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Vision
von Stern, Fels und Krüglein
Noch
ungeboren im Schosse seiner frommen Mutter sieht Niklaus
einen hellen Stern, einen aufwärts ragenden Felsen und
ein Kännlein Öl. Der Stern bedeutet seinen die Heimat
überstrahlenden Ruhm, der Fels die Festigkeit seines
Wesens, das Öl die Gnade der Kindschaft Gottes. |
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Vision
vom Turm in der Ranftschlucht
Der
jugendliche Bruder Klaus erkennt, dass er ein solcher Turm
im Dienste Gottes und der Heimat werden soll.
Dargestellt
ist: Turm in der Ranftschlucht |
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Drei
gleichgestaltete Männer als Sinnbild der göttlichen
Dreieinigkeit.
Die
Männer fordern Niklaus auf, sich ganz in den Dienst
Gottes zu stellen. Als Unterpfand der Treue reicht ihm der
eine ein Kreuz. |
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Vision
eines wunderschönen Palastes.
Bruder
Klaus betritt den Palast und kommt darin zu einer Stiege
mit zehn Stufen; darunter fliesst aus einem Brunnen Wein,
Öl und Honig.
Dargestellt
ist: Die Treppe im Palast, darunter der Brunnen mit dem
Wein-, Öl- und Honigstrahl. |
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Der Teufel - wütend über Gottes drängendes Rufen -
wirft Niklaus über einen Abhang ins Dorngestrüpp
Die
Geschichte erzählt weiter, dass er von seinem Sohn Johann
arg zerschunden aufgefunden wurde.
Dargestellt
ist: Niklaus fällt hilflos rücklings ins Gestrüpp
(Violett=Schmerz)
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Bruder
Klaus sieht in einer Vision einen Greis auf sich zukommen,
der ihn um ein Almosen bittet.
Niklaus
gibt ihm eine Gabe, die jener mit grosser Dankbarkeit und
Ehrfurcht annimmt; darauf verschwindet der alte Mann
plötzlich. So wird Bruder Klaus belehrt, dass unter allen
Werken der Frömmigkeit das Almosengeben den ersten Rang
einnimmt. |
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Niklaus
sieht aus eigenen Munde eine Lilie hoch zum Himmel
wachsen.
Doch
wie er mit Wohlgefallen und Bauernstolz sein
Lieblingspferd anschaut, neigt sich die Blüte und wird
vom Ross verschlungen. Die Lehre: niemand kann zwei Herren
dienen.
Dargestellt
ist: Die Blüte senkt sich und wird vom Pferd verzehrt. |
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Eine
Wolke senkt sich tief über Bruder Klaus herab.
Eine
Stimme aus der Wolke spricht zu ihm, nichts sei angenehmer
als freiwilliger Gehorsam.
Dargestellt
ist: Eine Wolke senkt sich über Bruder Klaus herab. |
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Niklaus
von Flüe, der Bauer, Ratsherr, Richter, Hauptmann,
Standesvertreter, Landamman-Kandidat und Hausvater
verlässt als bettelarmer Bruder Klaus Herd, Haus und
Heimat.
Dargestellt
ist: Dorothea mit Kind. Sie steht stellvertretend für die
ganze Familie und nimmt Abschied von Bruder Klaus. |
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Ranftkapelle
Dargestellt
ist: Ranftkapelle mit Linde.
Zustand
1987 - 500. Todesjahr von Bruder Klaus. |
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Maria
erscheint ihrem treuen Diener in einem Lindenbaum in der
Melcha-Schlucht.
An
dieser Stelle steht heute die untere Ranftkapelle. |
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Melcha-Schlucht
Bruder
Klaus erkennt in einer Vision jene felsige Schlucht, durch
die er nach Kerns zur Taufe getragen wurde, und sieht,
dass er im gleichen Tal sein Leben beschliessen
wird.
Dargestellt
ist: Melcha-Schlucht |
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Bruder
Klaus zieht bis in die Gegend von Liestal.
Auf
einer Bank ausruhend, gesellt sich ein Bauersmann zu ihm.
"Kehr um, Mann Gottes, dich braucht dein eigenes
Land."
Bruder
Klaus befolgte den Rat des Mannes un kehrt in seine Berge
zurück.
Dargestellt
ist: Bruder Klaus hört sich den Rat des Mannes an. |
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Bruder
Klaus sieht vier Lichtstrahlen wie brennende Kerzen in
jenen Teil des Tales hinuntersteigen, den man Ranft nennt.
Dargestellt
sind: Vier brennende Kerzen |
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Bruder
Klaus legt sich im Freien zur Ruhe. Ein Himmelsstrahl
durchbohrt schmerzvoll seinen Leib.
Von
dieser Stunde an bleibt Bruder Klaus ohne irdische Speise
und Trank, beinahe 20 Jahre lang.
Dargestellt
ist: Ein Himmelsstrahl durchbohrt den schlafenden Bruder
Klaus. |
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Der
Brand von Sarnen
Bruder
Kaus schlägt ein grosses Kreuzeszeichen über die
Brände; da duckt sich das Feuer und erlischt.
Dargestellt
ist: Bruder Klaus schlägt ein Kreuzeszeichen. |
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Weihbischof
Thomas von Konstanz eilt herbei, um das Fasten des
Eremiten als kirchliche Autorität zu prüfen.
Er
muss bekennen: was hier geschieht, ist wunderbar.
Dargestellt
ist: Bischof Thomas reicht dem Eremiten das Brot. |
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Der
Friede von Stans.
Dargestellt
ist: Pfarrer Heimo von Stans bedankt sich bei Bruder
Klaus. |
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Vision
vom blühenden Baum, dessen Blüten auf die Beter
niederfallen.
Den
Unandächtigen und Reuelosen verdorrten die Blüten
sogleich auf Kopf und Schultern, die Frommen trugen die
Gnadenblüten mit sich nach Hause.
Dargestellt
ist: Das Fallen der Blüten |
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Bruder
Klaus erscheint Witfrau Dorothea mit einer weissen Fahne,
himmelfahrend.
Dargestellt
ist: Bruder Klaus schwebt mit der weissen Fahne gen
Himmel. |
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Vision der Dreifaltigkeit.
Zwei Kreise - im Zentrum steht Gott -, drei Strahlen
von innen nach aussen und drei Strahlen von aussen nach
innnen.
Dies ist das bekannte Meditationsbild des Bruder Klaus.
Mein Herr und mein Gott, nimm alles mir, was mich
hindert zu Dir.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert
zu Dir.
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz
zu eigen Dir. Hl. Niklaus von Flüe
(1417 - 1487) |