rastoder und Eljasa Rexhepi zugesichert. Die Abrechnung über den Verpflichtungskredit für die EDV-Beschaffung der Verwaltung wurde mit einer Gegenstimme genehmigt; er wurde um 4500 Franken unterschritten. Unter Verschiedenem wurde der Gemeinderat nach dem Stand beim Halbanschluss gefragt. «Im Moment herrscht Funkstille», erklärte Holliger. Killwangen müsse sich klar werden, wie viel man bereit sei, daran zu bezahlen. (Mü) |
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| 07.06.2004 |
Mäder
AG hält Luftreinhaltung nicht ein
Spreitenbach Der Gemeinderat hat beim Baudepartement des Kantons bezüglich der Einhaltung der Luftreinhalteverord nung energisch interveniert. Erstmals ist bekannt geworden, dass die in Killwangen sesshafte Firma Walter Mäder AG die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung bei weitem nicht einhält. Damit wurden Vermutungen, die auf Immissionsklagen durch stinkende Luft beruhten, erstmals bestätigt. Die zuständigen Stellen wurden aufgefordert, das Sanierungskonzept ohne Verzug umsetzen zu lassen, die in Aussicht gestellten langen Fristen wesentlich zu verkürzen und den Ablauf zu überwachen. Die Walter Mäder AG hat unlängst gegenüber dem Gemeinderat Killwangen angekündigt, ein Sanierungsprogramm umzusetzen, das sich über mehrere Jahre hinziehen würde. (gk/r) |
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| 28.05.2004 |
Killwangen
Es riecht noch ein Weilchen
Die Geruchsemissionen bei der Walter Mäder AG sind über die Gemeindegrenz und die Limmat hinweg ein Dauerbrenner. Aufgrund sich häufender Reklamationen wurde der Gemeinderat Killwangen im Beisein des kantonalen Baudepartements, Sektion Luft und Lärm, bei der Lack- und Farbenfabrik vorstellig. Diese hat einen achtstufigen Umsetzungsplan ausgearbeitet. Die erste Stufe sei bis Ende Juni 2004 eingeführt, die letzte bis Ende Juni 2006. Der Gemeinderat sei sich bewusst, dass von der Bevölkerung viel Verständnis abverlangt wird. Ein schnelleres Vorgehen sei nicht möglich. Bei Mäder versucht man in der Zwischenzeit, die Immissionen in Grenzen zu halten. (gkk) |
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| 12.05.2004 |
Einheitliches
Reglement für gemeinsame Polizei
Spreitenbach Die Regionalpolizei Spreitenbach hat für die Gemeinden Bergdietikon, Killwangen und Spreitenbach ein einheitliches Polizeireglement ausgearbeitet. Es wurde im Spreitenbacher Gemeindehaus durch die beteiligten Gemeindeammänner unterzeichnet. Neben Rudolf Kalt (Spreitenbach), Willy Holliger (Killwangen) und Pius Achermann (Bergdietikon) waren auch die Gemeindeschreiber Urs Spörri (Bergdietikon), Irène Kuttler (Killwangen) und Jürg Müller (Spreitenbach) anwesend. Zuvor hatten drei unterschiedliche Polizeireglemente existiert. Mit dem neuen und einheitlichen Polizeireglement könne die Regionalpolizei Spreitenbach auch Ordnungsbussen verteilen, erklärte Werner Bertschi, Chef der Regionalpolizei Spreitenbach. Auf der Polizeiebene besteht die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Killwangen und Spreitenbach bereits seit 1999. Holliger zog eine positive Bilanz: «Die Anzahl der Einbrüche ist stark gesunken.» Bergdietikon gesellte sich im vergangenen Jahr zu den beiden anderen Gemeinden. «Die Zusammenarbeit verläuft durchwegs positiv», erklärte der Bergdietiker Gemeindeammann Pius Achermann. Die Regionalpolizei Spreitenbach hat laut Bertschi seit Juli 2003 insgesamt 400-Mann-Stunden Dienst auf Bergdietiker Boden geleistet. (or) |
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| 08.05.2004 |
Im
«Süden» solls ruhiger rollen
Killwangen Die Gemeindeversammlung vom 11. Juni wird über 80 000 Franken für Tempo 30 entscheiden. michael MülliDie Verkehrsberuhigung ist seit einem Jahr so etwas wie das Steckenpferd des Gemeinderats: Noch dieses Jahr soll Killwangen-Süd zur Tempo-30-Zone werden. Etwa 30 Personen waren zur Politinfo des Gemeinderats gekommen. Unter ihnen kaum Eltern von schulpflichtigen Kindern: «Dabei sind gerade sie es, die von der Einführung von Tempo 30 profitieren werden», bemerkte Ressortvorsteher Alois Greber. Offenbar hat das Thema an Brisanz verloren. Von den Anwesenden stellte sich auch keiner quer. Kein Wunder: Die Zeiten, als Schwellen und Kissen bei allen Verkehrsteilnehmern Schauder erregten, sind vorüber. Verkehrsingenieur Hans Rudolf Schilling hat für Killwangen eine moderne, günstige und wirksame Konzeption entwickelt. «Die geografische Lage der Gemeinde ermöglicht eine geradezu optimale Aufteilung», erklärte Gemeindeammann Willy Holliger. Es ist vorgesehen, im bergseitigen Dorfteil (südlich der Zürcherstrasse) eine flächendeckende Tempo-30-Zone einzuführen. Dazu braucht es relativ wenige Massnahmen. Überall, wo man in die Zone hineinfährt, gibt es eine Pforte. Das ist nötig an der Brühl-, Dorf-, Schul-, Fadacker- und Steinbruchstrasse, am Zelgliweg sowie an der Sennenbergstrasse. Hinzu kommen Markierungsarbeiten am Boden (Velostreifen auf den bergwärts führenden Strassenseiten, Rechtsvortritt, «Tempo 30»- und «Schule»-Signete, Fussgängerbereich auf der Rütihaldenstrasse im Abschnitt Dorf-/Fadackerstrasse). Hinzu kommen Poller an kritischen Stellen und die Markierung von Parkfeldern auf der Steinbruchstrasse. Neuerung: Rechtsvortritt Als grosse Neuerung der modernen Konzeption pries Schilling die Rennaissance des Rechtsvortritts: «Schon jetzt gilt er in 90% der Fälle - nur wird er nicht mehr beachtet.» Durch Kein-Vortritt- und Stopp-Signalisationen seien auch innerorts eigentliche «Hauptstrassen» entstanden. Mit der konsequenten Markierung des Rechtsvortritts auf jeder Verzweigung sollen nun die Aufmerksamkeit wieder geschärft und der Verkehr beruhigt werden. Und: «Rechtsvortritt gilt auch für Velofahrer», rief Schilling in Erinnerung. Im limmatseitigen Dorfteil ist (ausser auf der Mühlehaldenstrasse) kein Tempo 30 vorgesehen. Die Verkehrsanalyse und der Massnahmenplan haben aber hier ebenso wie entlang der Kantonsstrasse (wo 50% aller Unfälle passieren) weitere «Problemzonen» zum Vorschein gebracht: «Die sind erkannt», sagte Holliger. Tempo 30 sei eine erste Etappe, in der mit einfachen Mitteln eine grosse Wirkung erzielt werden könne. «Weitere Massnahmen zur Verkehrssicherheit werden uns», so Holliger, «auch künftig beschäftigen.» |
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| 08.05.2004 |
Killwangen
Tempo 30 im halben Dorf
Der Gemeinderat Killwangen wird an der nächsten Gemeindeversammlung 80 000 Franken für die Einführung von Tempo 30 beantragen. Bemerkenswert dabei ist, dass sich die Zone flächendeckend über den ganzen bergwärtigen Dorfteil erstrecken soll. Verkehrsingenieur Hans Rudolf Schilling hat eine moderne Konzeption erarbeitet: Keine Schwellen, keine Kissen; konsequentes Vor-Augen-Führen des geltenden Rechtsvortritts soll den Verkehr beruhigen. (Mü) |
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| 20.04.2004 |
Im
Wettbewerb müssen Qualität und Kosten stimmen
VERKEHR · Die Trägergemeinden sind zufrieden mit ihrer Regionale Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen AG (RVBW) Die RVBW müssen sich intensiv auf die Öffnung des Transportmarktes vorbereiten. Die Konzession wird per 2007 öffentlich ausgeschrieben. Die RVBW müssen sich auf die Öffnung des Transportmarktes vorbereiten. Dazu müssen die Kosten gesenkt werden. 1996 betrug der Kilometerpreis Fr. 6.74. Bis 2003 war er auf Fr. 6.32 gesunken und für 2005 offerieren die RVBW Fr. 6.06. «In diesem Preis sind auch die Managementaufgaben enthalten, der reine Kilometerpreis liegt zirka 1 Franken tiefer», sagte Peter Voser. Der Verwaltungsratspräsident der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen AG (RVBW) sprach an der Generalversammlung des Unternehmens. Mit dem Ablauf der Konzession im Jahre 2007 wird für den regionalen öffentlichen Verkehr eine neue Aera eingeläutet. Die·Konzession wird öffentlich ausgeschrieben, die RVBW muss sich darum bewerben, in Konkurrenz mit anderen Interessenten. «Wir haben keine Angst davor, denn unsere Dienstleistungen und unsere Preise sind marktfähig», sagt Voser. Bei jener Ausschreibung wird für die RVBW alles auf dem Spiel stehen: «Entweder wir bekommen den Auftrag oder die RVBW gibt es wahrscheinlich in der heutigen Form nicht mehr.» In der Schweiz sind die Erfahrungen mit Ausschreibungen im öffentlichen Verkehr noch nicht sehr gross. In einigen Fällen kam es zu Problemen, so im Engadin, wo das frühere Transportunternehmen den Auftrag verlor. Momentan sieht es im Raum Zofingen-Wiggertal ähnlich aus. «Die Vergabe wird nun wahrscheinlich rechtlich bestritten», sagte Voser. Wie die Bedingungen der Ausschreibungen lauten werden, ist noch nicht bekannt. Die RVBW sind seit 4 Jahren eine AG. In dieser Zeit, so Voser, sei das Unternehmen schlanker und effizienter geworden: «Die Qualität der Dienstleistungen wurde gesteigert.» Versuche mit Russpartikelfilter Seit 4 Monaten sind bei der RVBW 2 Busse mit Russpartikelfiltern unterwegs. «Bis jetzt sind keine Probleme aufgetreten», sagte RVBW-Direktor Rolf Meier. Er schränkte aber ein, dass die Laufleistungen mit 25 000 und 30 000 km noch gering seien. Die Wagen fahren auf den Linien 3 (Wettingen Brunnenwiese-Baden SBB-Rütihof) und 5 (Ennetbaden Äusserer Berg-Baden SBB-Baden Baldegg). Wenn der Versucht weiterhin problemlos läuft, soll ein Gelenkbus umgerüstet werden. Meier ist zuversichtlich, dass die Busse, die im Sommer auf Baden, Ennetbaden und Wettingen getauft werden, mit Filtern ausgerüstet sind. Randstein ist nicht Randstein Auf den 1. Januar 2004 wurde das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft gesetzt. Die RVBW haben ihre Mitarbeiter speziell ausgebildet, neue Fahrzeuge sind so ausgerüstet, dass Behinderte besser ein- und aussteigen können. Eine weitere Massnahme müssen die Gemeinden realisieren. Bisher waren die Randsteine an den Haltestellen zwischen 10 und 12 Zentimetern (cm) hoch. Neu müssen es mindestens 15 cm sein. Das Gesetz sieht eine Übergangsfrist von 20 Jahren vor. Eine Rechtsungleichheit verursacht die Regelung des öffentlichen Verkehrs. Der Bund subventioniert die Änderung der Bushaltestellen, wenn sich die Kantone auch an den Kosten beteiligen. Eine weitere Randbedingung, nur Haltestellen auf den vom Bund bestellten Linien werden finanziert. In der Region sind das die Regionalverkehrsäste der Linie 7 (Birmenstorf-Segelhof und Wettingen Busgarage-Würenlos). «Wenn die Gemeinden die Arbeiten nicht koordinieren, kann es sein, dass auf den beiden Ästen behindertegerechte Haltestellen eingerichtet werden, im Kerngebiet die Leute aber immer noch in den Bus klettern müssen», prognostizierte Meier. Die RVBW AG gehört den Gemeinden (obiger Kasten). Delegierte der Gemeinderäte nahmen an der Aktionärsversammlung im Bushof Wettingen teil. Sie stimmten allen Anträgen des Verwaltungsrates diskussionslos zu. Als Verwaltungsräte bestätigt wurden: Peter Voser, Killwangen (Präsident); Walter Hugentobler, Wettingen (Vizepräsident); Regine Ammann-Schoch, Obersiggenthal; Lorenz Höchli, Baden; Peter Scheidegger, Bern. (dm)
Kennzahlen 2003 Mitarbeiter 159 Fahrgäste 11 977 500 Durchschnitt - Werktag 39 116 - Samstag 28 226 - Sonntag 12 085 Erschliessungsgebiet 73 000 Fahrzeuge 50 Betriebslänge, km 106 Wagenkilometer 3 345 278 Eigenkapital 6 534 000 Fremdkapital 12 440 000 Betriebsaufwand 19 508 000 Verkehrs- + Nebenertrag 10 649 000 Abgeltung 8 983 000 (obiger Kasten) Betriebsgewinn 124 000 Zuweisung gesetzl. Reserven 56 000 Zuweisung freie Reserven 70 000 Vortrag neue Rechnung 2 190 (Zahlen gerundet) Finanzielles Engagement der GEMEINDEN Gemeinden Aktienkapital Abgeltung Baden 1 483 000 1 660 000 Ennetbaden 297 000 395 000 Killwangen 148 000 177 000 Neuenhof 892 000 456 000 Obersiggenthal 242 000 423 000 Spreitenbach 891 000 509 000 Untersiggenthal - 294 000 Wettingen 1 782 000 1 054 000 Würenlos 445 000 64 000 Total 6 180 000 5 032 000 Abgeltung: Gesetzlich festgelegter Beitrag der Gemeinden zur Deckung des Defizites. Dazu kommen noch Beiträge von Bund/Kanton. Mehr zur Geschichte der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Killwangen >> |
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| 08.04.2004 |
Zahlen
verfärbten sich von Rot nach Schwarz
Rechnung 2003: Besser als budgetiert Die Rechnung der Einwohnergemeide Killwangen fiel, wie der Gemeinderat mitteilt, 2003 über eine halbe Million Franken besser aus, als budgetiert worden war. Der Ertragsüberschuss (vor Abschreibungen) beläuft sich auf 630 000 Franken (Budget 84 000 Franken). Auf 564 000 Franken belaufen sich die Abschreibungen; die verbleibenden 66 000 Franken konnten für zusätzliche Abschreibungen verwendet werden. Das ist umso erfreulicher, als im Budget ein Aufwand-überschuss von 129 000 Franken vorgesehen war. Hauptgrund des guten Abschlusses seien, so der Gemeinderat, der höhere Steuerertrag von einer halben Million und die Restzahlung von 85 000 Franken aus dem Nachlass von Anna Würsch. Die Abweichungen der Abteilungen gegenüber dem Voranschlag würden sich gegenseitig aufheben. Schulden auf 32 000 Franken abgebaut Die Nettoinvestitionsausgaben fielen mit 366 000 Franken gegenüber dem Budget (997 000 Franken) wesentlich tiefer aus. Sie konnten vollständig selbst finanziert werden. Die Abweichung ist darauf zurückzuführen, dass die «Vermarkung und Vermessung» und der «Strassenausbau Schulstrasse» nicht realisiert wurden. Die Nettoverschuldung der Gemeinde betrug Ende 2003 noch 32 000 Franken (296 000 Franken Ende 2002) - das bedeutet: Killwangen ist praktisch schuldenfrei. Abfall erstmals mit Ertragsüberschuss Mit dem Ertragsüberschuss von 100 000 Franken (Budget 21 000 Franken) verfügt die Wasserversorgung gegenüber der Einwohnergemeinde neu über ein Guthaben von 87 000 Franken. Die Investitionen von 131 000 Franken konnten mit den Anschlussgebüh ren von 145 000 Franken gedeckt werden. Die Abwasserbeseitigung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 19 000 Franken (Budget 42 000 Franken) ab. Durch den Finanzierungsüberschuss von 121 000 Franken (Budget 170 000 Franken) in der Investitionsrechnung erhöht sich das Guthaben gegenüber der Einwohnergemeinde auf 1,2 Mio. Franken. Zum ersten Mal schliesst die Rechnung der Abfallbeseitigung mit einem Ertragsüberschuss von 2190 Franken ab. Dazu beigetragen hat die Erhöhung der Grundgebühren. Die Schuld gegenüber der Einwohnergemeinde reduziert sich dadurch auf 20 000 Franken. Die Rechnung der Elektrizitätsversorgung weist einen Ertragsüberschuss von 91 000 Franken (Budget Aufwand-überschuss 4000 Franken) aus. Die budgetierten Ausgaben für die Trafostation Hasel von 330 000 Franken fielen nicht an. Das Guthaben der Elektrizitätsversorgung gegenüber der Einwohnergemeinde erhöht sich von 645 000 Franken auf 780 000 Franken. Auch Ortsbürger mit Ertragsüberschuss Die Rechnung der Ortsbürgerverwaltung schliesst mit einem Ertragsüberschuss (Einlage in das Eigenkapital) von 12 220 Franken ab. Das Guthaben bei der Einwohnergemeinde beträgt fast 1,1 Mio. Franken. Die Forstrechnung weist einen Aufwandüberschuss von 8100 Franken (Voranschlag 8700 Franken) aus. Die Rechnung wird mit einer Entnahme aus der Forstreserve ausgeglichen. Der Stand der Forstreserve beträgt 163 000 Franken. (gkk/Mü) |
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| 22.03.2004 |
Spitzenjahr
für den Borkenkäfer
Die Käfer konnten zwei bis drei Generationen Nachwuchs produzieren. So wurden im vergangenen Jahr 17'000 neue Befallsherde entdeckt - so viele wie nie zuvor. Das Schädlingsheer befiel 2 Millionen Kubikmeter Fichten, was gut zwei Dritteln des Holzschlags in einem normalen Jahr entspricht. Auch dies ist ein Rekordwert. Nicht nur der Buchdrucker vermehrte sich fleissig. Auch der Krummzähnige Weisstannenborkenkäfer, der Kupferstecher und der Grosse Lärchenborkenkäfer nutzten den Jahrhundertsommer zu emsiger Reproduktion. Besonders heimgesucht waren das Zürcher Unterland, die Kantone Thurgau, Aargau, Solothurn, Basel-Landschaft und Jura. Dazu kamen in den Alpen und Voralpen Teile des Berner Oberlands und die Kantone Freiburg, Waadt und Luzern. 2004 erwarten die Waldfachleute wieder ein starkes Käferjahr. Ein Grossteil der letztjährigen Borkenkäfer hat überwintert. Die Tiere werden bis zu anderthalb Jahre alt. Ursprünglicher
Auslöser der Käferplage im Schweizer Forst war der Orkan «Lothar»
1999. 2001 sah es so aus, als sei der Höhepunkt der Plage im Mittelland
ereicht - die Zahlen gingen zurück. Der Rekordsommer 2003 sorgte auch für
einen neuen Käferrekord und damit die Trendwende. Wissenswertes über den Killwanger Wald >> |
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| 16.03.2004 |
Was
die Limmat zu schlucken hat!
WETTINGEN · Einmal pro Jahr befreien Freiwillige das Ufer und den Flussgrund vom Müll Obwohl der Limmat-Stausee auch dieses Jahr von viel zu viel Abfall befreit werden musste, hatten die Helfer einen Grund zum Feiern: Bereits zum zehnten Mal ist die diesjährige Uferreinigung durchgeführt worden. Katrina MoserEin junger Schwan mit den letzten braunen Federn im schneeweissen Gefieder schaute dem seltsamen Treiben am Samstagmorgen neugierig zu: Tatsächlich bildeten die drei Taucher in Neoprenanzügen ein nicht alltägliches Bild. Eigentlich gäbe es bessere Orte zum Tauchen als in der Limmat: Statt nach seltenen Fischen suchten die Taucher hier verrostete Velos und statt Korallenriffe gibt es veralgte Computergehäuse. Früher Spritzen, heute Fastfood Seit mehr als zehn Jahren findet im März entlang der Limmat von Würenlos bis zum Stauwehr Wettingen eine Uferreinigung statt. Damit angefangen hatte der Bootsclub Neuenhof. Seit zehn Jahren wird sie nun von der Pachtvereinigung Stausee Wettingen (PSW), dem Dachverein der Fischervereine ABB, Wettingen, Würenlos und Killwangen organisiert. «Am Anfang halfen nur die Fischervereine, später kamen Anfragen von anderen Vereinen und heute beteiligt sich sogar der Natur- und Vogelschutzverein daran», erzählte Urs Hochstrasser, seit 10 Jahren PSW-Präsident. «Liegestühle, Fernseher, Velos, Motorräder und sogar Kühlschränke: Wir haben schon alles aus der Limmat gefischt», erzählte er. «Ganz am Anfang waren die Spritzen von der Drogenszene am Letten unser Hauptproblem, heute sammeln wir vor allem PET-Flaschen und Styropor. Am meisten Abfall finden wir unter den Brücken und bei Spreitenbach, wo sehr viele leere Verpackungen der dort angesiedelten Fastfood-Ketten entsorgt werden», sagte Peter Ernst, Hauptorganisator der Uferreinigung und Ex-Präsident des Fischervereins Killwangen. 80 Freiwillige halfen dieses Jahr mit, alle aus Vereinen, die sich am und auf dem Wasser aufhalten: Neben den Fischervereinen sind dies der Bootsclub Wettingen und Neuenhof und der Ruderclub Baden. Sie alle sammelten in Gruppen den Müll entlang dem Limmatufer. Den Flussgrund suchten sechs Taucher vom Tauchclub Swiss Diver nach Gegenständen ab. Die Wassertemperatur betrage etwa vier Grad, sagte Pascal Spychiger, einer der Taucher, die sich etwa 1fi bis 2 Stunden im Wasser aufhielten. Bis 11 Uhr haben die Taucher vier Velos und einen Schiffsmotor unter der Autobahnbrücke bei Würenlos herausgezogen. «Wir möchten die Limmat sauber behalten und als Lebensraum für Tiere erhalten. Die vielen Spritzen stellten früher eine Gefahr dar, deshalb haben wir mit der Uferreinigung angefangen», begründete Peter Ernst seine Motivation, jedes Jahr dabei zu sein. «Wir sind eben noch wahre Naturschützer und halten uns lieber an einem sauberen Ufer auf», fügte Urs Hochstrasser hinzu. Erbsensuppe zum Mittagessen Gegen die Mittagszeit fanden sich die Helfer bei der Wettinger Fischerhütte ein. Auf dem Parkplatz sammelte sich ein Berg von Abfall, der dann von der Gemeinde Wettingen entsorgt wird. «Velos sind schon fast das Normalste», kommentierte Michi, mit seinen zwölf Jahren der jüngste Helfer. Er trifft ins Schwarze: Neben alten Ski, gebrauchten Computern, Pneus und Vogelkäfigen waren Velos in der Überzahl. Seit Anfang mit dabei ist Arthur Ernst vom Fischerverein Würenlos: «Wir fragen uns schon, wer das alles in der Limmat entsorgt. Es müssen ja Leute sein, die sich auch am Wasser aufhalten.» Hansueli Giger vom Ruderclub Baden spricht von «Wohlstandsgüsel»: «Die Leute überlegen einfach nichts mehr.» Der gemütliche Teil begann am Nachmittag. Der riesige Topf Erbsensuppe mit über neunzig «Gnagi» darin lockte die Helfer an die Tische vor der Fischerhütte. Zum Mittagessen geladen waren auch Politiker aus den Gemeinden, auf deren Boden die Uferreinigung stattfindet. Aus Wettingen kamen Doris Stump und Felix Feiner. Rolf Widmer vertrat den Gemeinderat Neuenhof. Die Gemeinden spenden jeweils einen Betrag, mit dem die Kosten für das Mittagessen gedeckt werden können. Mit ihrem Einsatz täten die Vereine den Gemeinden einen grossen Dienst, für den diese sehr dankbar seien, sagte Stump in ihrer Ansprache. - Schade nur, dass schon in ein paar Wochen das Limmatufer, Lebensraum für viele Tiere, wieder fast genau gleich aussehen wird wie vor der Uferreinigung. |
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| 09.03.2004 |
Zürcher
Bus bis Killwangen Bhf.
LIMMATTAL · Fahrplanentwurf des ZVV liegt auf Der Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 bringt auf dem Netz des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) 320 Änderungen mit sich. Einige reichen bis ins Aargauer Limmattal. So sieht es der Entwurf vor, der bis zum 19. März in den betroffenen Gemeinden aufliegt. Die Verlängerung der Linie 303 «Zürich-Dietikon-Shopping-Center Spreitenbach» bis Bahnhof Killwangen-Spreitenbach ist ab Dezember 2005 geplant. Sie soll vom Shoppi weiter über die Industriestrasse (mit Haltestellen u. a. bei der neuen Ikea und beim Tivoli) zum Bahnhof Killwangen führen und den «Firmenbus» zwischen Interio und Bahnhof ersetzen. «Wir haben keine Freude daran», sagt Killwangens Gemeindeammann Willy Holliger dazu. Denn auch seine Gemeinde werde einen, wenn auch geringen Teil der Kosten tragen müssen. Noch seien die Verhandlungen zwischen ZVV und VAO (Verkehrsverband Aargau Ost) sowie mit den Firmen des Spreitenbacher Industriequartiers über deren Kostenbeteiligung im Gang. «Nicht mancher Killwangener wird die neue Buslinie benützen», glaubt Holliger, «wir haben mit der RVBW einen Anschluss nach Spreitenbach und mit der S-Bahn einen nach Zürich.» Killwangen ist auf Gemeindegebiet nicht an einem Ausbau des Busnetzes interessiert, im Gegenteil: Laut Holliger macht sich die Gemeinde, um Kosten zu sparen, beim VAO dafür stark, dass die RVBW-Linie 8 (eine von dreien) nicht mehr bei der «Mühlehalde» hält. Auf der Buslinie 305 «Dietikon- Bergdietikon» ändern die Fahrplanzeiten. Die Anschlüsse in Dietikon sind neu auf die S12 abgestimmt; ausser zu den Hauptverkehrszeiten morgens (Richtung Bergdietikon) und abends (Richtung Zürich) auf die S3. Diese fährt künftig von Zürich her stündlich weiter über die neue Haltestelle Mellingen und Lenzburg nach Aarau. Im Furttal wird einzig bei der S6 der Halbstundentakt bis Otelfingen am Abend um einen Zug verlängert (Zürich ab 18.32 Uhr). Der ZVV behält sich vor, im April die Angebotserweiterungen aufgrund bereinigter Finanzplanungen nochmals auf ihre Finanzierbarkeit zu überprüfen. Zum ersten Mal ist das Fahrplanverfahren detailliert im Internet abrufbar (www.zvv.ch). Die Bevölkerung kann Wünsche bis zum 22. März bei der Wohngemeinde einreichen. (Mü) Mehr zur Geschichte der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Killwangen >> |
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| 21.02.2004 |
Sennenberg
wird verkauft
Der Aargauische Fleckviehzuchtverband hat seinen stattlichen Alpweidebetrieb Sennenberg über dem Limmattal, oberhalb von Killwangen-Spreitenbach, verkauft. Dort wurde über Jahre jeweilen Vieh gesömmert. Hanspeter WidmerDer Fleckviehzuchtverband Aargau musste feststellen, dass das Interesse gesunken ist, Vieh auf dem Sennenberg ob Killwangen zu sömmern. Einerseits ist dies auf den allgemeinen Rückgang der Viehzuchtbetriebe, anderseits auf die veränderten Tierhaltungsmethoden auf den Höfen zurückzuführen. Die Handänderung der «Aargauer Alp» wie das schöne Gebiet auch genannnt wird, hat sich über längere Zeit hin gezogen, ist aber nun besiegelt, bestätigte Verbandspräsident Werner Kleiner aus Egliswil. Er will die Mitglieder heute Samstag an der Jahresversammlung in Unterbözberg informieren. An den Pächter Im letzten Moment hatte auch der bisherige Pächter Interesse bekundet, und aufgrund des Pachtrechts kam ihm ein Vorkaufsrecht zu. Vom Erlös wurden den Fleckviehzuchtgenossenschaften vorab Anteilscheine im Wert von 30 000 Franken, die sie beim Kauf des Sennenbergs zeichnen mussten, zurückvergütet. Den Rest von 400 000 Franken stellte der Verband der Vianco-Arena in Brunegg als zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung. Wandmalereien und Geschichtliches vom Sennenberg >> |
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| 20.02.2004 |
Jahresveranlagung
lässt die Kassen klingeln
BEZIRK BADEN · Vorsichtige Finanzpolitik der Gemeinden beruhigt die Steuerfuss-Front Zu vorsichtig haben die Gemeinden in den letzten Jahren budgetiert. Dies zeigen die durchwegs besseren Rechnungsabschlüsse. Den Spitzenplatz als günstigster Bezirk musste Baden an Bremgarten abgeben. Dieter minderAn der Steuerfuss-Front ist es noch ruhiger geworden. Nur in einer Gemeinde wurde der Steuerfuss auf dieses Jahr hin erhöht und in drei Gemeinden wurde er noch gesenkt. Für die Bewohner der anderen 23 Gemeinden des Bezirks hat sich nichts geändert. Im 5-Jahres-Vergleich, zu 1999, fällt dagegen die breite Senkung der Steuerfüsse auf. Von 2002 auf 2003 hatten lediglich Freienwil, Gebenstorf und Spreitenbach ihre Steuerfüsse verändert, konkret reduziert. Der östliche Aargau und insbesondere das Limmattal sind, trotz Kantonsgrenze, fester Bestandteil des Wirtschaftsraumes Zürich. Damit teilt er weitgehend das Schicksal mit der pros-perierendsten Wirtschaftsregion der Schweiz. Einerseits sind die Arbeitslosenzahlen recht hoch, anderseits aber auch die Steuerkraft. Ein Teil der guten Rechnungsabschlüsse ist auf ausserordentliche Einnahmen zurückzuführen. Solch ausserordentliche Einnahmen, mit unterschiedlichen Ursachen, haben sich in den letzten Jahren aneinander gereiht. Später fehlt die «Rentensteuer» In den letzten Tagen publizierten die Gemeinden ihre Steuerabrechnungen 2003. Die meisten weisen beträchtliche Mehreinnahmen auf. In Birmenstorf beispielsweise übertrafen die Steuern der natürlichen Personen die Erwartungen um rund 950 000 Franken. Einige Personen, die pensioniert wurden, liessen sich das Pensionkassenkapital ausbezahlen. Daraus sind der Gemeinde Kapitalsteuern auf Pensionkassenauszahlungen zugeflossen. Die Mehreinnahmen hatten sich bereits im Laufe des Jahres abgezeichnet. Der Gemeinderat budgetierte daraufhin für 2004 mit einem auf 95% reduzierten Steuerfuss. Das Phänomen beschränkt sich nicht nur auf Birmenstorf, sondern trifft, in unterschiedlichem Ausmass, auch auf die anderen Gemeinden zu. Mit dem Geld können die Schulden reduziert und die Abschreibungen erhöht werden. Letzteres erlaubt Investitionen, ohne Geld aufnehmen zu müssen. In der Regel muss sich eine Person ein Jahr vor der Pensionierung entscheiden, ob sie sich das Kapital auszahlen lassen oder eine Rente beziehen will. Die Reduktion des Umwandlungssatzes und der Verzinsung der Pensionkassengelder hat viele Leute bewogen, sich das Kapital auszahlen zu lassen. Damit wird tendenziell die Pensionskasse geschwächt, sie verliert Kapital. Beim Tod des Rentners bleibt das übrige Geld in der Pensionskasse. Kam es zur Kapitalauszahlung, gehört es, sofern noch vorhanden, zur Erbmasse. Wer sich Pensionskassengelder ausbezahlen lässt, wird sie ertragbringend anlegen. Dies dürfte tendenziell im Wertschriftenhandel liegen, dessen Ertrag steuerfrei ist. In diesem Falle entgehen der öffentlichen Hand Steuergelder. Das dürften die Gemeinden in den nächsten Jahren spüren. Dann werden ihnen auch die regelmässigen Steuereinnahmen aus den Renten fehlen. Steuergesetz brachte mehr Geld Die Umstellung auf die jährliche Veranlagung war für die Gemeinden und den Kanton mit vielen Unbekannten behaftet. Es wurde sehr vorsichtig budgetiert. Wie sich nun herausstellt, meist zu Unrecht. Das neue Steuergesetz bringt den Gemeinden höhere Einnahmen als die alte Regelung. Im selben Masse profitiert auch der Kanton von den Mehreinnahmen. Sein Finanzgebaren erwies sich aber in den letzten Jahren als weniger erfolgreich. Er stöhnt unter der Ausgaben- und Schuldenlast und beabsichtigt, mit einer weiteren Neuverteilung der Aufgaben die Ausgabenlast auf die Gemeinden abzuschieben. Dabei drohen insbesondere die Gemeinden mit geringer Steuerkraft unter die Räder zu geraten. Die Steuergesetzrevision war auf 2001 in Kraft gesetzt worden. In ihrer Regionalstudie 2003 schreibt die Neue Aargauer Bank dazu: «Mit der Totalrevision des Steuergesetzes hat der Kanton einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung des Steuerklimas geleis-tet und ist damit in die Gruppe der 10 steuergünstigsten Kantone vorgerückt.» Hohe Steuerkraft im Zentrum Gross sind die Unterschiede bei der Steuerkraft der Gemeinden. Gemeinden mit hoher Steuerkraft nehmen pro Steuerfussprozent mehr ein als solche mit geringer Steuerkraft. So bezahlen die Badener pro Prozentpunkt mehr als doppelt so viel wie die Künter. Gemeinden mit hoher Steuerkraft können folglich mit tieferen Steuerfüssen operieren, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Steuerkraft der Bewohner des Bezirks Baden liegt deutlich über dem kantonalen Durchschnitt. Deshalb sind viele Gemeinden anderer Bezirke gezwungen, höhere Steuerfüsse anzuwenden. Der Durchschnittssteuerfuss im Aargau betrugt 2003 109 %. Der Bezirk Bremgarten lag mit 103 % am tiefsten. Es folgen, in aufsteigender Reihenfolge: Baden (104), Aarau (106), Lenzburg (108), Brugg (111), Rheinfelden (112), Zofingen (114), Zurzach (115), Laufenburg (116), Muri (117) und Kulm (119). Nach 20 Jahren Spitzenplatz verloren Die absolute Steuerfuss-Spitze im Bezirk teilen sich die Gemeinden Künten (122), Neuenhof (121) und Wohlenschwil (122). Die günstigsten sind Killwangen (95), Oberrohrdorf (93), Remetschwil (93) und Wettingen (92). Vier der fünf günstigsten Gemeinden liegen im Limmattal, eine im Reusstal. 20 Jahre war Bergdietikon mit 88% die günstigste Gemeinde gewesen. «In den letzten Jahren sind die Ausgaben schneller gestiegen als die Einnahmen», begründete der Gemeinderat den Antrag auf Steuerfusserhöhung. 2002 musste die Gemeinde erstmals einen negativen Abschluss vorlegen. Für 2003 wurde ein Defizit budgetiert. Die bisher vorliegenden Zahlen lassen jedoch einen massiven Ertragsüberschuss erwarten. In Wettingen wurde der Steuerfuss auf 92 % reduziert. Damit ist die grösste auch die günstigste Gemeinde im Bezirk. Der tiefe Steuerfuss wird als wichtiger Standortvorteil angesehen. Entsprechend begehrt ist die Gemeinde als Wohnort. Die Wohnbautätigkeit ist nach wie vor recht rege. Den günstigen Tarif erkaufen sich die Wettinger aber mit äusserst zurückhaltenden Investitionen. Die Steuerfüsse in den Zürcher Nachbargemeinden liegen im selben Bereich wie im Bezirk Baden. Auch hier ist die Staatssteuer die massgebende Grundlage. Trotzdem wird eine vergleichbare Person im Furttal weniger Steuern abliefern als im Aargau. Unter anderem können im Kanton Zürich höhere Abzüge für Berufsauslagen oder zweitverdienende Ehegatten gemacht werden. Nachbargemeinden Steuerfüsse in den angrenzenden Gebieten des Kantons Zürich. Gemeinden 2003 2004 Boppelsen 91 98 Buchs 117 117 Dällikon 104 104 Dänikon 112 112 Dietikon 122 120 Geroldswil 95 92 Hüttikon 114 112 Oberweningen 114 114 Oetwil a.d.Limmat 100 97 Otelfingen 109 109 Niederweningen 118 116 Schleinikon 122 122 Schöfflisdorf 116 116 Steuerkraft Rangliste der Gemeinden nach Steuerkraft pro Einwohner (Franken, gerundet) im Jahre 2002 (aktuellste verfügbare Daten), im Vergleich zum Jahr 2001 (in Klammern): Gemeinden/Ränge Franken 1. Baden (2.) 3718 2. Bergdietikon (1.) 3675 3. Ennetbaden (3.) 3183 4. Oberrohrdorf (4.) 2769 5. Obersiggenthal (5.) 2550 6. Würenlos (6.) 2537 7. Bellikon (11.) 2536 8. Remetschwil (10.) 2526 9. Wettingen (9.) 2455 10. Niederrohrdorf (7.) 2409 11. Würenlingen (14.) 2345 12. Killwangen (12.) 2313 13. Mägenwil (8.) 2246 14. Untersiggenthal (16.) 2115 15. Freienwil (13.) 2049 16. Birmenstorf (18.) 2003 17. Mellingen (24.) 1996 18. Gebenstorf (21.) 1966 19. Oberehrendingen (15.) 1930 20. Unterehrendingen (19.) 1908 21. Spreitenbach (23.) 1899 22. Fislisbach (22.) 1872 23. Stetten (20.) 1849 24. Neuenhof (25.) 1698 25. Wohlenschwil (26.) 1689 26. Turgi (17.) 1599 27. Künten (27.) 1590 |
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| 06.02.2004 |
Allmendinger
und Carspecken gewählt
LIMMATTAL · Die ZSO Kommission wurde ergänzt Zwei zusätzliche Mitglieder brauchte es für die Kommission der Zivilschutzorganisation Limmattal. Zwischen den Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos wurde im Herbst 2003 an den Gemeindeversammlungen der Gemeindevertrag zur organisatorischen Zusammenarbeit beschlossen. Als neue Mitglieder der Zivilschutzkommission der ZSO Limmattal werden per 1. Januar 2004 bis zum Ende der laufenden Amtsperiode 2002-2005 gewählt: Max Allmendinger, Gemeinderat in Würenlos, Rainer Carspecken, stellvertretender Zivilschutzkommandant, Killwangen. Die bisherigen Mitglieder der Zivilschutzkommission wurden bestätigt. (gk) |
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| 04.02.2004 |
Ein
Dorf will fast flächendeckend Tempo 30
Das Gutachten des Verkehrsingenieurs liegt zur Vorprüfung beim kantonalen Baudepartement Vorausgesetzt, der Kanton stimmt grundsätzlich zu und in den Bewilligungsverfahren für die einzelnen Massnahmen hagelt es nicht Einsprachen - dann kommt Tempo 30 vor die nächste Gemeindeversammlung. Der Killwangener Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, die Verkehrssicherheit in der Gemeinde zu verbessern. Letzten Sommer hatte er den Massnahmenplan Verkehrssicherheit (AZ 19. 7. 2003) präsentiert. Dieser bildet die Grundlage zur Umsetzung der einzelnen Massnahmen. Als deren Kernstück gilt die Einführung von Tempo 30 auf einem grossen Teil des Gemeindegebietes. Im Verlaufe des Mitwirkungsverfahrens wurden 13 Eingaben eingereicht. Sie forderten mehr Fussgängerübergänge an der Zürcherstrasse, eine Beruhigung der Bahnhofstrasse, Einbahnverkehr oder Fahrverbot an der Rütihaldenstrasse bei der Schulanlage, ein Linksabbiegeverbot bei der Einmündung Ahornweg/Zürcherstrasse und den Einbezug der Mühlehaldenstrasse in die Tempo-30-Zone. Zwei Eingaben fanden: Die Übung bringt nichts. Der Gemeinderat prüfte die Anregungen und hat sie teilweise aufgenommen. In der Bahnhofstrasse-Kurve bei der Einmündung Mühlehaldenstrasse ist laut Gemeindeammann Willy Holliger der Bau einer Insel vorgesehen. Die Situation am Ahornweg soll im Auge behalten werden. Für den Knoten Fad-acker-/Zürcherstrasse liegt ein Projekt (ohne Kreisel) beim Kanton zur Prüfung. Für den Knoten Bahnhof-/Steinbruchstrasse soll, so Holliger, ein Kreisel geprüft werden. Tempo 30 auch an Mühlehaldenstrasse Mit erster Priorität will der Gemeinderat jetzt aber Tempo 30 im ganzen Gebiet südwestlich (bergseits) der Kantonsstrasse einführen. An der Rütihaldenstrasse will er dann vorerst die dadurch erzielte Wirkung beurteilen, bevor er allenfalls (wie gefordert) weitergehende Massnahmen in Erwägung zieht. Die Mühlehaldenstrasse hat er auf die Anregung aus der Bevölkerung hin als einziges Gebiet jenseits der Kantonsstrasse ebenfalls als Tempo-30-Zone ausgeschieden. Inzwischen hat Verkehrsingenieur Hans Rudolf Schilling ein Gutachten zuhanden des aargauischen Baudepartements erstellt. Zurzeit ist es dort in Vorprüfung. Sofern diese positiv ausfällt, will der Gemeinderat das Bewilligungsverfahren für die Signalisation und die baulichen Massnahmen in die Wege leiten. Wenn nicht überdurchschnittlich viele Einsprachen eingehen, wird laut Holliger die nächste Gemeindeversammlung über Tempo 30 entscheiden können. (Mü) Umfrage "begrüssen Sie den Vorschlag des Gemeinderates" >> |
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| 30.01.2004 |
Es
braucht drei Meter mehr Mast
KILLWANGEN · Die SBB rüsten die Strecke Zürich-Lenzburg-Olten mit Bahnfunk aus Auf dem Dach des Bahnhofgebäudes Killwangen möchten die SBB die Antenne ausbauen. Die neue Technologie nennt sich Global System for Mobile Communication Railways (GSM-R). Beim Bahnhof Killwangen planen die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) eine neue digitale Funkanlage. Dabei soll der bestehende Antennenmast aufgerüstet werden. GSM-R dient der Daten- und Sprachkommunikation. Die öffentliche Auflage bei der Gemeindeverwaltung Killwangen läuft noch bis zum 12. Februar. Die SBB sind daran, ein eigenes Mobilfunknetz aufzubauen. Die definitive Konzession wurde vom Bundesamt für Kommunikation Ende 2002 erteilt. Das Netz dient zum einen der Führerstandsignalisierung, zum anderen Anwendungen im Zug-, Rangier- und Baufunk sowie der Fahrgastinformation. Zunächst wird die Bahnstrecke Zürich-Heitersbergtunnel-Lenzburg- Bern damit versorgt. Die Investitionskosten betragen gut 20 Mio. Franken. Ziel: Europäisches Bahnleitsystem Laut Auskunft von André Schweizer, dem Leiter Produktemanagement, sei ein zukünftiges Ziel dieses Projektes, dass die Schweiz dem europäischen Bahnleitsystem angeschlossen werden könne: «Alle Bahnen in Europa haben sich auf dieses System geeinigt», so Schweizer. Die Europäische Union habe viel Geld in die Entwicklung gesteckt und bestimme deshalb indirekt, dass dieses System zu verwenden sei. Wird es nicht realisiert, wäre dies eine Barriere im grenzüberquerenden Schienenverkehr. Entlang der Eisenbahnstrecke Zürich-Olten sind nun 24 so genannte Basisstationen geplant, 12 davon im Aargau. Eine Basisstation besteht aus einem Funkmast, zwei bis drei Antennen und einer Funkanlage. Für die Anlage beim Bahnhof Killwangen rechnen die SBB mit Baukosten von 45 000 Franken. Der bestehende Mast auf dem Bahnhofgebäude wird, ab Schienenoberkante gemessen, um 3 Meter auf 25 Meter verlängert. Die reine Mastlänge beträgt dann 11 Meter. Die Antennen der bestehenden Funkanlagen werden wieder auf den gleichen Höhen befestigt. Die technischen Anlagen werden sich in der bestehenden Telecom-Kabine neben dem Bahnhofgebäude befinden. Kleinere Leistung als Handyantennen Im Bezirk Baden sind weitere Basisstationen im Rangierbahnhof Limmattal (Spreitenbach), in Mellingen (2) und in Wohlenschwil vorgesehen. Zwei davon sind allerdings nicht Gegenstand des laufenden eisenbahnrechtlichen Plangenehmigungsverfahrens: Die eine Bassistation in Mellingen war schon im Zusammenhang mit der neuen Haltestelle Mellingen-Heitersberg bewilligt worden, diejenige im Rangierbahnhof Limmattal im Rahmen eines kommunalen Baugesuchs. Angesichts der öffentlichen Kritik an Mobilfunkantennen umfasst das jetzt in allen Standortgemeinden aufliegende Plangesuch auch einen Umweltbericht. Darin wird argumentiert, dass die Einführung von GSM-R im Vergleich zu anderen Mobilfunkprojekten weit unproblematischer sei. Laut Schweizer würden im Gegensatz zu Handyantennen andere Frequenzen verwendet. Der wesentliche Unterschied bestehe darin, dass die Leistung zehnmal geringer sei, weil es sich um eine fokussierte Versorgung handle: Die Versorgung sei nicht flächendeckend, die Antenne strahle nicht rundherum, sondern nur entlang der Geleise - im Fall Killwangen in Richtung Tunnelportal. (Mü/sul) IN DEN GRENZWERTEN Im Projektbeschrieb ist vermerkt, die Umwelteinflüsse seien äusserst gering (keine Richtstrahlantennen). Der Grund dafür ist laut Schweizer: «Entlang der Gleise haben wir Glasfaserkabel, womit alle Basisstationen versorgt werden.» Im Weiteren weist der Beschrieb darauf hin, die Grenzwerte für nichtionisierende Strahlen würden nicht überschritten. Als Baubeginn für die Killwangener Anlage ist das 3. Quartal 2004 angegeben. Im 2. Quartal 2005 sollen die Arbeiten fertig sein. Die Inbetriebnahme ist auf den 30. September 2005 geplant. (Mü/sul) Mehr zur Eisenbahngeschichte von Killwangen >> |
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| 28.01.2004 |
Böses
Nachspiel für Kirchenstifter
NEUENHOF · Über die katholische Pfarrkirche St. Joseph ist ein Kunstführer erschienen Der 740. Kunstführer, den die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) herausgegeben hat, widmet sich der Neuenhofer Kirche. Der vor 114 Jahren entstandene Bau gilt als frühes Beispiel der Neuromanik. Michael MülliUm die Neuenhofer Gemeindefinanzen stand es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schlecht. Schon längst hätten die Katholiken gerne eine eigene Pfarrei gegründet. Kirchlich gehörten Neuenhof und Killwangen zur Pfarrei Wettingen. Immerhin konnten sie seit 1705, als bei der Einmündung der Dorf- in die Landstrasse die kleine barocke St.-Josephs-Kapelle entstanden war, die Messe wenigstens an einigen Wochentagen im Ort besuchen. Die Einwohner von Killwangen gaben sich einer Pfarreigründung gegenüber zurückhaltend, weil sie die Folgekosten scheuten. Die Opposition ging so weit, dass der Neuenhofer Gemeinderat den Nachbarn einmal drohen musste, man werde ihnen künftig während der Gottesdienste den Platz in der Kapelle verweigern, wenn sie die schuldigen Kirchensteuern nicht bezahlen würden. Pfarrhelfer spendete 60 000 Franken Dann kam die Wende: Im April 1886 verbreitete sich wie ein Lauffeuer die Neuigkeit, der Fislisbacher Pfarrer Leonz Widmer halte die unglaubliche Summe von 60 000 Franken in Händen, die für die Errichtung einer Kirche in Neuenhof bestimmt seien. Die Herkunft des Geldes machte die Leute staunen: Das grosszügige Legat hatte der Badener Pfarrhelfer Johann Voser, Sohn des Neuenhofer Bauern Meinrad Voser, gemacht. Seit seiner Priesterweihe in jungen Jahren hatte er diese Stiftung verfolgt und durch stille Sammlungen sowie eine karge Lebensweise das viele Geld angehäuft. Jetzt ging es schnell: Killwangen schloss sich sofort der Nachbargemeinde an, um gemeinsam eine eigene Pfarrei zu errichten. Der Fislisbacher Pfarrer Widmer engagierte sich als Bauförderer und traf alle wichtigen Entscheidungen. Er bildete eine Baukommission und liess beim in St. Gallen wohnenden gebürtigen Badener Architekten Wilhelm Hanauer Pläne zeichnen. Die Neuenhofer Kirche sollte das Erstlingswerk des 32-Jährigen werden. Bereits im Sommer 1886 lagen die Entwürfe vor, am 23. November erliess der Grosse Rat das Dekret zur Errichtung der Pfarrei Neuenhof, am 15. Mai 1887 erfolgte die Grundsteinlegung und Segnung der Fundamente. Am 22. Oktober 1890 konnte die feierliche Kirchenweihe durch Bischof Leonard Haas stattfinden. Für den grossherzigen Gönner Johann Voser hatte die Angelegenheit allerdings noch ein böses Nachspiel. Nachdem sein Legat bekannt geworden war, prozessierte die Stadt Baden gegen ihn wegen Steuerhinterziehung. Wieder war es der umtriebige Fislisbacher Pfarrer, durch dessen Vermittlung ein Vergleich erzielt und der Streit beigelegt werden konnte. «Neuromanik: Ein einfallsreicher Stil» Der von Isabella Meili-Rigert verfasste und von der GSK in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchgemeinde Neuenhof herausgegebene Kunstführer ist reich illustriert und vermittelt in verständlicher Sprache den Reichtum der Pfarrkirche St. Joseph. Nebst der Schilderung von Vor-, Bau- und Renovationsgeschichte werden das Äussere, der Innenraum, die Ausmalung, die Glasmalereien und die Ausstattung beschrieben. Ein Kapitel ist dem Architekten gewidmet. Das 32-seitige Büchlein dokumentiert Meilis Erkenntnis: «Neuromanik ist nicht, wie landläufig gemeint, Epigonentum, sondern ein eigenständiger, einfallsreicher Stil.» Bei ihren Recherchen habe sich die Quellenlage als dürftig erwiesen. Über den Architekten habe sie vorerst wenig erfahren. Und der Datenschutz erschwerte die Suche nach Nachkommen. Schliesslich ist sie in Niederlenz doch noch fündig geworden. Linus und Jacqueline Fetz-Achard gewährten Einsicht in Hanauers Nachlass. In der Neuenhofer Kirche haben sich ein Zyklus historischer Glasmalereien und Teile der originalen Ausstattung und Dekorationsmalerei erhalten. Sie erstrahlt nach der 2002 abgeschlossenen Renovation in neuem Glanz. Fetz ist der Kirchgemeinde denn auch dankbar, dass sie zur Kirche des Grossvaters seiner Frau so gut geschaut hat - und schenkte ihr das Original einer von Wilhelm Hanauer entworfenen Einladungskarte zur Grundsteinlegung. Mehr zur Geschichte der Kirche Killwangen >> |
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| 27.01.2004 |
Trassee
für Stadtbahn soll in den Richtplan
Vernehmlassung im Limmattal gestartet vö. In diesen Tagen sind die Pläne für das Trassee der Stadtbahn Limmattal den betroffenen Aargauer Gemeinden zur Stellungnahme zugeschickt worden. Wie das Baudepartement des Kantons Aargau mitteilt, ist das Ziel die Sicherung des Trassees im kantonalen Richtplan. Die Gemeinden und Regionalplanungsverbände - Spreitenbach, Killwangen, Bergdietikon, Rudolfstetten, Würenlos und Neuenhof sowie Baden Regio und Repla Mutschellen - können sich bis Ende März 2004 zum Projekt äussern. Das Trassee für die Stadtbahn Limmattal ist das Ergebnis einer Variantenstudie mit verschiedenen Linienführungen. Es soll vom Farbhof Altstetten über Schlieren zum Bahnhof Dietikon führen. Im Gebiet Niderfeld überquert das Trassee die Kantonsgrenze und führt über die Industriestrasse und die Landstrasse bis zum Bahnhof Killwangen. Das Projekt wird im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Plattform Aargau-Zürich (PAZ) unter Einbezug der regionalen und kommunalen Planungsverantwortlichen entwickelt. Mehr zur Eisenbahngeschichte von Killwangen >> |
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| 19.01.2004 |
Flechtenwüsten
im Limmattal verschwunden
UNTERSUCHUNG · Deutlich bessere Qualität der Luft gemäss Beobachtungen zwischen 1989 und 2003 Die dritten Flechtenuntersuchung ist ausgewertet, die Fakten sind erfreulich: Zwischen Turgi und Spreitenbach ist die Luftqualität heute besser. hans lüthiAuf den ersten Blick verraten die Karten über die drei Flechtenuntersuchungen im Aargauer Limmattal, dass sich die Luftqualität erfreulich verbessert hat. 1989 zeigte die Auswertung des Umweltbüros Puls in Bern noch drei rote Bereiche und sehr viel orange Farbe, 1995 war noch ein Bereich rot und sehr viel orange. In der jüngsten Untersuchung von 2003 ist die rote Farbe völlig verschwunden, gelb dominiert jetzt, daneben sind noch einzelne Flächen orange oder grün. Die ungeliebte rote Farbe steht für eine sehr hohe Luftverschmutzung, orange für starke, Gelb für mittlere und Grün für geringe Belastung. Flechten als idealer Bioindikator «Die Flechten sind ein Sammelindex für die gesamte Luftbelastung», sagt Philippe Baltzer, Leiter der Abteilung für Umwelt im Baudepartement. Einen Rückgang der Immissionen zeigen auch die konkreten Luftmessungen. So sind in den letzten 15 Jahren die Ozonspitzen im Sommer zurückgegangen, Stickstoffdioxid hat abgenommen, das Schwefeldioxid ging massiv zurück und auch die Bleibelastung ist stark rückläufig, primär als Folge des bleifreien Benzins. Trotz der Besserung gibt das Baudepartement keine Entwarnung. «Ein Grund für das Nachlassen bei den Anstrengungen zur Luftverbesserung ist das allerdings noch nicht», heisst es wörtlich in der Mitteilung. Begründung: Die Grenzwerte für Stickstoff dioxid und den für die Lungen gefährlichen Feinstaub PM 10 sind entlang von stark befahrenen Strassen in den Agglomerationen noch überschritten. Die starke Zunahme des Verkehrs kompensiert auch einen beachtlichen Teil der Katalysator-Wirkung. An heissen Sommertagen steigt die Ozonkonzentration über den Grenzwert, wie der Rekordsommer 2003 gezeigt hat. Zählung an 220 Bäumen Weil die aufwändige Zählung an sechs grossen Bäumen pro Quadratkilometer - oder 220 im ganzen Gebiet - von Hand erfolgt, ist eine Wiederholung frühestens in fünf bis zehn Jahren denkbar. Bisher haben die KVA Turgi und sieben Gemeinden von Turgi bis Killwangen die Flechtenuntersuchung finanziell unterstützt. Weil sich die Flechten nur mit Nährstoffen aus der Luft versorgen, gelten sie als sehr gute Bioindikatoren. Dies nach der Kurzformel, je mehr Flechten, desto besser ist die Luftqualität. Im Limmattal gibt es rund 100 Flechtenarten, weshalb nur Fachleute diese Zählung an den Laubbäumen Linde, Esche, Eiche und Ahorn vornehmen können. Mit dem Agglomerationsprogramm des Bundes und dem Massnahmenplan Luft des Kantons sind Instrumente vorhanden, um die Luftbelastung weiter zu reduzieren. Siehe Pressemitteilung vom 12.03.2003 Flechten sagen, wie stark die Luft belastet ist >> |
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| 17.01.2004 |
Irène
Kuttler ist neue Kanzlerin
Gemeinderat hat Nachfolgerin gewählt In Neuenhof ist Irène Kuttler aufgewachsen, in Wettingen hat sie ihre Lehre absolviert und jetzt wurde sie zur neuen Gemeindeschreiberin von Killwangen gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Josef Rohner an, der pensioniert ist. Deshalb wird sie, wie der Gemeinderat mitteilt, durch den interimistischen Kanzleileiter Adrian Stocker ab 9. Fe bruar in ihr Amt eingeführt. Kuttler hat ein Studium als Betriebsökonomin HWV absolviert. Sie war Personalleiterin bzw. stellvertretende Geschäftsführerin der ABB-Pensionskasse gewesen. In den Bereichen Qualitätsmanagement/Personalwesen im Dienstleistungsbereich und in Kommunikation hat sie sich weitergebildet. (dm) Weitere Presseartikel zum Thema: 29.04.2003 Sibylle Boss kehrt in die Region zurück >> 17.11.2003 Sie hat sichs anders vorgestellt >> |
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| 14.01.2004 |
Am
Samstag im Stundentakt heiraten
WETTINGEN · Regionales Zivilstandsamt im Rathaus Im neuen Zivilstandsamt Wettingen kann einmal pro Monat auch am Samstag geheiratet werden, und zwar jeweils um 9.30, 10.30 und 11.30 Uhr. Folgende Daten wurden dafür festgelegt: 20. März, 24. April, 15. Mai, 19. Juni, 17. Juli, 21. August, 18. September, 23. Oktober, 20. November und 18. Dezember. Der neue Zivilstandskreis Wettingen umfasst die Gemeinden Killwangen, Neuenhof, Oberehrendingen, Spreitenbach, Unterehrendingen, Wettingen und Würenlos. Bedingt durch die Regionalisierung ist das Bestattungswesen aus dem Zivilstandsamt ausgegliedert worden. Es gehört weiterhin zum Zuständigkeitsbereich der Gemeinden. Das neue Bestattungsamt der Gemeinde Wettingen befindet sich im 2. Stock des Rathauses. Ansprechperson ist Susanne Wicki, Telefon 056 437 72 05. Über das Wochenende und die Feiertage ist ein Pikettdienst organisiert, welcher über die Gemeindepolzei Wettingen, Telefon 056 437 77 77, erreicht werden kann. Seit Januar 2002 müssen Zivilstandsereignisse wie Geburt, Heirat und Todesfall nicht mehr zwingend in den Zivilstandsnachrichten publiziert werden. Da immer mehr Betroffene auf diese Publikationen verzichten, sind, wie der Gemeinderat festhält, die Zivilstandsnachrichten immer weniger wichtig und aussagekräftig. Deshalb werden ab Januar 2004 keine Zivilstandsnachrichten mehr publiziert. Davon ausgenommen sind jedoch die amtlichen Todesanzeigen in der Aargauer Zeitung. (dm) Siehe auch Pressemitteilung vom 10.06.2003 Zivilstandsamt schliesst sich Wettingen an >> |
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| 05.01.2004 |
Neujahrsapéro
Killwangen hätte musikalisch ins neue Jahr rutschen wollen: Doch Gemeindeammann Willy Holliger musste mitteilen, die Jugendmusik Spreitenbach habe sich nach anfänglicher Zusage ausserstande gesehen, die nötigen Musikanten zusammenzubringen. Der Anlass stand ganz im Zeichen der Verabschiedung von Gemeindeschreiber Josef Rohner, der nach 38 Jahren im Killwangener Gemeindedienst Anfang Dezember in Pension ging. Als er 1965 seine Stelle als «Zentralverwalter» (d. h. Gemeindekanzlei, Zivilstandsamt, Einwohnerkontrolle, Finanzverwaltung, Steueramt, AHV-Zweigstelle) angetreten hatte, zählte die Gemeinde 851 Einwohner. Bis zu seiner Pensionierung hat sich die Zahl fast verdoppelt. Rohner diente 5 Gemeindeammännern, bildete 24 Lehrlinge aus und traute 228 Paare. Noch einmal musste er sein angehäuftes Wissen unter Beweis stellen: Im Millionenspiel von Gemeinderätin Cornelia Biasca. Dabei bereitete wie so oft eine vermeintlich einfache Frage unerwartete Schwierigkeiten: Wie viele Zacken hat der Stern im Killwangener Gemeindewappen. Schliesslich fand er die richtige Antwort (6) doch noch ohne die Hilfe des Telefonjokers in Anspruch nehmen zu müssen. Er kam zu einem pfündigen (Schoggi-)Goldbarren und die servierende Männerriege zum ammännischen Versprechen, nach dem nächsten Turnen eine Runde «Grosse» ausgeschenkt zu bekommen. |
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| 05.01.2004 |
Der
Geburtstag wird gemeinsam gefeiert
WETTINGEN · Vor 50 Jahren wurde die katholische Pfarrei St. Anton gegründet Am 12. März 1954 errichtete Franziskus von Streng, Bischof von Basel und Lugano, mit einem Dekret die Pfarrei St. Anton in Wettingen. Im laufenden Jahr wird das Ereignis gefeiert. Dieter minderIn diesem Jahr wird die Pfarrei St. Anton 50 Jahre alt. Sie ist eine der jüngsten Pfarreien im Kanton Aargau. «Dieses Jubiläum wird die ganze Kirchgemeinde feiern, und auch die Reformierten aus Wettingen und Neuenhof werden sich beteiligen», sagt Kirchenpflegepräsident Peter Paul Stöckli, denn, so fährt er weiter: «In dieser Pfarrei war und ist der ökumenische Gedanke sehr gut verankert.» Ursprünglich gehörten Neuenhof und Killwangen zur Kirchgemeinde Wettingen. 1888 wurden sie abgetrennt. «Mit der Gründung von St. Anton bekam die Kirchgemeinde neben St. Sebastian wieder eine zweite Tochter», sagt Stöckli. Die dritte Pfarrei ist nicht über die Planung hinausgekommen. Kirche für die neuen Wettinger Die Pfarrei St. Sebastian betreut die Katholiken östlich der Linie Bahnhofstrasse-Alberich-Zwyssig-Strasse- Landstrasse-Staffelstrasse. Alle, die westlich davon wohnen, zählen zur Pfarrei St. Anton. Doch so wichtig ist das nicht mehr, in beiden Kirchen sind die Gläubigen willkommen. Das westliche Siedlungsgebiet von Wettingen ist im Zuge der Industrialisierung entstanden. Hier wohnten viele Neuzuzüger. Deren Wunsch nach einer Kirche wurde immer stärker. Die meisten der Bewohner arbeiteten in Baden und besuchten die Gottesdienste in Baden. Nach dem 1. Weltkrieg fassten die Katholiken einen Anschluss an die Kirchgemeinde Baden ins Auge. Sie erhofften so schneller zu einer eigenen Kirche zu kommen. Da dort aber die Kirche in Ennetbaden Vorrang genoss, orientierten sie sich wieder zum Dorf hin. «Bereits 1932 wurde der Kirchenbauverein Wettingen-Langenstein gegründet», erinnert sich Erich Meier, Mitglied des Organisationskomitees. 1938 wurde der 1. Antoniusbasar durchgeführt. Über 26 000 Franken kamen zusammen. Es dauerte aber noch 20 Jahre, bis das Gotteshaus eingeweiht werden konnte. Wichtiges Standbein der Gemeinde Die Pfarrei St. Anton war anfänglich so etwas wie ein Kind, das noch seinen Weg finden musste. Dieses Kind wurde aus dem Dorf auch mit etwas Unbehagen betrachtet. Zu «revolutionär» schienen einigen die in der neuen Pfarrei verbreiteten Ideen. Kaum hatte das «Kind» das Licht der Welt erblickt, sorgte es für einen Kunstskandal. Der vom Künstler Ferdinand Gehr gestaltete Altarraum fand wenig Gefallen. Noch vor der Einweihung wurde die Apsis mit einem Vorhang überdeckt. In den 50 Jahren sind die beiden Pfarreien zusammengewachsen. Die bei der Gründung in Erwägung gezogene spätere Trennung der Kirchgemeinde ist kein Thema mehr. St. Anton ist eine typische Betonkirche. Der moderne Bau wurde in den letzten Jahren teilweise renoviert. Neben der Kirche steht das Forum St. Anton. Es charakterisiert den Geist der Pfarrei fast noch deutlicher als die moderne Kirche. Das Forum ist die ungezwungene Begegnungsstätte im Quartier. Dort können sich alle, die es hierhin zieht, auch ausserhalb der Gottesdienste treffen. Pfarrei und Kirchgemeinde haben ein umfangreiches Programm für das Jubeljahr zusammengestellt (Kasten). Verantwortlich für den Ablauf ist ein Organisationskomitee. Es besteht aus: Werner Linz (Präsident), Michael Meier (Aktuar), Hansrudolf Bracher (Fest und Finanzen), Erich Meier (Information) und Pastoralassistent Stefan Hert-rampf. Geschichtliche Informationen zur Pfarrei Killwangen >> |
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| 01.01.2004 |
Es
Guets Neuis
Die CVP Killwangen wünscht Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr |
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